MTB-Fahrtechnikkurs

Fahrtechnikkurs

Bericht MTB Fahrtechnikkurs 27. / 28. 04.2018 DAV Sektion Peiting

Fast schon traditionell findet im April ein Fahrtechnikkurs der Sektion Peiting statt. Auch heuer wieder fanden sich 18 Teilnehmer auf dem Gelände der Herzogsägmühle zusammen um unter Anleitung der beiden FÜL Rainer Kinzelmann und Manfred Rudolf an ihrer Fahrtechnik zu feilen. Am Samstag wurden die technischen Grundlagen auf dem Gelände der Herzogsägmühle gelegt, am Sonntag gings dann unterteilt in 2 verschiedenen Gruppen ins Gelände um das Gelernte auf den Trails der Umgebung in die Praxis umzusetzen. Ein besonderer Dank geht hiermit an die Verantwortlichen der Herzogsägmühler Werstätten die uns nun schon viel Jahre ermöglichen auf dem Gelände den Fahrtechnikkurs auszurichten. Am Sonntag Nachmittag beim gemütlichen Abschluss des Kurses traf man sich bei herrlichem Wetter im Biergarten vom Gasthaus Lamprecht. Trotz aller Anstrengungen hatten alle Biker ein Trail – Grinsen im Gesicht, auch der Verletzungsfreie Ausgang des Kurses wird sicherlich Anlass sein den Kurs auch nächstes Jahr wieder auszurichten.

Manfred Rudolf

Kursleiter

Geschrieben von DAV Peiting

Niggl – Socher – Weiß Gedächtnistour

Gedächtnistour 2018

Bei fast hochsommerlichen Temperaturen um die 30° machten sich 36 Teilnehmer mit Tourenski auf, um diese Gedächtnistour von der Bergwachthütte auf den Gipfel der Hochplatte zu machen. Dank des schneereichen Winters waren die Tragepassagen aufgrund von Schneemangel recht kurz. Nach dem sehr schweißtreibenden 2 Stunden Aufstieg, bot sich eine traumhafte Rundumsicht. In einer Gedenkminute gedachten alle an Markus Niggl und Evi Socher, welche 1985 bei einem Lawinenabgang an der Engelspitze ihr sprühendes Leben verloren. Sowie an Andi Weiß, der im April 2013 durch einen Wächtenabbruch an der Balschtespitze im Lechtal zu Tode stürzte.
Die Schneebedingungen bei der Abfahrt waren trotz der hohen Temperaturen noch brauchbar. Und als alle Teilnehmer bei einer zünftigen Brotzeit auf der Bergwachthütte saßen, wurden noch viele große und kleine Erlebnisse des vergangenen Winters ausgetauscht.

Geschrieben von Schmid Michel

Skitourenworkshop 3 x 3

3x3 Tourenplanungsworkshop des DAV Peiting

Der 2.280 Meter hohe Gipfel des großen Daumens in den Allgäuer Alpen war Ziel des diesjährigen Tourenplanungsworkshop der DAV-Sektion Peiting. Die Zuvor am Theorieabend im AV-Heim Peiting nach den Kriterien „Gelände-Verhältnis-Mensch“ ausgewählte und geplante alpine Skitour war hierfür geradezu prädestiniert. Auf den rund 1200 Höhenmetern und den Teilnehmern bis dahin unbekannten Skitour befinden sich Auftiegs- und Abfahrtshänge in nahezu allen Expositionen und Steilheiten und erfordern daher viel Wissen und Können bei der Anlage einer sicheren und gleichzeitig ergonomischen Aufstiegsspur sowie Spürsinn und gutes Beurteilungsvermögen bei der Abfahrt. Durch die abwechslungsreichen Geländeformen unterwegs und den bis zuletzt versteckten Gipfel war bis zuletzt ein guter Orientierungssinn und teils Arbeit mit Karte und GPS gefordert. Vermitteltes KnowHow zur Schnee- und Lawinenkunde sowie die systematische Einzelhangbeurteilung mittels dem DAV-Lawinen-Mantra rundeten den Kurs ab. Die Belohnung für die gute Arbeit bei Planung und Durchführung waren nebst dem guten Wetter zumeist schöne Abfahrten auf Pulverschnee- und Firnhänge sowie der Einkehrschwung im Giebelhaus.

Teilnehmer: Christian Stögbauer, Albert Socher, Andreas Waigel und Herbert Schelle

Workshop-Leitung unter Peter Echtler

Skitourenworkshop 1

Skitourenworkshop 2

Skitourenworkshop 3

Geschrieben von Peter Echtler

Schneeschuhwandern

Schneeschuhwandern 1

Schneeschuhwandern 2

Schneeschuhwanderung – mehr als eine Alternative

Bereits seit ein paar Jahren gehört das Schneeschuhwandern in der Dachsteinregion zu einem Fixangebot des DAV Peiting. Dieses Jahr hat sich eine Gruppe am Stützpunkt Gjaidalm einquartiert. Eine etwas „rustikalere Hütte“, in der es zwei Duschen und einen Waschraum für alle gibt. Dafür ist die Bewirtung ein Genuss und man hat einen direkten Blick auf den Hohen Dachstein. Bereits bei der ersten Tourenbesprechung zeigte sich auch der große Vorteil des Schneeschuhwanderns. Auf die Fragen: „kann ich mitkommen, obwohl ich noch nie Schneeschuhwandern war?“ und „ich würde gerne Schneeschuhwandern lernen, aber ich glaub, dass ich zu alt dafür bin?“, konnten wir gleich am ersten Tourentag feststellen, dass Schneeschuhwandern jeder, egal welchen Alters, lernen kann. Schneeschuhwandern ist ein Winterberggenuss, der zum Entschleunigen einlädt, erlernbar für alle Altersgruppen ist, zum Start wenig technisches Können und Wissen benötigt und einen sogar an Orte bringen kann, die selbst für Skitourengeher schwer zu erreichen sind. Die einzige Voraussetzung ist, dass man berg- und winternarrisch ist und das Wandern mag.

So zogen wir eine Spur von der Gjaidalm am Schwemmerkogel und Schönbühel vorbei zum Zwölferkogel. Von hier aus eröffnet sich ein traumhafter Blick, auf der eine Seite der Hohe Dachstein mit dem Hallstätter Gletscher, auf der anderen Seite das Tennengebirge, Höllengebirge, Hallstättersee und Ausseerland.

Der Tag zwei war geprägt von Hochnebel und einer geschätzten Sichtweite von 10 Metern. Dennoch ließen wir uns nicht entmutigen und nutzten den Tag für eine ausgedehnte GPS-Karten-Orientierungs-Schneeschuhwanderung. Über den Hirzkogel und Loskoppen wollten wir eigentlich bis zum Napfenkogel wandern. Da aber weder landschaftliche Kontouren noch Wegspuren zu erkennen waren, spurten wir den Weg bis zum Heilbronner Kreuz und kehrten auf demselben Weg zurück.

Diese Spurarbeit vom zweiten Tag sollte uns den dritten Tag erleichtern. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir unsere Spuren vom Vortag nutzen, um schnell bis zum Heilbronner Kreuz zu gelangen. Von dort aus wendeten wir uns in Richtung Westen, um am Rumpler vorbei wieder zur Gjaidalm zu kommen.

Drei gelungene Tag, in der man auch als Anfänger, einen stillen, einsamen Berggenuss erleben konnte. Es zeigt sich, dass Schneeschuwandern eine stille Winteralternative für jedermann sein kann.

Geschrieben von Matthias Dalügge