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Jahresbericht 2012

Jahresbericht 2012 Hautversammlung am 7. Januar 2012 

Eine rekordverdächtige Anzahl von 61 Mitgliedern hatte sich in der Gaststube der Gemeindehalle versammelt. Darunter auch einige Gäste aus Peiting:  Cäcilia Rohrmoser, Franz Gruber und Hans Tausch.

1.  Vorstand Paul Streif begrüßte alle Teilnehmer wie gewohnt. Da Neuwahlen anstanden und er nicht mehr kandidieren wollte, kam ihm nun die Aufgabe zu, einige langjährige unermüdliche Mitarbeiter zu verabschieden.  Das waren Uta und Meinrad Schweighofer (Senioren-Touren), Uwe Berndt ( Vereinsausflüge), Sepp Fichtl (Kassier) und Walter Neuner. Nachdem Kassenprüfer Hermann Lederle grünes Licht gegeben hatte, erfolgte einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft. Hannes Scheifele und Stefan Stückl leiteten nun die Wahl deren einstimmiges Ergebnis lautete wie folgt:

 

Vorstände: Franz Gilgenreiner und Andi Stückl

Schriftführer: Armin Heigl

Kassenwart: Alex Adelmeyer

Kassenprüfer:  Hermann Lederle

Jugend: Felizitas Schwarzer und Mario Heitler

Familienbergsteigen: Manuela Fritzen und  Andi Stückl

Hoch- und Schitouren: Christian Erhart

Tourenwart und Betreuung von Karten und Führern, Hans Bierling

Seniorentouren: Dieter Frühschütz

Wegewart:  Detlef Löhnert

Kletterwand:  Harald Schauer

Beisitzer:  Friedhelm Renje, Uwe Berndt und Rudi Berghofer

 

Nach 47 jähriger Tätigkeit in der Vorstandschaft, darunter 21 Jahre als 1. Vorstand hatte Paul das Seil an andere übergeben. Man sah ihm an, dass es ihm nicht leicht fiel, er aber ebenso  Stolz und Freude über die geleistete Arbeit empfand. Steht die Ortsgruppe nicht  vielfältiger, jünger  und lebendiger da als je zuvor? Wie viel hat Paul doch dazu beigetragen! ….Zum Abschied erhielt er aus Peiting ein altes Wegeschild „zur Hochplatte“.

Wir selbst dankten ihm mit einem gerahmten Bild. Zauberhaft und mit leichter Hand gemalt von seinem alten Seilkameraden Timo. Pauls Augen leuchteten, denn in dem kleinen Kunstwerk spiegelte sich die Erinnerung an ein glückliches Gipfelerlebnis und eine bergsteigerische Sternstunde.

Sind unsere innigsten Erinnerungen nicht ebenfalls Bilder? Zahllos wie die Sterne am Himmel und ebenso nah und unerreichbar fern zugleich.  Könnte es nicht sein, dass sie eine unzerstörbare Essenz unseres Lebens sind? Es liegt ein Zauber in dem Gedanken, hinter Gebirgen von Zeit diesen  sterngewordenen Bildern unseres Lebens  wieder zu begegnen.-- Das Bild zeigte die Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten.

Jugendarbeit:

Es ist schon ein besonderer Glücksfall, wenn sich zwei engagierte junge Leute wie Felizitas Schwarzer und Mario Heitler bereit finden eine eigene Jugendgruppe aufzubauen. Die Sache entwickelt sich zu einem vollen Erfolg. Egal ob beim Grillen in der Ammerhöhle, beim Turnen im Hochseilgarten oder beim Sportklettern an der Muttekopfhütte, immer waren ihre Schützlinge mit großer Begeisterung dabei. Die  bis zu 15 Buben und Mädchen ab 12 Jahren haben dabei  jedes Mal auch ihre eigenen Vorstellungen und Ideen einbringen können. Einer der Höhepunkte war gewiss auch ein Aufenthalt im DAV Kletterzentrum in Rieden.

