Berichte

Christian Erhard besteigt mit Schi den Elbrus (5642m)

Nach guter Vorbereitung in den Alpen (unter anderem eine Woche vorher am Gipfel des Mont Blanc) starte ich am 07.05.2010 zum Elbrus. Von München über Moskau nach Mineralny Vody in Russland. Danach 4 Std. Busfahrt an den Fuß des Elbrus .

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Geschrieben von i. A. Armin Heigl

Klettersteigwochenende mit Friedhelm Renje

Paul Streif, Hans Tausch, Rudi Berghofer und Friedhelm Renje gelang eine besonders schöne Tour auf die Moiazza in der Civetta. Hier der Bericht von Friedhelm Renje:

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Auf dem Engelsband

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Geschrieben von i. A. Armin Heigl

Schitour auf den Mont Blanc

Alpenverein Rottenbuch auf dem höchsten Berg der Alpen!

Die diesjährige Hochtour unserer Ortsgruppe hatte den Mont Blanc als Ziel. Hochtourenführer Christian Erhard leitete diese anspruchsvolle Schitour. Weil der Wetterbericht für das Wochenende schlechte Bedingungen vorhergesagt hatte, fuhren die Rottenbucher einfach einen Tag früher als geplant nach Chamonix und stiegen zur Grand Mulets auf 3057 m auf.

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Geschrieben von Armin Heigl

Jahresbericht 2010, Ortsgruppe Rottenbuch

Das Jahr 2010 begann mit einer gelungenen Gemeinschaftstour im Obernberger Tal. Am Samstag, den 27. Februar stiegen  hier zwölf RottenbucherInnen unter Führung von Christian Erhard mit Schi auf den 2600 m hohen Muttenkopf. Die Aufstiegsmühen wurden durch die großartige Aussicht auf den winterlichen Tribulaun und den guten Schnee beim Abfahren belohnt. Was Sonne und Schnee untertags zum Vergnügen beitrugen, wurde am Abend in Almis Berghotel (ehemals Gasthoff Spörr) fortgesetzt. Immer noch urgemütliche Gasträume, feine Küche und freundlicher Service! Anderntags hatte ein nächtlicher Orkansturm die Verhältnisse dramatisch verschlechtert. Aber man wusste Rat denn in allernächster Nachbarschaft wartete ein Geheimtipp! Entlang der aufgelassenen Piste auf den Sattelberg gelangte die Gruppe ungefährdet durch lichte Wälder und freies Gelände auf den 2100 m hohen Gipfel. Der Sturm toste. Man verlor sich im Schneegestöber, doch nicht weit unten auf der gemütlichen Sattelberg Alm fanden sich alle Teilnehmer wieder ein.

Auf der Suche nach ersten Zeichen des Frühlings wanderten  Mitte April zehn RottenbucherInnen mit Dieter Frühschütz durch das Murnauer Moos. Zur gleichen Zeit stiegen fünf Mitglieder gewissermaßen dem Winter nach. Betreut von Hochtourenführer Christian Erhard erreichten sie den Gipfel des Mont Blanc. Die Verhältnisse waren dabei so gut, dass zwei Teilnehmer über die Nodflanke mit Schi abfuhren.

Die übliche Arbeitstour auf den Scheinberg leitete Walter Neuner und im Juni konnten wir wieder einmal Sonnwend auf dem Schmauzenberg feiern.

Hike und Bike mit Paul Streif auf die Benediktenwand war ein voller Erfolg für die vielen TeilnehmerInnen. Kaum zu glauben, was da oben alles blüht und wie gut es auf der hübschen Hütte schmeckt.

Unter Leitung von „Ober-Lama“ Andi Stückl  wurde wieder einmal die beliebte Lama-Tour durchgeführt. 28 Kinder und Erwachsene zogen mit dreizehn dieser Tiere durch die Hügel bei Fischen im Allgäu. Man freute sich über die schöne Natur, das Freiluftleben beim Zelteln und an den friedlichen Tieren. Die aber tun auch schon mal einfach, was sie wollen. In diesem Fall, so lernten die Teilnehmer, soll man keine Hektik erzeugen sondern sich in Gelassenheit üben. Der Dalai Lama würde da gewiss zustimmen.

Im Juli umrundete eine kleinere Gruppe mit Walter Neuner jun. das Estergebirge mit den Bikes. Friedhelm Renje führte eine Klettersteigtour in den Kalkkögeln und Alfred Falk war mit einer Gruppe am Fockenstein.

Beim beliebten Klettersteig-Wochenende mit Friedhelm Renje ging es heuer in die südlichen Ausläufer der Civetta zur Moiazza. Die Ferrata Constantini  brachte alle Teilnehmer ins Schwärmen, denn neben der landschaftlichen Schönheit weist dieser Weg etliche Vorzüge auf: bequemer Zugang, perfekte Sicherungen, südlicher Routenverlauf im festen Fels mit traumhaften Querungen auf luftigen Bändern und gleich zwei schöne Gipfel!

Im August fand eine große Familientour mit Kindern statt. Ziel waren die Teufelsmühlen in der Ammerschlucht. Mit dem „Navi“ galt es, einen Schatz zu suchen, Steine wurden bemalt und Würstel gegrillt. Zwischen Bäumen spannte man eine Slackline und am Ende ging es zum Eisessen nach Peiting. So sehen Sommertage aus!

Ebenfalls im August war Alfred Falk mit einer sechsköpfigen Gruppe im Rotwandgebiet unterwegs. Von Schliersee bikte man bis aufs Rotwandhaus. Dann natürlich der Gipfel, die Großtiefental Alm, der idyllische Soinsee, einige Schiebepassagen, zur Abwechslung wieder Forstwege wie gemacht zum Herabdüsen. Aber wer zu schnell fährt, den bestraft das Leben! Die junge, hübsche Sennerin auf der Schellenbergalm entging so einigen, (dem Führer wohl aber nicht!).  Dagegen übersah niemand das Cafe Krugalm mit seinen übergroßen Kuchenstücken. So ändern sich die Zeiten!

Mitte September lotste Paul Streif eine größere Gruppe mit den Bikes von Halblech aus auf das Schwarzenköpfl. Am kleinen Ahornboden kamen einige Jägersleute auf den Gedanken, unsere Gruppe am Weiterweg zu hindern, hatten aber übersehen, dass sie es mit Paul Streif zu tun hatten. So überschritten alle den Gipfel und feierten bei der Einkehr die gelungene Tour und den standhaften Führer.

Den  traditionellen Vereinsausflug organisierte wie immer Uwe Berndt. Es ging mit dem „Rottenbucher Bus“, sicher gesteuert wie immer von Reinhard Beck, nach Sterzing. Durch alle kulinarischen Genüsse und kalorienhaltigen Versuchungen Südtirols hatten dann die Teilnehmer selber zu steuern. Gut, dass zwischendurch auch kleine Wanderungen und Führungen im Programm eingebaut waren. Allen hat es gefallen.

Geschrieben von Armin Heigl

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