Hochfeiler – 11./12. Aug. 2019

 

   

11.-12. Aug. 2019 – Tourenführer H. Skalitza

Der Hochfeiler mit 3.510 m ist der höchste Gipfel der Zillertaler Alpen und war das Ziel einer 12-köpfigen Gruppe der DAV-Sektion Peiting. Vom Pfitscher Tal ging es auf einem stetig anstiegenden Weg zur 2.710 m hoch gelegenen Hochfeiler Hütte (Das Bild zeigt die Gruppe vor der Hütte) um dort eine kurze Rast einzulegen. Dann erfolgte ein steiler Anstieg über eine Gratrippe hinauf zum Gipfelgrat über Schieferblockwerk zum Gipfel. Leider gab es oben keine Fernsicht, denn die Schlechtwetterfronten vom Zillertal prallten auf die heiße Luft aus Südtirol. So war es neblig und sehr stürmisch, damit ein sehr alpines Bergerlebnis für die Teilnehmer. Bei herrlichem Wetter wäre es eine einmalige Aussicht über die nordseitige Gletscherwelt mit geradezu unendlicher Fernsicht gewesen. Nach dem Abstieg zur Hütte wurde übernachtet und am nächsten Tag ins Tal abgestiegen.

Damentour Min Weag – Teil 2

19. bis 24. Juli 2019

Buchstäblich „wie im Himmel“ fühlten sich die acht Wanderinnen der Sektion Peiting des DAV
nach sechs Tagen auf dem Weitwanderweg „Min Weag“ um Vorarlberg herum. Denn das
Almplateau „Nenzinger Himmel“ war der Tour-Abschluss für die bunte und vielfach talentierte
Frauengruppe um Wanderleiterin Doris Heger.
Vorher war man von Gargellen im Montafon über drei Pässe zur Tilisunahütte und unterhalb von
Weissplatte und Sulzfluh ins Rätikon zur Carschinahütte gewandert. Von dort weiter auf dem
südlichen Rätikon-Höhenweg zur Douglashütte am Lünersee und über den Amatschonjoch hinüber
ins Gamperdonatal und in das besagte Himmelreich.
Am Weg lagen neben eiskalten Badeseen und zusätzlich erklommenen Gipfeln auch einige
Schneefelder, wo Doris Heger Abrutschübungen einbauen konnte. Im nächsten Jahr soll „Min
Weag“ das dritte Mal fortgesetzt werden.

Wetterspitze 2.709 m

20.-22. Juli 2019 – Wetterspitze

Gott sei Dank wird man sich auch im Alpenverein mehr und mehr bewusst, dass man mit der automobilen Individualanreise zu diversen Bergaktivitäten weder der alpinen Umwelt und der dort beheimateten Bevölkerung noch dem Klima einen Gefallen tut.

Die Sektion Peiting hat daher bei der diesjährigen Führungstour in Südtirol einmal ganz bewusst auf die Bahn gesetzt. Und dabei nach einhelliger Meinung der mitreisenden Berggeher nur gute Erfahrungen gemacht. Die Fahrt nach Sterzing dauerte keine fünf Stunden und kostete unter Ausnutzung von Regional- und Gruppentarifen nicht einmal € 25,-, ebenso die Rückfahrt. Daher verzichten wir in diesem Fall auch auf das obligatorische Gipfelfoto und präsentieren uns lieber vor unserem Zug zurück zum Brenner.

Zur Nachahmung dringlich empfohlen!

Tourenführer: O. Koch

Bergmesse am Wankerfleck

Der Peitinger Männerchor umrahmte die diesjährige Bergmesse am Wankerfleck im Angesicht des 1.879 m hohen Geiselsteins und begeisterte zum Abschluß mit dem „Geiselsteinlied“. Prälat Georg Kirchmeir zelebrierte den Gottesdienst und ging in der Predigt vor allem auf die Bedeutung des Kreuzes ein zu dem sich Christen bekennen sollen und hob Peiting hervor mit seinen vielen Feldkreuzen. Der zu Morgenbeginn einsetzende Regen hielt viele Besucher fern. Der zu Beginn des Gottesdienstes einsetzende Regen wurde gut überstanden und bei der anschl. Mittagseinkehr auf der Kenzenhütte scheinte schon wieder die Sonne. In seiner Begrüßung dankte Herwig Skalitza allen Anwesenden für das Kommen und hob die Bedeutung der Bergwacht mit ihren vielen Einsätzen, zuletzt beim Brand in der Schnalz, hervor. Die anschl. Kollekte wurde für den Neubau der Rettungsleitstelle in Steingaden an die Bergwacht übergeben.

