Bebildeter Jahresbericht 2020

18. Januar Schitour mit Verschüttetensuche

Führung Christian Erhard und Andi Stückl. Bericht von Andi Stückl

Auf den Kolbensattel und weiter bis zum Zahn.

Sehr viele Teilnehmer und die ganze Familien Stückl und Erhard mit Kindern! ■

Februar

Schitourenwochenende am Brenner. Führung und Bericht: Christoph Jörg   

Mitte Februar 2019 – Der Wetterbericht war gut und alle Ampeln standen auf “GRÜN“! Einem perfekten Skitouren-Wochenende des DAV sollte somit nichts entgegenstehen. Fortuna meinte es gut mit uns. Denn die Tage zuvor durfte sich die Skiregion um den Brenner über reichlich Neuschnee freuen. Ein gelungener Auftakt und Willkommensgruß für den Start in unser Ski Vergnügen. Direkt am Anreisetag ging es für uns sogleich – selbstverständlich nach einem zünftigen gemeinsamen Frühstück – den Lawinenwarnungen trotzend los. Hinaus ins Schmirntal, hoch hinauf auf den noch unverspurten Gipfel des Hohen Napfs. Der Anblick der üppig mit frischen Schnee beladenen, sich nach oben türmenden Bergspitzen wärmte unser Herz mit Vorfreude über die bevorstehenden Tage. Die Begeisterung war groß über die traumhafte Abfahrt durch den perfekten Pulverschnee und machte Lust auf Mehr. Ambitioniert ging es nach dieser ersten Abfahrt weiter auf den etwas niederer gelegenen Gipfel des Rauen Kopfs. Unsere Anstrengungen und Schweiß wurden mit einer zweiten glitzernd schönen Abfahrt durch den frisch gefallenen Pulverschnee, begleitet von malerischen Bergkulissen, belohnt. Mit dem zweiten Tag nahm auch die Lawinengefahr ab, sodass wir als Start und Aufwärmrunde der anstehenden Etappe die Hollscharte anvisierten. Eine kurze Abfahrt später wurden die Felle neu gespannt und mit strammen Schritt ging es hinauf auf die Kleegrubenscharte. Auch dieser zweite Tag geizte nicht mit den Reizen der winterlandschaftlichen Schönheit und optimalen Schneeverhältnissen. Ebenso wie an Tag 1. konnten wir uns auch am Halbzeit-Tag erneut über wahrlich spektakuläre Abfahrten belohnt und glücklich schätzen. Für den dritten und letzten Tag hoben wir uns einen Klassiker des Wintersport-Vergnügens auf: die Alpeinerscharte im Valstal. Frei nach dem Motta: das Beste kommt zum Schluss. Bei perfekten Verhältnissen machten wir uns früh Richtung Scharte auf. Die obligatorische Brotzeit durfte freilich nicht fehlen! Frisch gestärkt kam die unvergessliche Powderfahrt – eine Abfahrt wie ein Traum und würdiger Abschluss für diesen dreitägigen Ausflug in den Brenner Bergen. Rundum war es ein perfektes Wochenende mit optimalsten Verhältnissen und einer netten Unterkunft in Sankt Jodok ■

Juni

Grenzgänge bei Garmisch. 20.06.2020. Führung und Bericht von Thomas Echtler.

Vom Eibsee zur Hochthörlehütte, 8 Teilnehmer/-innen (3 aus Peiting, 1 aus Altenstadt, 3 aus Rottenbuch, 1 aus Wildsteig, alles Mitglieder der Sektion Peiting). Nach individuell geregelter Anfahrt trafen wir uns direkt am Ausgangspunkt der Tour am Eibsee. Nach kurzer Instruktion über die derzeit geltenden Corona-Verhaltensmaßnahmen und eine Übersicht zum geplanten Verlauf ging es um 08.00 Uhr bei angenehmem Wanderwetter los. Der Anstieg erfolgte zunächst entlang der alten Skipiste bis zur Bayerischen Kohlstatt. Dann bogen wir nach Osten auf einem wunderbaren Panoramapfad in Richtung Haltestelle Riffelriß ab. Dort angekommen kreuzte gerade die Zahnradbahn unseren Weg. Nach einer kurzen Brotzeitrast mit herrlichem Ausblick auf den Eibsee und die Ammergauer Alpen ging es weiter zur Landesgrenze. Diese einsame, aber gut sichtbare Grenze zwischen Bayern und Tirol ließen wir hinter uns und wanderten auf dem Bayernsteig zur Hochthörlehütte. Auf dem Weg dorthin öffnete sich die Wolkendecke und machte den Blick frei auf die Ehrwalder Sonnenspitze und die Westflanke der Zugspitze. Nach einer kurzen Einkehr wanderten wir über einen Forstweg zurück zum Aussichtspunkt „Eibseeblick“. Auf angenehm begehbarem Bergwanderweg marschierten wir schließlich zurück ins Tal. Den Abschluss bildete eine Rast am versteckten Frillensse. Dort angekommen strahlte die Sonne. Auf kleinen Felsen am Ufer sitzend konnten wir nochmals das gesamte Zugspitzmassiv bis hinauf zum Gipfel bewundern, der immerhin 2000 Meter höher liegt. Ein schöner Abschluss des erlebnisreichen Bergwandertages. Sehr zufrieden kehrten wir zum Parkplatz zurück und traten um 14.30 Uhr die Heimreise an ■

 

Überschreitung der Schellschlicht. Führung und Bericht: Christian Beyer.

