Damentour Min Weag Teil 3 – Bericht

   

Damen wieder auf dem „Weag“

Zum dritten Mal führte Doris Heger, Wanderleiterin der DAV-Sektion Peiting, einen Abschnitt des Weitwanderweges „Min Weag“ in Vorarlberg. Heuer waren es sieben Damen, die sich auch von Corona nicht davon abhalten ließen, die Etappe von Riefensberg bis zum Körbersee in Angriff zu nehmen. Bei den Übernachtungen war von der Selbstversorgerhütte am Krähenberg bis zum Hotel am Körbersee alles dabei. Die Gegend um diesen See wurde 2017 zum „schönsten Platz Österreichs“ erklärt. Die Teilnehmerinnen waren jedoch einhellig der Meinung, dass auch andere Stellen, die auf der sechstägigen Wanderung passiert wurden, dieses Prädikat verdient gehabt hätten. Die Hochebene unter dem Hohen Ifen zum Beispiel oder das Moorbad bei Sibratsgfäll. Eine besondere Überraschung stellte der Besuch einer „Wälderin“ dar, die – in ihrem angenehmen, wenn auch nicht immer ganz verständlichen – Ländle-Dialekt den Teilnehmerinnen einige Sagen aus dem Bregenzer Wald erzählen konnte. Vielleicht wird auch 2021 wieder ein Stück des Weags gegangen.

Adlerklettersteig – Bericht

            

 

Durchs Auge des Adlers

Sepp aufstehn der Berg ruaft! So hieß es am Samstag den 01.08.2020 um 3:30 Uhr. Mist, eigentlich wäre ich gestern gerne noch länger bei Kathls Party geblieben und nun muss ich zu dieser unchristlichen Zeit raus aus den Federn. Doch so schlimm war es eigentlich gar nicht, denn bei angesagten 33 Grad waren die Federn eh viel zu warm.

So ging es dann zusammen mit der Carola, dem Dieter und dem Wolfi, der dankenswerter Weise die Funktion des Fahrers übernahm, nach Telfs an der Südseite der Mieminger Kette.

Über einen Schotterweg fuhren wir zuletzt bis kurz vors Strassberghaus, wo wir parkten und uns an den Zustieg machten.

Nach zwei Stunden konnten wir endlich Gurt und Klettersteigset anlegen und der Spaß begann. Und großen Spaß hatten wir, da der Fels sehr fest und nicht abgegriffen war, die Route wunderschön angelegt ist und sogar noch Wolken aufzogen, sodass die angesagten heißen Temperaturen noch etwas abgemildert wurden.

So konnte der Sepp wenigstens ein Versprechen halten, nämlich dass es Wolken geben wird. Das zweite Versprechen, einen Adler von der Nähe sehen zu können, blieb er schuldig. Vermutlich war der Adler noch vom letzten Mal satt (vor drei Wochen), als er einen ganzen Muskelkater gefressen hatte (Insider).

Der Klettersteig zieht sich über die Südostflanke und den Ostgrat hinauf bis knapp unter den Gipfel des Karkopfs. Dabei sind einige anspruchsvolle Kletterstellen zu überwinden und führt durch eine Durchschlupfstelle, die das Auge des Adlers genannt wird.

Ein ganz dickes Lob auf die Erbauer! Sie haben damals 2008 ihren Steig mit D-D+ eingestuft. Das entspricht den Grad eines schweren Klettersteigs.

Nach 5 Stunden standen wir alle vier am Gipfel und konnten eine phantastische Aussicht genießen.

Der Abstieg zog sich dann noch etwas in die Länge, da sehr konzentriertes Absteigen angesagt war und gestaltete sich dann bei wirklichen 30 Grad als sehr schweißtreibend.

Am Ende der Tour, wieder zurück im Auto, meinten alle vier, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sein würden, wenn der Berg ruaft.

 

03.08.2020 Sepp

Seniorentour Rosengarten – Bericht

 

Bericht Seniorentour des Peitinger Alpenvereins

am 5. Juli 2020 – Ziel Rosengarten in den Ammergauer Bergen 1.423 mtr.