In der Jugendgruppe sind: Niklas und Stefanie Rößle, Anna Kopp, Pia Gindhart, Katharina Demmel, Yvonne Schuster, Paula Losert, Gregor und Jonas Schaffer, Jakob Jenuwein, Pirmin Mayr, Christopher Georgiev, Dominikus und Johannes Schleich, Katharina Demmel, Sarah-Lea Erhard

Schitourengruppe:

Zu Jahresbeginn war eine LVS-Übungstour mit Franz Gilgenreiner

Teilnehmer, Manuela und Marc Fritzen, Andi Stückl, Christian Erhard, Günter Kölbl und Leo Dörner

Bei der im Pürschlinggebiet durchgeführten Aktion stellte sich alsbald heraus, wie groß die Unsicherheit vieler im Umgang mit den Geräten ist. Umso wichtiger ist so eine Übung.

Grünsteinumfahrung mit Christian Erhard bei sibirischer Kälte

Teilnehmer:  Stefan Häußrer, Andi Stückl,  Sepp Ugauer, Leo Dörner, Claudia und Georg Neuner, Günter Kölbl

Bei Temperaturen um minus 20 Grad versagten am Ende alle Fellkleber. Christian hatte jedoch vorgesorgt und genügend Klebeband dabei. Da sich bei dieser Tour Aufstiege und Abfahrten sehr oft wiederholen, reichte am Ende das Band nicht mehr. Deswegen bewältigten Andi und Christian den letzten Anstieg mit nur einem Paar Fell zusammen.

Verlängertes Wochenende im Kleinen Walsertal mit Christian Erhard

Teilnehmer: Helga und Peter Haberäcker, Andi Stückl, Detlef Löhnert, Friedhelm Renje und Rudi Berghofer

Bei hochwinterlichen Verhältnissen und klirrendem Frost um die minus 20 Grad erreichte man folgende Gipfel: Höferspitze, die Ochsenhofer Köpfe und den Hählekopf. Anschließend wärmte man sich in dem gemütlichen Berggasthof Alpenblick auf, wo alle untergebracht waren.

Schihochtouren im Südlichen Ortler mit Christian Erhard

Teilnehmer: Claudia und Detlef Löhnert, Andi Stückl, Leo Dörner, Armin Heigl und Hannes Stevens

 

Weil so weit entfernt im Süden

doch die Ortlerberge liegen

und dem Klimaschutz zum Zweck,

dachten wir - für diese Reise

wäre es doch sicher weise-

mieten uns den Bus vom Beck

.

Im Beck-Bus mit vergnügten Sinnen,

dem schlechten Wetter zu entrinnen,

der Armin lenkt mit viel Bedacht.

Unsere sieben Kameraden,

die Claudia, die sitzt auch im Wagen,

waren gestartet in der Nacht.

.

Und beim Tunnel von Munt al Schera,

Livigno kommt gleich hinterhera

zum Ortler ist es nicht mehr weit.

Auf dem Gletscher warten Schitouren.

Wir wollen mit den Fellen spuren.

Der Christian ist für uns der Guide.

.

Nach Bormio dann im  Valle Forni,

der Andi packt den Stier beim Horni

und gibt dem Motor mächtig Gas.

Durch Eiskurven so kühn er pflüget,

dass Christian schon den Absprung übet,

die andern haben riesig Spaß.

.

Auf der Terrasse schönem Gestade

vorm Brancahaus im Sonnenbade

sein Weizen saugt der Detlef  sacht.

Am Abend dann die Minestrone,

Italiens Küche ist hier nicht ohne,

im  Speisesaal gegen halb acht.

 

Im Süden hat es  nicht geschneiet,

doch unser Christian prophezeiet,

nach seines Denkens scharfem Schluss,

dass all der wochenlange Regen

so tät er sich es überlegen -

am Gletscher Pulverschnee sein muss!

 

Es glitzern im Schnee weiß verpackte

Gipfel wie eisige Smaragde

unter des Südens tiefem Blau.

Können wir  d e r  Sehnsucht entrinnen?

Gibt es Schöneres zu gewinnen?

Christian-die Tour war eine Schau!

 

Grundlagenkletterkurs mit Franz Gilgenreiner, Harald Schauer und Mario Heitler

Teilnehmer: Gesa Angrick, Judith Schuster, Angelika Höfler und Klaus King(Burggen), Steffi Lerchenmüller und Angelika Schmölz aus Bernbeuren.