Am Sonntag den 28.Juni 2020. Die Wetterprognosen waren nicht sehr viel versprechend. Starke Gewitter und Wind zur Mittagszeit–so die Vorhersage. Die Entscheidung für eine gewitterlose Tour hieß: möglichst früh aufstehen und Abfahrt um 5:45 Uhr. Kein Problem für die neun Teilnehmenden aus vier verschiedenen Alpenvereins Sektionen. Von Grießen aus stiegen wir über den Sunkenboden entlang der Schell Laine zum Sunkenjoch. Von dort führte der Weg auf dem sehr brüchigen und schottrigen Fels zum Gipfel. Die 360 Grad Aussicht entschädigte für den schweißtreibenden Aufstieg bei Bilderbuch Wetter und feuchtwarmen Sommertemperaturen. Nach einer Gipfelrast und einem Gruppenfoto begaben wir uns über den Gipfelgrat mit Blick auf wunderschöne und bizarre Felslandschaften Richtung Abstiegsroute. Zwei kleinere Kletterstellen gestalteten den doch sehr langen Abstieg etwas kurzweiliger. Kurz unterhalb der Schellalm machten wir noch eine kurze Verpflegungsrast. Eine Abkühlung im Niedereschbach rundete die Tour nach 6,5 Stunden und erschöpften, aber zufriedenen Gesichtern der Teilnehmenden ab ■

Juli

Durch das Centovalli zum Lago Maggiore

Kuz vor der Selbstversorger Alm Corte Nuoco

Führung: Detlev Löhnert und Armin Heigl. Bericht: Armin Heigl.

  1. bis 9. Juli. 12 Teilnehmer: Detlev u. Claudia Löhnert, Andrea u. Robert Schmid, Claudia u. Georg Neuner, Christoph Neuner und Anna Ihring, Hannes Scheifele, Burgi, Gundi u. Armin Heigl.

Von Ascona gelangt man nach wenigen Kilometern in das Centovalli und hier liegt gleich am Taleingang malerisch und hoch über der wilden Melezza das Städtchen Intragna. Ein überaus schlanker und hoher Kirchturm überragt den mittelalterlichen Ortskern. Alles ist hier eng, kurvig und steil und wir waren froh einen Parkplatz gefunden zu haben. Ein gelber Postbus bringt uns ins Valle Onsernone und weiter in das Valle Vergeletto. Urtümliche, Tessiner Dörfer schmiegen sich entrückt über unzugänglichen Schluchten an bewaldete Steilhänge. Die engen Kurven zwingen den Chauffeur zum Rangieren.  Das ist für uns interessant und vergnüglich. Die Posthornfanfare mit Wilhelm Tell Dreiklang erklingt. Über uns ein blauer Himmel und vor uns  ein kleines Abenteuer. An der Endstation Vergeletto  schultern wir die Rucksäcke und die sind heuer besonders schwer, denn alle haben noch einiges an Proviant, Isomatte und einen schweren Schlafsack dabei.

Zwei Stunden später erreichen wir die sehr kleine Alpe Salei knapp oberhalb der Waldgrenze. Iliena und Lucca, ein junges Paar, erwarten uns schon. Unter dem Dach befinden sich vier kleine Lagerzimmer. Außer uns ist ohnehin niemand da. Oberhalb wartet der Lago Salei und der gilt nicht umsonst als einer der schönsten Bergseen. Vereinzelte alte Lärchen, ein Meer von Alpenrosen und liebliche Badeplätze. Hoch darüber der markante Grenzgipfel des Pilone 2192m mit einer überwältigenden Aussicht. Es folgt ein gemütliches Abendessen im Freien vor der Hütte. Friedliche Ruhe liegt über allem und einige Wochen früher hätten wir um diese Tageszeit Scharen von äsenden Auerhahnvögeln gesehen.