GTA Tourenwoche – Monte Rosa – Val Chiusella

7. bis 12. Juli 2019 – Herwig Skalitza

von Alagna nach Traversella

Eine Traumtour erlebten die 13 TeilnehmerInnen von der DAV-Sektion Peiting. Eine Woche ging es auf dem GTA vom Monte Rosa zur Pforte des Aostatals bis zum Gran-Paradiso-Nationalpark. Start der noch wenig begangenen Tour durch einsame Täler und hohe Alpenpässe war in Alagna. In den nächsten Tagen waren steile Aufstiege und Abstiege mit jeweils täglich etwa 1.400 Höhenmetern angesagt. Oft waren die Wege recht exponiert und manchmal auch nicht gleich erkennbar. Diese Anstrengung wurde belohnt durch schöne Aussichten (manchmal auch Nebel), Einsamkeit, liebe und hilfsbereite Menschen, guten Quartieren und Verpflegung. Ein Höhepunkt waren die beeindruckenden Klöster Santuario San Giovanni und die gewaltige Klosteranlage Oropa im Aostatal wo die Gruppe auch übernachtete. Herrliche Wälder mit Kastanien, Buchen, Birken und einer vielseitigen Pflanzenwelt entlang des Weges begeisterten bei jedem Schritt. Würde man diesen Weg weiter gehen,  so wären es noch gut 40 Tagesetappen bis nach Ventimiglia ans Mittelmeer. In den nächsten Jahren sind da noch einige Etappen geplant, bei dem sich gerne Interessenten für weitere Touren vormerken lassen können. So steht auch in zwei Jahren ein Hightlight mit der Tour Monte Rosa an.

Allgäuer Bergseerunde

6. Juli 2019 – Felicitas Schwarzer
Wir starteten unsere Bergtour vom Vilsalpsee im Tannheimer Tal. Nachdem wir den See halb umrundet hatten zweigten wir bei der Vilsape ab und begannen den Aufstieg, der uns an Wasserfällen und Bächen vorbei unter das Rauhorn führte. Dort wechselten wir auf den Jubiläumssteig und querten unterhalb des Gipfels entlang bis zur Schafwanne. Dort konnten wir bereits den tollen Ausblick Richtung Allgäuer Berge und Hornbachkette genießen. Wir wanderten nun immer an saftig grünen Grashängen entlang und bewunderten dabei so manche Blume bis wir zum Schrecksee kamen. Dort suchten wir uns ein windstilles Plätzchen für unsere Brotzeit. Nachdem sich mittlerweile, wie angekündigt, größere Quellwolken gebildet hatten war es auch nicht mehr ganz so heiß. Vom Kirchendachsattel brachen wir nach unserer Brotzeit auf Richtung Landsberger Hütte. Dabei ging es stetig bergauf bergab, teilweise noch über einige Schneefelder. An der Landsberger Hütte legten wir eine Rast ein und ließen uns die leckeren Gerichte und Kuchen schmecken. Gut gestärkt und erholt ging es nun an den Abstieg. Zuerst drahtseilversichert steil bergab von der Lache zum Traualpsee. Von dort weiter immer bergab zurück zum Vilsalpsee. Auf den letzten Metern zum Auto erwischte uns dann noch ein starker Platzregen. Am Auto angekommen waren wir froh, dass das Wetter so lange gehalten hatte und das Gewitter erst bei unserer Heimfahrt so richtig loslegte.
Wir fünf Damen verbrachten einen tollen Tag mit herrlichen und immer wieder neuen Ausblicken auf blaugrün schimmernde Bergseen, bunte Bergblumen und die Gipfel der Allgäuer und Lechtaler Berge.

