Seniorentour

Bei schönstem Wetter startete die Peitinger Seniorengruppe unter Führung
von Eberhard Boerboom  in Garmisch vom Berggasthof Almhütte auf der
Maximilianshöhe in Richtung Stepbergalm, die nach  2 1/2 Stunden
erreicht wurde. Es war klar, daß auf dieser wunderschön gelegenen Alm
eine richtige Brotzeitpause gemacht werden muß,  aber es ging vorerst
gleich weiter, denn das Ziel war der Hirschbichel immerhin 1.935 mtr.
hoch, der noch weitere 50 Minuten in Anspruch nahm. Der Aufstieg mit
einigen Spitzkehren durch Wiese und offenem Waldgelände gab immer mehr
den Blick auf Kramer und Zugspitze frei und auf dem Grat angekommen
öffnete sich der Blick nach Norden in die Ammergauer Alpen. Bald war der
Gipfel mit dem schönen Bergkreuz erreicht und wir wunderten uns, daß wir
bei diesem schönen Herbsttag alleine unterwegs waren. Es kam dann doch
noch jemand, so daß wir einen Fotographen für das Gipfelfoto hatten.
Nach der Gipfelrast ging es zurück zur Stepbergalm zu einer größeren
Pause auf der sonnigen Terrasse.  Um 16.30 Uhr erreichten wir nach zwei
Stunden Abstieg den Parkplatz und freuten uns über die wunderschöne
sonnige Bergtour in unseren Alpen.
2018 10 Hirschbichelk
Bild:  Franz Gerold, Hannelore Köpf, Elfi u. Eberhard
Boerboom, Werner und Marille Brade, Marianne Tausch

Geschrieben von DAV Peiting

Klimmspitze

Klimmspitze 1

Klimmspitze 2

Nachdem der erste Termin am 31.08. für die Besteigung der Klimmspitze
(2.464) schier ins Wasser gefallen ist, konnten wir die Tour am 9.09.
nachholen. Startpunkt war Elmen im Lechtal. Über einen schmalen und
mäßigen Steig ging es bis auf ca. 1600 hm hinauf, bis wir hier den weg
verließen, um die erste Kletterei in einem wunderschönen Bachbett zu
genießen. Nach einem weiteren schrofigem Gelände gab es nochmal einen
Steilaufschwung, bis wir am Ostgrat 200 hm unterhalb des Gipfels
angelangt waren. Mit dem Blick auf die Plattenkletterei im 3.Grad, die
teilweise Unsicherheit und die knappe Zeit entschieden wir,  eher den
Abstieg gemeinsam anzugehen. Auch hier war das sichere Absteigen im
weglosen alpinen Gelände gefragt. Trotz des nicht erreichten Gipfels
konnten wir auf einen schönen, erlebnisreichen Tag mit Training und
Orientierung im alpinen Gelände sowie mit grandiosen Weitblicken über
die Lechtaler genießen. Mit dabei waren Karin Splitt-Einsle, Klaus
Walser,Daniela Keis unter Leitung von Kerstin Keis

 

Geschrieben von Kerstin Keis

Thaneller

Auf den Thaneller in den östlichen Lechtaler Alpen führte kürzlich eine Tour der Alpenvereinssektion Peiting. Bei bestem Bergsteigerwetter brach die siebenköpfige Gruppe unter Führung von Martin Mühlegger frühmorgens auf, um über den Werner-Riezler-Steig auf der Nordseite den 2.341 Meter hohen Berg zu besteigen. Oben angekommen war erst mal eine Gipfelbrotzeit angesagt. Der Abstieg erfolgte über die Südseite nach Berwang, wo anschließend eine schöne Bergtour auf dem Dorffest seinen gemütlichen Ausklang fand."

 

Thaneller.180818.2

Geschrieben von Martin Mühlegger

Auf den Spuren der Walser

Fünf herrliche Tage erlebten 23 Bergbegeisterte des DAV Peiting "Auf den Spuren der Walser" im Tessin und Piemont. Start war im Bedrettotal kurz vor dem Nufenenpass über den Griespaß auf die italienische Seite über die Alpe Bättelmatt zum Weiler Riale. Danach stand für einen Tag ganz die Geschichte der Walser und die herrlichen Siedlungen im Vordergrund. Viele Weiler mit den schönen Häusern und Blumenschmuck wurden auf der langen Wanderung besucht. Danach ging es von Fondovalle zur Guriner Furgge und über die Groß Alp nach Bosco Gurin, das der einzige deutschsprachige Ort im Kanton Tessin ist und ebenfalls von den Walsern besiedelt wurde. Leider macht auch hier die Abwanderung aus den entlegenen Bergdörfern nicht halt und so sind von ursprünglich 400 Einwohnern nur noch 50 im Ort wohnhaft, so dass es auch keine Schule mehr gibt. Weiter ging es auf dem ehemaligen Saumweg talauswärts bis Cevio und nach S. Carlo um am Wasserfall von Foroglio Pause zu machen. Mit der Seilbahn ging es dann nach Robiei auf 2.000 m Höhe. Am letzten Tag ging es über das Val Fiorina auf dei Bocheta Valle Maggia und nach einem steinigen Abstieg über den Giacomopass wieder zum Nufenenpass zurück. Alle Teilnehmer schafften sehr gut die langen täglichen Gehzeiten von bis zu 7 Stunden und Herwig Skalitza bedankte sich beim Tourenleiter Engelbert Burtscher aus dem Großen Walsertal für die vorzügliche Programmausarbeitung. Mit ihm geht es im nächsten Jahr auf herrliche Wandertage in den Vinschgau.

IMG 6157

Geschrieben von Herwig Skalitza