Frühstück natürlich wieder auf der Terrasse. Der Blick reicht zum Lago Maggiore aber auch zu unserem Tagesziel, der Alpe Corte Nuovo unterhalb des Pizzo Ruscada auf der anderen Talseite. Lucca, der Senn, ist richtig gerührt beim Abschied und schenkt uns noch eine Packung Tessiner Polenta. Eine Spezialität! Durch Almgelände und Lärchenwälder geht es zwei Stunden hinab nach Spruga am Ende des Onsernonetales und irgendwie auch am Ende der Welt. Früher lebte man hier in großer Bescheidenheit und auch Not. Heute ist Spruga eine Destination für Lebenskünstler und Aussteiger aller Art. Alte, steingemauerte Almen und Maiensässen (wo man im Mai mit dem Vieh war) gäbe es zur Genüge zu kaufen. Mancher Stadtfreak soll hier schon erkannt haben, dass man ganz ohne Arbeit doch nicht leben kann. Ein Brunnen plätschert, wir füllen die Wasserflaschen, zwei von uns umarmen sich innig, Anna und Christoph sind erstmals dabei, Klick machen die Kameras und eigentlich könnte man die ganze Welt umarmen – so schön ist alles. „Hallo Giovanni“ rufe ich noch im Vorbeigehen. Auf der Alpe Piansecc‘ habe ich im Vorjahr übernachtet. Ein wunderschönes und köstliches Erlebnis war das. Giovanni oder Johannes ist Lebenskünstler, gelernter Mathematiklehrer, Psychologe und Philosoph und bietet auf seiner „Kraftinsel“ in Piansecc‘  Urlaub vom Alltag an. Das ehemalige Maiensäss hat er selbst mit Geschick und Feingefühl renoviert. Keine Straße führt hier herauf.

 

Traumgumpe am Isorno bei Spluga

Steile und verschlungene Pfade lenken unsere Schritte bis zum Talboden, wo der wild schäumende Isorno eine beachtlich große Felsengumpe von magischer Schönheit bildet. Wir haben ausreichend Zeit. Plantschen, Baden, Brotzeiteln.  Die Überschreitung des Pizzo Ruscada 2003m verlangt  1200 Höhenmeter Aufstieg. Vielen begegnen wir dabei nicht. Im Tessin ist man nicht selten alleine unterwegs. Nach dem Gipfel verlieren sich die Wegspuren aber Claudia L. findet mit sicherem Instinkt immer den richtigen Durchschlupf. Der Grat fällt nach beiden Seiten schroff ab. Ein Irrgarten aus Alpenrosen und Felsblöcken. Die Selbstversorger Hütte Alpe Corte Nuovo auf 1635m sehen wir schon von weitem. Der Bergkamm bildet hier ein Flachstück knapp oberhalb der Waldgrenze mit einer kleinen Wiese. Eine nahezu perfekte 360 Grad Aussicht, traumhaft schön. Eigenartiger Weise ist die Hütte mit einem Zahlenschloss versperrt. Höchst untypisch für die Schweiz. Im Tessin gibt es einige Dutzend Selbstversorger Hütten und die vielen, die ich inzwischen kenne, sind immer offen. Von Mauro, dem Hüttenwart habe ich den Code erhalten und so inspizieren wir alsbald unser heutiges, kleines Domizil. Es gibt nur acht Matratzen unter dem Dach. Auf dem Tisch liegt ein Zettel von Mauro mit einigen freundlichen Worten. Wir sind willkommen!  Robert und Georg beschäftigen sich alsbald mit dem Ofen. Corte Nuovo wurde erst vor kurzem vom Patriziato Borgnone renoviert. Der Ort liegt gleich unterhalb im Centovalli.

Aus kaum nachvollziehbaren Gründen wollte das Patriziato diese Alm heuer nicht öffnen da man Sorge hatte, die Hygiene Bestimmungen zu verletzen. Noch kurz zuvor hatte ich Mauro gemailt, dass ohne diese Hütte unsere ganze Tour scheitern würde. Demzufolge würden wir auf alle Fälle kommen – egal ob nun die Hütte geöffnet oder geschlossen sei! Wir würden alle biwakieren und weiterhin – schrieb ich Mauro – hätten alle meine Begleiter keinerlei Problem damit, im Freien zu nächtigen. Toll, wenn man solche Freunde hat! Mauro hatte nichts dagegen aber erfreulicher Weise ist es dann doch anders gekommen. Trotzdem, glückliche Schweiz! Ein geplantes Biwak wäre bei uns und auch in Österreich schon eine Ordnungswidrigkeit. Auf helvetischem Boden ist es oberhalb der Waldgrenze in der Regel erlaubt. Könnte man hier nicht von der Schweiz lernen? Dürenmatt, der Schriftsteller, hat gemeint, dass die Welt „verschweizern“ oder aber untergehen müsse…“. Nun, wir gehen heute nicht unter, sind auch noch nicht verschweizert, dafür aber mit einem Wort verzaubert von der Schönheit der Natur ringsum. Inzwischen bullert der Ofen und bald gibt es ein Z’Nachtessen. Wir haben Bierbänke und Tische aufgestellt und der gesellige Teil dieses so idyllischen Abends beginnt. Die Sonne will hier oben ja gar nicht mehr untergehen. Es ist bald Hochsommer. Irgendwo im fernen Dunst der Lago Maggiore. Wenige schlafen in der Hütte, die meisten davor, allerdings kommt nachts ein eiskalter Sturm auf. Bei einem (notgedrungenen) nächtlichen „Kontrollgang“ sehe ich unter dem Sternenhimmel nur tief in den Schlafsack verkrochene Gestalten.