Dieses Jahr trafen wir uns an 6 Terminen an der Boulderwand in Rottenbuch, den Kletterwänden in Peiting und Rieden und im Klettergarten Ziegelwies. Die allesamt sehr motivierten TeilnehmerInnen konnten am Ende nach erfolgreich bestandenen Prüfungen ihre Kletterscheine Toprope in Empfang nehmen.

 

im Juni

Biketour im Karwendel  mit Alfred Utzschneider

Teilnehmer: Martin Strobl und Heinz Bacheier

Über das Karwendel-, Gleiersch- und Kristental bis zum Solsteinhaus. Kurze Rast, dann Trailabfahrt mit Schiebestrecken bis zur Solenalm und weiter ins Schlossbachtal und unter allerlei Umwegen bis Seefeld. Über Römerstrasse zurück bis Mittenwald. Da war gerade Historischer Markt und Martin bekam sein lang ersehntes Eis.

 

Überschreitung der Rappenklammspitze im Karwendel mit Claudia und Detlef Löhnert

Fünf Teilnehmer: ………………………………………………………………………………………………………………………………

bei heißem Sommerwetter steuerte unser Führerpaar die Gruppe größtenteils  weglos (aber nicht ziellos) zum Gipfel und zur gastlichen Einkehr an der Rontalalm. Das Unwetter bei der Heimfahrt konnte ihnen dann nichts mehr anhaben.

Lamatour im Allgäu vom 30.Juni bis 1. Juli mit Andi Stückl (Bericht)

Bei Traumwetter ging die Fahrt  nach Fischen im Allgäu zum Lamahof. Nach kurzer Einführung wurde jedem Kinde ein Lama anvertraut, das es selbst führen durfte. Die Wanderung brachte uns – bergauf-bergab über Wiesen, und Pfade, durch wunderschöne Wälder und kleine Weiler. Die Kinder hatten einen riesen Spaß und waren ganz bei der Sache. Durch leichtes Ziehen an der Leine konnte man das Lama immer zum Weitergehen animieren falls es mal am Wegesrand leckere Kräuter zum Fressen fand. Jedoch einmal dauerte es länger: an einem bestimmten Platz musste jedes Lama sein Geschäft verrichten und wirklich keine Einziges hat eine Ausnahme gemacht.

Am Lamahof durfte jede Familien ihr Zelt für die Übernachtung aufstellen.  Abends wurde gegrillt und die Kinder erkundeten bis in die tiefe Nacht das angrenzende Gelände. Am nächsten Tag unternahmen wir noch eine kürzere Wanderung  zu einer anderen Weide. Dort warteten dann die Fahrer bereits mit den Autos und es ging heim nach Rottenbuch.

im Juli:

Vom Tegernsee zur Gindelalmschneid mit Alfred Falk.

Teilnehmer : Martin Strobl, Viktor Bierling und Richard Burkard

Eigentlich wollten wir die sehr steile Auffahrt zum Neureuthaus umgehen. Als Alternative wählten wir einen Forstweg . Der entpuppte sich aber alsbald als ziemlich ungepflegt und ausgewaschen und so handelten wir uns fast 400  Höhenmeter Schiebestrecke ein. Oben belohnte uns dafür die hervorragende Aussicht. Dann erfolgte die rasante Abfahrt über die Gindelalmschneid   nach Hausham und zum Schliersee. Nach kurzer Rast und einem Bad im See führten uns lange Steigungen und z. T. schöne Trials über den Lahner Höhenweg und den Prinzenweg wieder 400 hm hinauf zum Kreuzbergsattel. Von dort steuerten wir  das  Tegernseer Bräustüberl an. Nach ausgiebiger Brotzeit ist es uns dann doch gelungen, trotz der wenigen Teilnehmer, einen von uns dort zu vergessen.

Seitdem wollen wir vor jeder Heimfahrt abzählen!

