Berichte

Vereinsausflug 2011

Bericht über den 14. Alpenvereinsausflug vom 07. – 09. 10. 2011 nach Franken

 

Nach schwieriger Teilnehmerfindung sind dann bei trockenem aber kalten Wetter 20 Vereinsmitglieder mit einem überpünktlichem Reinhard, oh Wunder, gestartet. Nach vielen Staus waren wir dann glücklich um ca. 18.00 Uhr in Ochsenfurt und haben in einem gemütlichen Hotel Quartier gemacht. Durch das gute Essen und den süffigen Rotling wurden alle für die lange Fahrt entschädigt.

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Am Samstag ging es bei sonnigen aber recht schattigen Temperaturen los mit der Stadt –

führerin Frau Trumpfheller, die die Rangeleien zwischen Franken und Bayern auf humorvolle

aber sehr krasse Weise fast übertrieben hätte. Nachdem Sie abends dann beim Schmid an der

Theke stand, war es Ihr fast ein wenig peinlich, aber wir Bayern sind ja nicht nachtragend.

Nach dem Mittagessen im Anker, einer alten Traditionswirtschaft, sind wir mit der Mainfähre

„ Nixe „, die zum Saisonende leider ihre Fahrten einstellt, da sie durch eine neue Brücke

ersetzt wird, auf die rechte Mainseite übergesetzt. Nach einer schönen sonnigen Wanderung

entlang des Mains gelangten wir zum Winzerhof „ Grünewald „, wo wir vom Chef empfangen

wurden. Mit Ihm haben wir dann eine Weinbergwanderung gemacht, bei der so mancher ins

Schwitzten gekommen ist. ( Wir sind ja Alpenvereinsler, oder ? ) Herr Grünewald hat uns viel

Interessantes über Sorten, Erträge und die Arbeiten im Weinberg erzählt. Der Besuch im

Fossilienmuseum, das sehr interessant war, stand leider etwas unter Zeitdruck, da ja noch

die Weinprobe anstand und die „ Nixe „ um 18.00 Uhr ihre letzte Fahrt macht. Die Weinprobe

mit kleiner Brotzeit haben wir dann aber ohne Eile genossen. Es wurde nur zum Schluss

hektisch, als viele plötzlich vom Weinkaufrausch übermannt wurden ohne an die Folgen zu

denken. ( Wie bringe ich meinen Wein zur Fähre ? ) Herr Grünewald griff den Käufern und

ein paar Müden unter die Arme und fuhr mit dem Bus zur Fähre. Als Alle schon dachten

wir hätten die Anni verloren stellte sich heraus, sie wollte etwas für Ihre Gesundheit tun und

den weiteren Weg über die Brücke machen. Am Abend waren alle etwas müde und die müdesten haben sogar vor dem Abendessen geschlafen. Die haben es dann auch am längsten

beim Feiern ausgehalten.

Am Sonntag sind wir über Land von Ochsenfurt nach Creglingen gefahren. Wir sind trotz

Umleitung und Verfahrens pünktlich bei der Herrgottskapelle gewesen und dafür von unserer

Führerin gelobt worden. Ihre Führung war einfach Spitze, da Sie uns den Riemenscheider -   altar und anschließend Creglingen sehr anschaulich und kompetent nahe gebracht hat.

Das Mittagessen beim „ Schloßbäck „ war die Völlerei pur, Schäufele zum abwinken.

Bei der anschließenden Heimfahrt war es sehr ruhig im Bus. Die Fahrt ging recht flott, denn

der Reinhard entwickelte sich zu echten Rennsemmel. Beim Nero in den Hubertusstuben

haben wir wohl die letzte Reise dieser Art ausklingen lassen.

Leider konnte unser Pauli nicht teilnehmen, da er krank ist. Wir wünschen Ihm alle eine gute,

schnelle und dauerhafte Besserung.

Es hat mir die ganze Zeit über Spaß gemacht die Fahrten zu organisieren und ich hoffe alle

Teilnehmer hatte die gleiche Freude. Vielen Dank für Euere Disziplin, und ich hoffe Ihr wart

mit mir zufrieden.

 

Pfüad euch Gott.

EuerUwe

Geschrieben von i, A. Armin Heigl