Muss ich erklären wie wundervoll so ein neuer Morgen mit Frühstück im jungen Licht der Berge in munterer Freundesrunde ist? Wieder sehen wir bereits unser Tagesziel aber trotzdem werden wir das Bergnest Bordei erst gegen Abend erreichen. 1200 Meter geht es bergab. Wir folgen dem gezackten Rücken eines „Lindwurms“, der mit bizarren Wetterbuchen und Alpenrosen bewachsen ist. Auf der Jausenstation Monte di Comino gönnen wir uns ein zweites Frühstück und vor lauter Begeisterung mache ich noch einen Verhauer beim Weiterweg obwohl ich ihn doch vom Vorjahr kennen sollte. Auf diese Weise nehmen wir noch die alte „Via del Mercato“ hoch über dem Centovalli mit. Ein kleiner, wenn auch hübscher Umweg aber Detlev und Claudia sind mir trotzdem auf die Schliche gekommen.

Vor der Osteria Bordei

Das entzückende Hotel Osteria Bordei 727m liegt im gleichnamigen Weiler 300 m über dem Talboden. Der Weg dahin schlängelt sich durch Wälder, die ihresgleichen suchen. Mächtige, von den Jahren gezeichnete Buchen wachsen hier. Manche der Riesen sind umgestürzt, morsch mit Pilzen, Farnen und Moosen bewachsen. Faszinierend ist ihr oft oberirdisch verlaufendes, vom Wasser freigewaschenes, Wurzelgeflecht. Hölzerne, oft stammdicke Adern mäandern vor unseren Füßen und erinnern uns an die Kraft des Lebens. Man wird still in dieser Kathedrale. Nicht einmal ein Postbus führt in die entlegene Wildnis von Bordei. Es sind historische Steinhäuser mit Dächern aus schweren Granitplatten, denen man die Jahrhunderte ansieht. Im Hotel werden wir herzlich empfangen und alle freuen sich nach der letzten Nacht über die einladend schönen Zimmer. Über der Terrasse rankt Weinlaub, der Bach neben uns rauscht und wir werden mit Tessiner Küche verwöhnt. Gundi hat heute Geburtstag und da kommt noch ein netter, extra Gruß von der Küche. „Bitte noch einmal eine Flasche vom Weißen und vom Roten“, sage ich dem Wirt.

 

Steil, wild und abwechslungsreich zieht das Val del Boschetto zur felsigen Boccetta del Fornale.   Hier beginnt der Westgrat des Gridone 2186m. Als ob man auf dem gezackten Kamm eines riesigen Meeresbrechers nach oben laufen würde. „Mit oder ohne Stöcke weiter gehen?“ fragt Claudia L. und ich entgegne „mit Stöcken, es wird halb so wild!“ Eine luftig-lustige Überschreitung mit herrlichen Tiefblicken beginnt. Später begleiten uns Felder von tiefroten Alpenrosen zum Rifugio al Legn. Eine Selbstversorger Hütte mit gerade Mal zwölf Schlafplätzen. Wie üblich gibt es einen Vorrat an Wein und Bier. Beugt man sich von der Terrasse nach vorne, kommt  Schwindel auf angesichts der Steilheit und der Tiefe des Blicks. Eineinhalb Kilometer unterhalb glänzt der Lago Maggiore, der tiefste Punkt der Schweiz. Und in das Spektakel, das Licht und Wind auf seiner Wasseroberfläche aufführen, mischt sich ganz wundervoll ein Dankes – Juchitzer von Claudia N. Der Abstieg am anderen Morgen wird zu einem Gang durch fast alle alpinen Vegetationszonen bis hin zu den mediterranen Gärten von Brissago werden. Wir dinieren auf unserem so einmaligen Logenplatz über dem See und sind dankbar, dass uns diese Reise gelungen ist ■

Rifugio Al Legn über Lago Magiore

Familientour auf die Hanauer Hütte. Führung: Manuela Fritzen und Andi Stückl. Bericht von Manuela Fritzen.

vom 08.-10.07.2016. Teilnehmer: Familien Stückl, Erhard, Fritzen, Rauwolf, Adelmaier, Holzheu / Angerer, Kunzelmann und Schnitter. Am Freitag Mittag starteten wir bei Traumwetter und fuhren nach Boden im Lechtal. Dort angekommen wurde unser Gepäck abgeholt und glücklicherweise durften auch unsere Kinder ein gutes Stück bis zur Materialseilbahn mitfahren. Ein Mords Spaß im heißen Ladewagen…immer noch besser als Gehen…! Von dort mussten nur noch ca. 400 hm überwunden werden, was für unsere Bergsteiger natürlich kein Problem war. Nach einer kurzen Erkundung rund um die Hütte gab es dann auch schon ein leckeres Abendessen und mit Spielen und Ratschen ging der 1. Tag zu Ende. Da es am nächsten Morgen überraschender Weise total regnete und zu dem sehr kalt war, beschlossen wir, erstmal ausgiebig zu Frühstücken bzw. in den Frühschoppen überzugehen…Doch nach einer gemeinsamen Mittagsbrotzeit mit allen mitgebrachten Köstlichkeiten ging`s dann doch noch los zum Parzinnsee. Wunderschön lag er da vor uns, umgeben von schroffen Gipfeln und man glaubt es kaum, Schnee… Also, welcher Kontrast zum heißen Vortag, gab`s erstmal eine ordentliche Schneeballschlacht!!! Bei Einbruch der Dunkelheit rundete eine spannende Fackelwanderung mit gruseligen Geschichten den Tag ab.