 

Auf die Zischgeles mit Claudia und Detlef Lönert

Teilnehmer: Richard Burkhard, Armin Heigl und und ein Gast………………………………

Die Zischgeles im Sellrain ist altbekannt und seit gefühlten Jahrtausenden zieht es da die Schibergsteiger hinauf. Denn sie ist der ideale Schiberg. Aber diese Tour im Juli? Detlef und Claudia samt Begleitern haben es gewagt und wurden reich belohnt! Bei traumhaftem Wetter  haben wir den Gipfel überschritten. Während des langen Abstieg durch klirrende und glitzernden Schieferplatten leuchtete in der Ferne der  Großvenediger.  Ein Teil der Gruppe  nahm noch  einen Umweg in Kauf  und den Oberstkogel mit. Einer der Kameraden verstand unter Mitnehmen etwas anderes. Waren es kindliche Gefühle oder ein atavistischer Sammeltrieb? Jedenfalls konnte er der Pracht der glitzernden Platten nicht widerstehen und verstaute mit Eifer etliche davon in seinem Rucksack. Bald hätte  er sie am liebsten wieder entsorgt - doch er biss die Zähne zusammen.

 

Viertausender im Wallis mit Hochtourenführer Christian Erhard (Bericht)

Teilnehmer: Claudia und Detlef Lönert, Alex Adelmeyer, Veronika Truckenbrodt und Friederike Deschler
Trotz schlechtem Wetter auf der Alpennordseite brach unsere sechsköpfige Gruppe ins Wallis auf, denn dort herrschten gute Bedingungen. Als erstes stiegen wir zur  Weissmieshütte. Am zweiten Tag standen wir alle bei herrlichem Wetter auf dem Gipfel des Lagginhorn. Der dritte Tag brachte zunächst Schneefall, doch dicht unter dem Gipfel der Weissmies gelangten wir  über das Wolkenmeer. Bald tauchten wir wieder im Nebel ein und brachten sofort den langen Abstieg bis ins Tal bei Saas Fee hinter uns. Wir fuhren nach Zermatt und in einem etwas oberhalb gelegen Berggasthof konnten wir abends noch das Matterhorn bestaunen.  Am nächsten Tag Aufbruch um 2 Uhr 30  zum Rimpfischhorn (4199m)! 1600 Höhenmeter Aufstieg lagen vor uns.  Der Gipfelaufschwung verlangte dann noch unsere volle Aufmerksamkeit. Anspruchsvolle kombinierte Kletterei!  Die herrliche Aussicht reichte vom Mont-Blanc  bis in die Bernina. An  die 50 Viertausender konnten wir von dort oben  bestaunen.

 

im August:

Mit dem Bike um den Walberg mit Alfred Falk

Teilnehmer: Martin Strobl, Vicki Bierling, Richard Burkhart, Hans und Wolfgang

 

Start unterhalb der Talstation der Wallbergbahn, Valepper Mautstraße von Osten bis zur Portnersalm und zum  Sattel zwischen Wallberg und Setzberg. Angesichts der neugierigen Blicke von massenhaften  Wanderern haben wir die letzten Kraftreserven mobilisiert und auch den kurzen Aufstieg zum Gipfelkreuz in Angriff genommen.

Nach der anschließenden Stärkung im etwas tiefer liegendem Wallberghaus ging es zuerst auf der Rodelbahntrasse Richtung Wallbergmoos und dann auf schönen Forststraßen über Kreuth entlang der Weißach immer bergab zurück.

Gemütlicher und lustiger Abschluß war dann im Bauerncafe Tauting, wobei alle heute noch vom Kuchen träumen.

 

Hüttenwochenende vom 3.-5.8. mit Andi Stückl (Bericht) und Manuela Fritzen:

Unter dem Motto "Forschen, Klettern, Wandern, Spielen, Hüttenzauber" fuhren 53 Kinder und Erwachsene  ins Lechquellengebirge. Das Ziel war die Ravensburger Hütte. Zuerst ging es von Lech mit dem Ortsbus zum Spuller See. Ausgerüstet mit Forscherkarten, Becherlupen, Taschenmesser und Sammelbehältern machten sich die kleinen und großen Forscher zu Fuß auf den Weg und konnten viel Neues entdeckten: Wunderschöne Bergblumen, glitzernde Steine in allen Formen und Farben wie auch seltsame Wurzeln und Stöcke. Bergsalamander, Riesenameisen, bunten Raupen und Murmeltiere. Nach so viel Erlebnissen empfing uns Hüttenwirt Flori mit einem tollen Abendessen.
Am nächsten Tag, konnten alle im Klettergebiet Bella Vista  ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Routen waren eigens für Kinder eingerichtet worden. Von einigen kleinen "Spezialisten" wurde sogar eine Linie im siebten Schwierigkeitsgrad bewältigt. Die Eltern staunten nicht schlecht!  Alternativ wanderten andere zum Alpsee mit ausgiebiger Rast an der Alpe Brazer Staffel und Spielen am Bach. Aber plötzlich hieß es schnell zurück zur Hütte. Über der Roggalspitze kamen dunkle Gewitterwolken auf. Zum Glück haben es alle noch sicher und trocken bis zur Hütte geschafft. Eine Stunde später lugte schon wieder die Sonne hervor und alle konnten einen wunderschönen Abend draußen vor der Hütte genießen. Am Sonntag führte der Rückweg an der Brazer Staffel vorbei, über das Stierlochjoch und über einen  abwechslungsreichen Steig, der zu einem Wasserfall führte. Alle spielten und rasteten nun am Bach, erkundeten die Kaskade und verzauberten so ganz nebenbei einen Felsen in einen Waldgeist. Dafür gab es als Belohnung später ein Eis!

 

im September:

Damentour mit Gabi Wörmann und Manuela Fitzen auf den Rosengarten bei Unterammergau.

Auf Wildschweinspuren gelangten wir zum das Schartenköpfl und später tasteten wir uns durch dichtesten Nebel zur Kurztallaine hinab.

 

Große Wettersteintour mit Hans Bierling

Teilnehmer: Christian Erhard, Martin Gindhart, Ludwig Rössle, Martin Strobl und Albrecht Speer.

Von Erwald mit dem Rad auf die Hochfeldernalm.  Weiterweg über das Gatterl zur Knorrhütte und über den sehr selten begangenen Brunntalgrat zur Höllentalspitze. Dieser Steig dient üblicher Weise nur als Notabstieg für den Jubiläumsweg. Wieder einmal war unser alter Bergfuchs Hans Bierling entzückt über das alpine Gelände, das Wetter und die leistungsstarke Gruppe. Sein Führerherz soll gelacht haben.

 

Ammertour am 16.9 mit Manuela Fritzen (Bericht) und Andi Stückl:

Teilnehmer: Familien: Angrick, Stückl, Fritzen, Kotz, Häußrer, Niedermeyer und Kovacs

Am Schweinberg  angekommen erhielten die Papas auch schon den ersten Auftrag: ein Stecken für jedes Kind musste gefunden und als kombinierter Wander-  Würstl- Stock präpariert werden. Sägen und Messer hatte Andi, stets super vorbereiteter Guide, natürlich dabei. Doch bis dann alle Kinder zufrieden waren verging einige Zeit, den mal war das Holz  „zu krumm…., zu lang…., zu kurz…. oder gar zu stupfig…“, Nun brachen wir  zum Kalkofensteg auf. Dort lachte die Sonne  und die Ammer zeigte sich von ihrer schönsten, allerdings auch kalten Seite. Nachdem sich jeder ein gemütliches Plätzchen gesucht hatte, ging es natürlich gleich ans Feuermachen. Das Holz  Suchen fiel aus, da unser Andi natürlich "a bar Briegel" im Rucksack gehabt hat. Zur Brotzeit wurde gegrillt. Dann beschäftigten wir uns ausgiebig mit dem Bemalen von Steinen mit Wasserfarben, Ausruhen, Spielen und Sammeln. Besonderer Gag war natürlich ein Solarballon!  Auch der  Barfußpfad, den sich Andi als Extradreingabe erdacht hatte. Sehr lustig und „gsund für de Fias“! Total entspannt machten wir uns dann an den Aufstieg nach Peiting, wo unsere Fahrer schon warteten.