Kasianspitze u. Latzfonser Kreuz

23 Juni 2019 – Tourenführer Herwig Skalitza

Zu einer Gemeinschaftstour startete eine Gruppe von 8 Teilnehmern der DAV-Sektion Peiting bei schönem Wetter auf die 2.581 m hohe Kassianspitze über die Schutzhütte Latzfonser Kreuz im Eisacktal. Diese bildet den Hauptgipfel eines kleinen Bergmassivs im Sarntaler Ostkamm. Benannt ist der Gipfel nach dem heiligen Kassian, dem Brixner Diözesanpatron. Der Gipfel gehört zu den aussichtsreichsten weitum, denn man sieht die ganze Dolomitenkette und weit hinaus bis zur Brenta, Adamellogruppe und Ortlergebiet. Eindrucksvoll auch die Kirche, die höchste Wallfahrtsstätte Europas, wo tags zuvor in einer beeindruckenden Prozession trotz Regenwetter das Kreuz des schwarzen Herrgotts nach der Winterpause in Latzfons feierlich hochgetragen wurde. Nach den vielen Regenfällen der vergangen Tage und die warme Witterung waren die Wege jetzt schon mal schneefrei und so war die Besteigung ein wunderbarer angenehmer Tagesauflug.

Rehbergsteig u. Hochlandhütte

23. Juni 2019 – Tourenführer Thomas Echtler

Führung: Thomas Echtler,

17 Teilnehmer/-innen (9 aus Peiting, 7 aus Rottenbuch, 1 aus Böbing)

Vom Treffpunkt am Postplatz in Rottenbuch fuhren wir zum Wanderparkplatz nach Mittenwald. Um 08.15 Uhr ging es bei gutem Wanderwetter in der Nähe der Kasernen  los. Der Anstieg erfolgte zunächst am tief eingeschnittenen und Wasser reichen Gassellahnbach entlang. Dann ging es auf einem einsamen Jägersteig steil hinauf zur Rehbergalm, die aufgrund des langen Winters noch nicht bewirtschaftet war. Leider war die Aussicht auf das Wettersteingebirge durch hochhängende Wolken etwas getrübt. Nach einer erholsamen Rast wanderten wir auf dem aussichtsreichen Rehbergsteig auf gleicher Höhe hinüber zur Hochlandhütte. Dabei musste eine spannende Passage mit Treppen und Seilversicherung sowie ein kleiner, noch mit Schnee bedeckter Bachübergang bewältigt werden. Gegen Mittag  erreichten wir schließlich die Hochlandhütte. Da es leicht regnete, bot uns der Hüttenwirt einen vorbestellten Raum im Inneren an.  Nach der gemütlichen Mittagspause brachen wir um 13.15 Uhr  zum Abstieg auf dem Normalweg auf. Nach 1.5 Stunden erreichten wir wohlbehalten unseren Ausgangspunkt an der B2 in Mittenwald. Gegen 15.00 Uhr traten wir dann die Heimreise an. Alle waren zufrieden und froh über die abwechslungsreiche Bergtour im Karwendelgebirge.

Lichtbrenntjoch

 

15. Juni 2019 – Tourenführer Martin Mühlegger

„Eine kleine Gruppe des Peitinger Alpenvereines bestieg kürzlich unter Führung von Martin Mühlegger das in einer stillen Ecke der südlichen Ammergauer Alpen gelegene Lichtbrenntjoch. Vom Heiterwanger See ging es durch das landschaftlich äußerst reizvolle Pitzental. Teilweise mussten noch Altschneefelder vorsichtig überquert werden. Ab der alten Jagdhütte am Ende des Pitzentals endete der markierte Weg, so dass die Gruppe in Pfadfindermanier auf alten teils schwer zu erkennbaren Jägersteigen und durch Latschendickicht zum 1.961 Meter hohen Lichtbrenntjoch empor stieg. Nach der Gipfelbrotzeit ging es auf dem Aufstiegsweg zurück. Andere Menschen trafen wir während unserer gut siebenstündigen Tour nicht, was den einsamen Charakter dieser Gegend unterstreicht.“