Der nächste Morgen zeigte sich wieder von seiner besten Seite, blauer Himmel, Sonnenschein! So konnten jetzt doch noch alle, diesmal nach einem schnelleren Frühstück, den beeindruckenden und schweißtreibenden Hanauer Klettersteig bezwingen, manche sogar mehrmals. Leider mussten wir dann doch nach einem Mittagessen die Idylle rund um die Hanauer Hütte verlassen und uns an den Abstieg machen. In Boden angekommen, lockte noch der eisige Gebirgsbach zum Kühlen der Wanderfüße und so konnten alle wieder erfrischt den Heimweg antreten. Somit ging ein wirklich sehr abwechslungsreicher, lustiger Familienausflug zu Ende ■

 Mont Blanc Überschreitung. Führung: Christian Erhard. Bericht von Marc Fritzen.

(Fr, 17.07. bis Mo, 20.07.2020). Teilnehmer: Robert Bäuerle, Marc Fritzen, Christian Hauke, Kerstin Keis, Hannes Stevens. Die Idee zuerst auf das Sustenhorn 3503m in den Urner Alpen zu steigen, um danach den höchsten Gipfel der Alpen zu erklimmen war sicherlich hinsichtlich der Akklimatisierung richtig, wurde aber durch eine schlechte Wettervorhersage mit Neuschnee ab 3000m zunichte gemacht. Aus diesem Grund entschieden wir uns, einen Tag später als geplant, auf direktem Weg nach Chamonix zu fahren. Die Wetterprognose für die darauffolgenden Tage war zum Glück wieder sehr gut. Auf dem Weg durch die Schweiz teile uns Christian Erhard bei unserer ersten Kaffepause mit, dass er seine Bergschuhe zu Hause vergessen hat. Also ging es in Argentière erst einmal zum Schuhe Shoppen. Gegen Mittag kamen wir bei schönem Wetter in Chamonix an. Auf dem Parkplatz der Bergbahn wurden bei sommerlichen Temperaturen noch einmal die Rucksäcke kontrolliert. Dort unten auf 1035m war es schwer vorstellbar, dass wir in nur wenigen Minuten mit der Seilbahn auf die 3842m hohe Aiguille de Midi in Schnee und Eis fahren. Auf ca. 3000m durchbrachen wir endgültig die Wolkendecke und der Blick wurde frei auf das gigantisch große Bergmassiv des Mont Blanc. Von der Aiguille de Midi ging es angeseilt über einen schmalen Grat runter auf den Gletscher, um dann nach ca. 30 Minuten Gehzeit den Gegenanstieg zur Cosmique Hütte 3613m zu machen. Auf der schönen Sonnenterasse der Hütte bestaunten wir die unglaubliche Fernsicht und gönnten uns ein kühles Bier von der „Brasserie de Mont Blanc“ aus Chamonix. Am Samstag war leichtes Gehen und Akklimatisieren angesagt. Also entschlossen wir uns nach einem späten Frühstück zusammen zur Turiner Hütte 3375m zu marschieren. Bei blauem Himmel und Sonnenschein wanderten wir sprachlos staunend durch die gewaltige Eis- und Schneelandschaft. Auf der Turiner Hütte wurden wir mit sehr gutem, echt italienischen Espresso und Cappuccino belohnt. Für den Rückweg zur Cosmique Hütte nahmen wir die Mont Blanc Panorama Bahn, die uns wieder zur Aiguille de Midi zurück brachte. Am Abend füllte sich jeder nochmals bei gutem und ausreichendem Essen die Energiespeicher für den bevorstehenden Gipfeltag auf. Gegen 21:00 versuchten wir alle ein wenig Schlaf zu finden.