 

22.bis 23 September: Familientour zum Pürschlinghaus und Bergmesse mit Andi Stückl (Bericht):

 

Bei Regenwetter fuhren wir nach Oberammergau. Dann ging es –gerade noch trocken-  mit dem Lift zum Kolbensattel. Jetzt  regnete es wieder! Also machten wir Rast an der  neu eröffneten Kolbenhütte. Doch irgendwann mussten wir ja aufbrechen , um unser Nachtquartier zu erreichen.  Mit Regenjacken und Schirmen bewaffnet schafften wir den Weg in Rekordzeit, weil jeder nur noch trocken ankommen wollte. Am nächsten Tag wanderten wir bei schönem Wetter zur Bergmesse am Hennenkopf. Den für Kinder nicht ganz einfachen und zum Teil ausgesetzten Weg meisterten alle ohne Probleme. Als Herr Pfarrer Gumpinger um 11.50 Uhr eintraf, staunte er nicht schlecht über so viele Rottenbucher Kinder! – Er teilte sie sogleich als Ministranten ein. Nach der Messe traten wir alsbald den Rückweg an, denn wir wollten ja nicht die letzte Bergfahrt vom Kolbensattel nach O´Gau verpassen. Das schafften wir leicht und in O´Gau gab es für alle als Belohnung noch ein großes Eis.

 

Überschreitung des Geishorn mit Claudia und Detlef Löhnert

Es war nur eine kurze Regenpause angesagt, die Erde war tropfnass und der Himmel voller Wolken aber wer wagt gewinnt, denn oben lag strahlendes Licht über dem grauen Nebelmeer. Was will man mehr?

im Oktober:

Auf die Scheinbergspitze mit Gabi Wörmann

Teilnehmer: Petra Brandmeier aus Wildsteig und Sepp Wörmann.

Im Spätherbst ist der sonnige Aufstieg zum Scheinberg gerade recht. Das Wetter war herrlich. Oben angekommen zeigte sich die Führerin ein wenig erschöpft hatte aber noch die Energie, sich über die frechen Dolen aufzuregen.

 

Von Graswang zur Sonnenspitze mit Hans Bierling

Teilnehmer: Georg und Claudia Neuner, Achim Wagner, Walter Neuner jun., Andrea Bierling

Bei allerbestem Herbstwetter lotste Hans Bierling die Gruppe auf selten begangenen Steigen zum Gipfel. Wer mit Hans unterwegs ist, weiß dass er die verwunschensten Winkel und Wege kennt. Man hat den Eindruck, dass sich die Wildnis nur für ihn kurz öffnet und die Pfadspuren freigibt. Wüsste man nicht, dass er sich  noch nie verlaufen hat, käme man in Sorge. So aber folgt man ihm bedenkenlos.

 

Edelweißabend der Sektion in Rottenbuch

Turnusgemäß war wieder einmal unsere Ortsgruppe daran, den Edelweißabend auszurichten.Die Veranstaltung mit ihrem vielfältigen und abwechslungsreichen Programmpunkten wurde allgemein sehr gelobt.

 

Erweiterung der Kletterwand:

Nach fünfmonatiger Bauzeit war es geschafft. Unsere Kletterwand im Sportheim hat sich von 45 auf 115 Quadratmeter Kletterfläche vergrößert! Unter der fachkundigen Planung, Konstruktion und Leitung von Franz Gilgenreiner haben Lizzi und Mario mit ihrer Jugendgruppe, Harald Schauer und Andi Stückl alle Arbeiten erfolgreich durchgeführt. Die Erweiterung, war nur möglich dank der großzügigen Spenden einiger Firmen und Privatpersonen. Aus Rottenbuch: Raiffeisenkasse, EDV- Keller, Zimmerei Gindhart , Schuhhaus Bierling, Fa. Niggl,  Bauunternehmen Erhard, Gemeinde Rottenbuch, Familie Gebhard Schauer und Helga und Peter Haberäcker. Aus Böbing die Firmen Schuster und Mair. Sowie Käsealm Prem,  Fa. Schmölz Bernbeuren, Aumann-Befestigungstechnik Bad Tölz, Hochtourenecke Peißenberg und Alpenvereinssektion Peiting. Ihnen allen Helfern sei gedankt! Die Einweihung fand am  8. Dezember statt

Geschrieben von Armin Heigl