Hochtouren um die Kasseler Hütte
Ein heißes und gewittriges Wochenende war angesagt. Mit einer entsprechenden guten Zeitplanung konnten wir alle anvisierten Ziele erreichen. Am Freitag ging es, nach einer 4 Stündigen Anfahrt und einem 2 stündigem Aufstieg auf die Hütte zum Tristennöckl mit 2455 und dann weiter über den Gletscher auf den Magerstein mit 3273. Entsprechend zufrieden erfrischten wir uns auf der Kasseler Hütte mit einem wohlverdienten Bier.
Für den 2. Tag war wegen der höheren Gewitterneigung ein früher Start notwendig. So starteten wir schon 6 Uhr in Richtung Hochgall. Vom Wandfuß aus ging es dann in fast 3 stündiger schöner Blockkletterei, teils ausgesetzt, teils Platten zuerst zum grauen Nöckl. Nach einer Abseilstelle kletterten wir immer am Grat entlang dem Gipfel auf 3436 entgegen. Die Sicht nach Süden blieb uns wegen der aufziehenden Wolken verwehrt. Ein kurzes Fenster ließ uns die Dolomiten erahnen. Dafür war die restliche Aussicht ganz in Ordnung. Größer war die Freude über den erkletterten Gipfel. Leider war ein baldiger Rückzug erforderlich. Nur auf den letzten Metern bekamen wir ein paar Regentropfen ab.
Den letzten Tag nutzten wir noch, um den Schneebigen Nock mit 3358 zu besteigen, bevor es dann zum Abstieg ins Tal ging. Um dem Regen und Gewitter zu entkommen, rundeten wir unser schönes Wochenende erst im Tal bei einer super leckeren Pizza und Spinat-Knödel ab. Ein gelungenes, erlebnisreiches Wochenende, Da waren sich alle einig.
Mit dabei waren Anita, Peter, Christoph, Claudia, Rolf, unter Leitung von Kerstin