Der Wecker klingelte bereits um 0:50. Leider teilte uns Hannes mit, dass er aufgrund seiner Knieprobleme nicht mitgehen kann. Nach dem schnellen Frühstück machte sich die verkleinerte Fünfer Seilschaft kurz vor 2:00 Uhr bei besten Wetterbedingungen auf den langen und schwierigen Weg. Die Überschreitung führte uns über den Col de Midi am Mont Blanc du Tacul vorbei Richtung Col Maudit. Leider konnten wir aufgrund von Eisstürzen und riesigen Spalten den Normalweg nicht mehr gehen. Der neue Weg führte über eine 150m hohe und 55° steile Eisrinne. Da die Seilschaft vor uns Probleme im Weiterstieg hatte, musste wir alle in dieser steilen Rinne länger als gedacht verharren. Der aufkommende, trockene und kalte Nordostwind (Bise) ließ die Temperaturen rapide auf -10°C sinken. Bei Sonnenaufgang erreichten wir den Ausstieg aus der Rinne. Diese Gefahrenstelle war gemeistert aber vor uns lag noch eine lange Querung im steilen Gelände unterhalb des Mont Maudit Richtung Col Maudit und weiter zum Col de la Brenva. Auch diese Gefahr wurde sicher gemeistert. Das Gehtempo wurde mit zunehmender Höhe immer langsamer. Über die Ostflanke nahmen wir die letzten 500 Hm Richtung Gipfel in Angriff. Nach 8 Stunden Gehzeit standen wir dann alle endlich überglücklich auf dem 4810m hohen Gipfel des Mont Blanc. Dank der tollen Fernsicht sah man u. a. das Matterhorn und den Monte Rosa. Nach einer verdienten Pause auf der Südseite des Gipfels machten wir uns dann auf den nicht weniger langen Abstieg zur Tête Rousse Hütte. Über den Bossesgrat ging es 1000 Hm zuerst steil runter Richtung Goûter Hütte 3835m. Auf diesem sogenannten Normalweg zum Mont Blanc kamen uns viele Bergsteiger entgegen. Auf unserer Route waren mit uns insgesamt ca. 10 Bergsteiger unterwegs. Auf der Goûter Hütte tankten wir noch einmal auf, um dann nach wenigen Metern Schnee und Eis gegen Fels zu tauschen. Im felsigen Gelände gingen bzw. kletterten wir bei immer wärmer werdenden Temperaturen seitlich zum Grand Couloir du Goûter abwärts („Death Couloir“ – 102 Todesfälle zwischen 1990 und 2017). Im unteren Bereich mussten wir diesen, wegen massiven Steinschlags gefährlichen Couloir queren. Mit großer Vorsicht und viel Sicherheitsabstand meisterten wir alle diese letzte Gefahrenstelle auf dem Weg zu unserer Hütte. Nach 15 Stunden Gehzeit erreichten wir alle um 17:00 Uhr müde, aber überglücklich die Tête Rousse Hütte auf 3167m. Am nächsten Morgen brachte uns eine kurze Wanderung zur historischen Bergbahn „Tramway du Mont Blanc“, die uns sicher ins Tal brachte. Wiedervereint ging es nach einer verdienten Einkehr in Chamonix zurück nach Hause. Ein großes Berg- Abenteuer nahm sein gutes Ende ■

September

Hüttentour in den Lechtalern. Führung und Bericht: Franz Gilgenreiner.

Hüttentour Lechtaler

  1. 9 bis 31. 9. Am Mittwoch Anfahrt nach Bach im Lechtal und Fahrt mit dem Bus nach Madau. Aufstieg durch das Röttal und über das Leiterjöchl 2520m zum Württemberger Haus 2220m. Über die Bitterscharte 2532m/ Bittrichkopf 2698m, an den Bittrichseen vorbei zum Gufelgrasjoch 2365m und zur Steinsee 2040m Hütte. Zur Parzinnscharte 2590m/Steinkarspitze 2650m, an der Parzinnspitze vorbei zum Gufelseejöchl 2350m und Abstieg nach Gramais 1330m. Andrea Hennig, Hannes Scheifele, Kathrin Bock, Birgitt Speer, Heidi Stief, Susanne Sutter