Tourenführer Eberhard Boerboom

Geplant war die Tour wie üblich am Donnerstag, aber die Wettervorhersage

sagte Regen an.  Der Samstag sollte gutes Wetter bringen, und so wurde

die Tour verschoben.  13 Peitinger Bergfreunde freuten sich, dass nach den

Lockerungen der Coronabeschränkungen es wieder möglich ist, in einer Gruppe

in den Bergen unterwegs sein zu können.

Man muss nicht weit fahren, um zum Ausgangspunkt in Unterammergau

zu kommen.  Bei der Schleifmühle zweigt man rechts vom viel begangenen

Fahrweg zum Pürschlinghaus ab und ist plötzlich allein unterwegs auf dem

steilen Pfad Richtung Schartenköpfel. Nach einer guten Stunde wurde das

kleine Gipfelkreuz erreicht, kurz ein Erinnerungsfoto und in einer weiteren

halben Stunde war das Ziel Rosengarten erreicht mit viel Abstandsplatz

für die verdiente Brotzeit. Das Gipfelkreuz wie auch so mancher

Baum hat den Weststürmen auf der freiem Hochfläche nicht standgehalten.

Beim gemütlichen Abstieg über die Kühalpe konnten die Gedanken

schon zum Biergarten beim Steckenberglift vorauseilen.

 

Ersatztour für Klettersteig Karlsbader Hütte – Tajakante 14. oder 16. Aug. 2020 – Anmeldung bis 12. Aug. 2020 bei Kerstin Keis möglich

2020814_Ersatztour_Tajakante_Kerstin.docx

Alpenverein – Bergtouren im Sommer 2020 – Mitgliederinfo

https://www.alpenverein.de/der-dav/presse/pressemeldungen/bergtouren-im-sommer-2020_aid_35198.html

Bergtouren im Sommer 2020

22.07.2020, 14:00 Uhr

Mit Bayern und Baden-Württemberg gehen diese und nächste Woche die letzten Bundesländer in die Sommerferien. Ihren Sommerurlaub planen viele Menschen wegen Corona in Deutschland oder im nahen Ausland. Die Alpen sind dabei ein ganz besonders beliebtes Ziel. Aber wie lässt sich der Andrang auf die Berge mit den Vorsichtsmaßnahmen zum Infektionsschutz vereinbaren? Und welche Besonderheiten sind dabei im alpinen Hochsommer zu beachten? Der DAV gibt Tipps und Infos.

Die Berge sind voll

Staus, überfüllte Parkplätze, zugeparkte Straßen und Scharen von Tagestouristen – das war und ist die Realität in vielen Ferienorten in den bayerischen und angrenzenden Alpenregionen. Mit den Sommerferien dürfte sich dieses Problem noch verschärfen, zumindest an den touristischen Hotspots. Auch am Berg wird es wohl hier und da eng werden, vor allem bei den Hüttenübernachtungen und manchmal wohl auch bei der Einkehr. Eine schöne Zeit in den Bergen ist trotzdem keinesfalls ausgeschlossen. Jetzt kommt es ganz besonders auf eine gute Tourenplanung an, die eben auch berücksichtigt, wo und zu welcher Zeit mit vielen Menschen zu rechnen ist. Je besser die Ortskenntnisse und die alpinistische Erfahrung, desto eher sind alternative Touren das Mittel der Wahl. Wer sich nicht so gut auskennt, sollte zeitlich flexibel sein oder Tisch und Bett reservieren. Übrigens gehört auch Gelassenheit zu den Dingen, die in diesem Bergsommer wichtiger sind als zu normalen Zeiten. Gelassenheit am Weg, um einander ausweichen zu können. Gelassenheit auf der Hütte, wenn Speis und Trank ein bisschen länger dauern. Und Gelassenheit und Rücksichtnahme gegenüber den Menschen, die womöglich zum ersten Mal in den Bergen unterwegs sind, weil sie statt Mittelmeer den Bergurlaub gebucht haben und nun die ersten Schritte in alpiner Umgebung tun.