Wir starteten bei dichter Bewölkung in Bach am Bushalteplatz in ́s Madautal, aber schon in Madau blinzelte die Sonne durch die Wolken und bei immer sonnigerem Wetter stiegen wir durch das einsame Röttal zum Leiterjöchl auf. Nach einer kurzen Pause ging ́s gemütlicher weiter zur Würtemberger Hütte, eine noch angenehm einfache Hütte, ohne Tagesgäste und Zufahrtsweg. Aber Dusche gab ́s, ca. 50 Meter neben der Hütte, bei einem Felsen neben dem Bach, mittels Gartenschlauch und Gieskannenbrause, ohne Duschvorhang, aber fließend Wasser in der ́Badewanne daneben. Ein Traum solche Orte. Tags darauf gingen wir zur Bitterscharte, von dort bestiegen wir noch den Bittrichkopf, der anscheinend auch nur selten besucht wird, wie die schwache Pfadspur vermuten lässt. Nach einem anspruchsvollem Schrofenabstieg in ́s Bittrich, lockte schon der Bittrichsee zum sehr erfrischenden Bade, was bei den heißen Temperaturen alle genossen. Auch die folgenden Tage ließen wir kaum eine Gelegenheit aus, die am Weg liegenden Seen und Bäche intensiv auf ihre Badetauglichkeit zu prüfen. Beim Aufstieg zum Gufelgrasjoch ging Birgitt (echt fit die Frau!) ganz knapp hinter mir, so wie auf Skitour, wenn dir ständig einer auf die Skienden tritt. Ich hab ́s probiert, konnte sie aber nicht abhängen!! Am Joch sagte sie dann, sie sei nur deshalb so dicht hinter mir geblieben, um bei der Hitze meinen Schatten zu nutzen! Super, das wenn ich gewusst hätte, hätt ich mich sicher weniger verausgabt! Weiter ging ́s zur Steinkarscharte mit grandiosem Blick auf Bergwerkskopf und Steinseehütte, unserem nächstenZiel, das wir gerade passend zur Kaffeezeit erreichten. Auch auf der gemütlichen Steinseehütte lässt es sich aushalten, vor allem bei dem traumhaften Wetter, das wir genießen durften. Am letzten Tag unserer Lechtaltour, wurde es nochmal anspruchsvoll. Der Anstieg zur Parzinnscharte und zur Steinkarspitze war gewürzt mit einer steilen Schuttreise und einem leichten Klettersteig A/B. In der Scharte waren alle glücklich und der ein oder andere auch erstaunt über das Geschaffte und die eigenen ungeahnten Fähigkeiten. Nach dem kurzen Abstecher zur  Steinkarspitze ging ́s an den langen Abstieg nach Gramais, vorbei an der Parzinnspitze, zum Guffelseejöchel und zum Guffelsee (erste Badepause). Weiter über erst flache Almböden zum steilen schluchtdurchzogenen Latschenhang am Ende des Branntweinbodens. Nach dem Konzentration fordernden und steilen Abstieg zum Branntweinboden kam der Otterbachgerade recht zur letzten Badesession unserer Tour, sogar einen Whirlpool gab ́s! Der Rest war dann nur noch entspanntes Wandern nach Gramais, wo wir auf der Terrasse des Gasthof Alpenrose drei wunderschöne Tage in den Lechtalern griabig ausklingen ließen ■

Überschreitung des Roten Steins 2366 m. Führung und Bericht: Christian Beyer.

05.09.2020. Ja, heikel war die Wetterlage für die am 06.09.20 angesetzte Tour auf den Roten Stein. Nach genauer Beobachtung der Wetterkarte drei Tage vor dem Termin kam der Entschluss: Die Tour sollte aus Wettergründen einen Tag vorverlegt werden. Gesagt, getan! Somit trafen sich am Samstag Morgen sieben Teilnehmende am Parkplatz Kunst Café. Diese wurden mit einem traumhaften Wetter und angenehmen Temperaturen entschädigt. Der doch etwas schattige Aufstieg zum Bichelbacher Jöchle wurde schnell vergessen und mit strahlender Sonne und herrlicher Fernsicht belohnt. Über einen doch nicht ganz einfachen Quergang ging es hinauf zum Roten Stein. Nach einer ausgiebigen Brotzeit und Rast führte der Abstieg Richtung Berwang. Der doch etwas tückische Weg im Gipfelbereich ging bald über in ein sehr vielseitiges, blumenbewachsenes Bachtal zum Ausgangspunkt. Nach der siebenstündigen Wanderung nahmen wir eine Abkühlung im Gebirgsbach gerne in Anspruch ■

Oktober

Goldene Herbsttour. Führung und Bericht: Andi Stückl

Am 2. Oktober unternahmen wir mit der Familiengruppe eine wunderschöne Herbsttour.15 Kinder und Erwachsene waren auf sehr einsamen Pfaden unterwegs. Diese Einsamkeit fanden wir so schön, dass wir den Namen des Berges beim Bericht an die Zeitung nicht verraten wollen. Aber hier kann ich es ja sagen: Überschreitung der Soldatenköpfe. Der Ausgangspunkt war der Plansee. Es gibt keine Wegweiser und keine Markierung aber schmale Pfade, schöne Plätze und wunderbare Aussichten. Zunächst geht es auf einem Forstweg entlang bevor wir über relativ steile Serpentinen sehr schnell an Höhe gewannen. Bald gibt der Wald den Blick auf die Geierköpfe frei und weiter oben Richtung Reuttener Berge. Der Höchste Punkt ist dann auf ca. 1750 m. Dort wurden wir mit einem spektakulären Blick auf den Plansee und die Zugspitze belohnt. Weiter geht es über den kompletten Höhenrücken, um auf der anderen Seite abzusteigen. Ziel war der „Seespitz“. Von dort ging es mit dem Schiff zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem ganzen Weg trafen wir 4 Menschen und einen Hund. Auch so etwas gibt es noch. Für uns: Kategorie Traumtour ■

Familientouren mit kleinen Kindern. Führung und Bericht: Michael Krisam 

Zwei der vier angebotenen Touren fanden coronabedingt nicht statt.

Von der Illach zum Schlossberg am 28. Juni. 14 Teilnehmer, davon 8 Kinder vom Schlossberg oberhalb Wildsteigs bei herrlichem Sommerwetter wandern wir hinunter in die kühle Illachschlucht. Dieser folgen wir flussaufwärts bis zur Holzbrücke, wo wir die Illach verlassen und einem verwachsenem Steig durch den Wald Richtung Ilchberg folgen. Am Ende des Waldes machen wir Rast am Waldrand. Nach lustigen Gemeinschafts-spielen auf der Wiese und im Wald geht es auf dem gleichen Weg zurück zur Illach. Nach einer längeren Spielpause am Wasser wandern wir schließlich zurück zum Schlossberg.

 

Auf den Osterfeuerkopf am 20. September. 10 Teilnehmer davon 5 Kinder. Vom Parkplatz oberhalb Eschenlohes wandern wir auf kleinem Steig in gut zwei Stunden bei bestem Wanderwetter auf den Oster -feuerkopf. Dort angekommen genießen wir den traumhaften Blick über das im Nebelmeer verschwundene Loisachtal in die Berge. Nach ausgiebiger Brotzeit am Gipfel steigen wir auf gleichem Weg zum Ausgangspunkt ab ■

Seniorentouren. Führung und Bericht: Dieter Frühschütz

Die Corona Beschränkungen ließen leider nur wenige Wanderungen zu. Im ganzen Frühjahr mussten wir zusehen wie die Schönwetter Tage vorbeigingen und so trauten wir uns nach den Lockerungen doch noch einige Wanderungen durchzuführen. Die einzelnen Wanderungen waren:

Leichte Wanderung, 22. Juli. von Wurmansau auf dem Wiesmahdweg nach Unterammergau und an der Ammer und übers Moos nach Wurmansau zurück. Erster Ausflug nach den Corona-Virus Beschränkungen. Warmes Wetter mit Wolken und sonnige Abschnitte. Im Moos viele Blumen in den noch nicht gemähten Nasswiesen. Nach 3 Stunden waren wir zurück und kehrten im Ammertaler Hof ein. Leider lange Wartezeit bis das Essen kam (Corona lässt grüßen). Zur Einkehr kamen noch 4 Fußkranke dazu. (Karl, Hilde, Rudl u. Lisl). Anneliese Demmel, Hermann u. Elisabeth Lederle, Hanni Gemsjäger, Magnus Stückl, Rosmarie Horner, Ute Schweighofer, Inge Mesch aus Schongau

 Wanderung bei Hohenfreyberg, 6. August. Bei schönem und klaren Sommerwetter zuerst um den Schlossweiher und dann Aufstieg zu der Ruine Hohenfreyberg. Weiter zur Ruine Eisenberg und hinab zur Schlossbergalm. Hier hielt Anneliese uns einen Tisch frei. Sie hatte die Ruinen ausgelassen. Viele Familien und Urlauber unterwegs. Nur am Schlossweiher war es ruhig. Nette Wanderung durch viel Wald. Anneliese Demmel, Elisabeth Lederle, Thomas u. Anneliese  Zeller, Ute Schweighofer, Viktoria Bierling, Ingrid Patzina,

Guglhör-Rundweg, 3. September. Von Froschhausen ging es auf der Straße nach Lothdorf dann auf Wirtschaftsweg Richtung Großweil und im spitzen Winkel zur Gaststätte Guglhör. Fast hätten wir die Abzweigung verpasst doch Thomas hatte den kleinen Fußweg entdeckt. Auf der Höhe zur Gaststätte schöne Aussicht ins obere Loisachtal. Der Weg führte an einer Herde der Murnauer-Werdenfelser Rinder vorbei. Nach gemütlicher Einkehr unter Beachtung der Corona-Vorschriften und einem Foto mit Mundschutz ging es auf der Höhe weiter bis zur Abzweigung hinunter nach Froschhausen. Wir waren 4 Stunden bei bestem Wanderwetter mit Sonne und wenigen Wolken unterwegs. Hermann u. Elisabeth Lederle, Thomas u. Anneliese  Zeller, Hanni Gemsjäer, Ute Schweighofer, Inge Mesch u. Heidi Baumann aus Schongau.

Rundtour um Wessobrunn , 19. September

Von Wessobrunn ging es zunächst zur Tassilolinde und über den Bach hinunter zu den Höfen.

Am Wegrand viele kleine unterschiedliche Apfelbäume. Weiter über den König-Ludwig-Weg querend in den Wald. Auf Forstwegen im Bogen hinauf nach Haid. Hier gibt es viele Häuser der Wessobrunner Künstler, auch vom Maler M. Günther. Von Haid über Wiesen zurück nach Wessobrunn. Die Gaststätte hatte geschlossen. So fuhren wir zum Restaurant „ zum Eibenwald“. Nach gutem Essen ging es nach Hause. Den Eibenwald-Rundweg machen wir ein anderes Mal. Im Kunstcafe am Tor ließen wir den schönen Herbsttag ausklingen.  Hermann u. Elisabeth Lederle, Thomas u. Anneliese  Zeller, Hanni Gemsjäger, Ute Schweighofer, Ingrid Patzina ■