Das Virus ist immer noch da

Trotz Ferienlaune und immer weiter gelockerter Corona-Maßnahmen sollte die Pandemie-Situation nicht in Vergessenheit geraten. Auch in den Bergen gilt es, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Der DAV gibt diese Empfehlungen:

  • Gut planen: Touren im Vorfeld mit Bedacht wählen. Die beliebtesten Hotspots wenn möglich vermeiden.
  • Rücksicht nehmen: Das fängt beim Parken an und endet auch am Berg nicht. Bitte ausgewiesene Parkplätze nutzen und Parkverbote beachten! Rücksicht und Gelassenheit gegenüber anderen am Berg machen schöne Bergerlebnisse für alle möglich. Und Rücksicht gegenüber der Natur sollte auch in Corona-Zeiten selbstverständlich sein.
  • Zurückhaltend wandern und bergsteigen: Mehr Menschen als sonst zieht es in die Berge. Dadurch häufen sich Unfälle und die Bergwacht muss zu vielen Einsätzen ausrücken. Gleichzeitig sind Rettungseinsätze derzeit coronabedingt deutlich aufwändiger. Touren unter dem individuellen Leistungsniveau sind deshalb derzeit sinnvoll.
  • Abstand halten: Das gilt am Berg ebenso wie im Tal. Auf Wanderwegen funktioniert das meistens ganz gut, hier und da sind kurze Wartezeiten oder kleinere Ausweichmanöver nötig. Auf Hütten gelten die Regeln des jeweiligen Landes und die Maßnahmen, die die Wirtsleute ihren Gästen erklären.

Die meisten Hütten sind geöffnet

Seit Mai machen die Berghütten sukzessive wieder auf. Inzwischen haben auch viele Hochgebirgshütten geöffnet, allerdings je nach Land unter mehr oder weniger strengen Regeln. Diese Punkte gelten für alle:

  • Reservieren: Wer auf einer Hütte übernachten will, muss reservieren. Spontane Übernachtungen sind nicht möglich, weil die Wirtsleute für die regelkonforme Belegung ihrer Zimmer und Lager sorgen müssen.
  • Packliste: Das Gepäck, das Hüttengäste selbst mitbringen müssen, ist in diesem Jahr etwas umfangreicher. Viele Hütten fordern beispielsweise, dass Gäste ihren eigenen Schlafsack und Bettwäsche dabei haben. Was im Einzelfall gefordert ist, sollte man bei der Reservierung checken oder beim Hüttenpersonal nachfragen. Einen allgemeinen Überblick über wichtige Ausrüstung bietet die Packliste für Hüttenübernachtungen.
  • Regeln befolgen: Jede Hütte ist anders, und deshalb wird die Umsetzung der allgemeinen Corona-Regeln auch unterschiedlich aussehen. Über die jeweiligen Hausregeln informieren die Hüttenwirtsleute beim Empfang vor Ort. Also zum Beispiel über Einbahnstraßen oder die Benutzung der Waschräume.

Detaillierte Regeln zu den Hüttenbesuchen sind in eigenen Artikeln für Bayern und Österreich zusammengefasst. Übrigens: Es ist nachvollziehbar, dass viele Menschen wegen der eingeschränkten Hüttenkapazitäten auf die Idee kommen, im Freien übernachten zu wollen. Freies Campen mitten in der Natur ist aber in weiten Teilen der Alpen nicht erlaubt.

Bergsport im Hochsommer

Jede Jahreszeit ist anders und Bergsportlerinnen und Bergsportler müssen auf die veränderten Voraussetzungen mit unterschiedlichen Strategien reagieren. Im Sommer sind die Tage lang aber mitunter auch sehr heiß. Andererseits drohen Gewitter und plötzliche Wetterumschwünge. Die Beachtung dieser Punkte ist deshalb wichtig:

  • Wetterbericht einholen: Täglich aktuelle Infos speziell auf die Bedürfnisse der Bergsportlerinnen und Bergsportler zugeschnitten liefert das Bergwetter auf alpenverein.de. Für das jeweils anstehende Wochenende gibt es donnerstags ab 16 Uhr zusätzliche Informationen zu den Verhältnissen im Bergbericht auf alpenverein.de.
  • Entsprechende Tourenplanung: Wenn Gewitter am Nachmittag vorausgesagt sind, sollte die Tour schon mittags beendet sein. Die Morgen- und Vormittagsstunden sind ohnehin noch kühler und angenehmer.
  • Wetter beobachten: Der Wetterbericht ist das eine, aber das Wetter vor Ort kann davon abweichen. Immer wieder mal ein Blick auf den Himmel kann unliebsame Überraschungen verhindern.
  • Bekleidung anpassen: Funktionale Bergkleidung unterstützt die körpereigene Temperaturregulation. Wechselshirt und Wetterschutz sollten außerdem immer dabei sein.
  • Sonnenschutz verwenden: Kopfbedeckung und Sonnenbrille gehören ins Gepäck. Sowohl vor als auch während der Tour Sonnencreme verwenden.
  • Viel trinken: Regelmäßig kleine Mengen Wasser oder isotonische Getränke trinken, sodass kein Durstgefühl aufkommt.
  • Vom Gewitter überrascht? Bei allen Vorsichtsmaßnahmen ist das nicht ganz ausgeschlossen. Tipps für richtiges Verhalten in einer solchen zweifellos gefährlichen Situation gibt es im Beitrag „Wenn es blitzt und donnert“.
  • Kuhweiden überqueren: In den letzten Jahren gab es vereinzelt schwere Wanderunfälle mit Kühen. Bei richtigem Verhalten lassen sich die allermeisten Unfälle vermeinden. Wie das geht, gibt es hier nachzulesen.
  • Notfall – was tun? Je nach Situation sind zunächst akute Maßnahmen zu ergreifen. Infos dazu gibt es hier. Außerdem wird es in den meisten Fällen sinnvoll sein, die Bergrettung zu alarmieren. Die europaweit gültige Notrufnummer ist die 112. Sehr schnell und einfach funktioniert ein Notruf auch über die Notruf-App „SOS-EU-ALP“, alle Infos dazu gibt es hier.

Die passende Tour finden

Der Schlüssel zum schönen Bergerlebnis ist die Auswahl der richtigen Tour – entsprechend dem eigenen Können. Wer hier noch nicht viel Erfahrung hat und sich noch nicht  zuverlässig einschätzen kann, findet in der DAV-Bergwandercard ein gutes Instrument. Für die konkrete Tourenplanung bietet sich alpenvereinaktiv.com an, das Tourenportal der Alpenvereine.

Bergmesse am Wankerfleck – abgesagt

Bergmesse des DAV Peiting am Wankerfleck wird abgesagt

Die Bergmesse am kommenden Sonntag, 19. Juli 2020 am Wankerfleck muss leider abgesagt werden.

Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden kann das geltende Schutzkonzept für Gottesdienste im Freien nicht im vollem Umfang eingehalten werden.

So ist die Mindestteilnehmerzahl auf 200 beschränkt und die Abstand von 1,50 m muß zwingend eingehalten werden.

Das wäre nur durch Bestuhlung und Platzzuweisung möglich. Zudem strömen derzeit viele Menschen in die Berge, so dass die Einhaltung dieser Grenze von den Verantwortlichten nicht sicher kontrolliert werden kann. Das war eine schwere Entscheidung.

 

Vorstand
Herwig Skalitza

Seniorentour Schlagstein – Bericht

Bericht Seniorentour ‚Schlagstein‘

  1. Juni 2020

 

Die erste Seniorentour 2020 des Alpenvereins Peiting wurde auf den
Schlagstein 1679 m unter Leitung von Karl-Heinz Klöpfer unternommen. Bei
bestem Bergwetter startete die kleine Gruppe zu fünft mit dem E-Bike in
Halblech vom Kenzenparkplatz aus nach Hohenschwangau und von dort weiter
zur Bleckenau. Kurz dannach wurde das Radl-Depot erreicht und von dort
ging es weiter zu Fuß über das Rotmoos zum Schlagsteingipfel. Nach einer
Brotzeit ging es dann zum Abstieg über die Altenbergalpe zurück zum
Radldepot und von dort aus weiter zum Ausgangspunkt in Halblech.
Insgesamt wurden  36 km mit dem Fahrrad mit rund 400 Hm und weitere 500
Hm zu Fuß zurückgelegt. Bei Cafe und Kuchen im Brandstatthof fand dann
der Abschluß der Tour statt.