Seniorentour Achensee/Zillertal im Tirol Sonntag, 06.09.2026 bis Mittwoch 09.09.2026

Eine Gruppe des Peitinger Alpenvereins für Senioren war 4 Tage in den Bergen am
Achensee und Zillertal im Tirol unterwegs. Unter der Leitung von Peter Sauer und
Martin Köpf startete die Gruppe mit 34 Teilnehmern am ersten Tag mit dem Bus über
Bad Tölz nach Maurach am Achensee. Von dort ging es mit der Rofan Seilbahn für
alle hinauf zur Bergstation auf 1.840m die unser Ausgangspunkt für unsere
Wanderung war.
Bei allerbestem Wetter ging es vorbei an dem Air-Rofan bergauf rechts vorbei am
Gschöllkopf Richtung Spieljoch Klettersteig und weiter steil über Fels und losen
Schotter hinauf zum Hochriss auf 2.299m (höchster Berg im Rofan). Oben auf dem
Hochriss angekommen hat man einen spektakulären 360-Grad-Blick, der den
Achensee, das Karwendel und die Zillertaler Alpen umfasst.
Nach dem Abstieg vom Hochriss führt der Weg weiter schmal und etwas ausgesetzt
auf relativ gleicher Höhe weiter zu einer kleinen Kletterpassage das s.g. Rote
Klamml. Einen kurzen, etwa zehn Meter hohen, mit einem Drahtseil und Steigbügeln
gesicherte Felsrinne.
Der Abstieg durch das Schotterfeld führt über mehrere Serpentinen hinunter vorbei
am Streichkopf und Steinernen Tor zur Dalfazalm. Hier wurde dann eingekehrt, wo
auch die 2. Gruppe angetroffen wurde.
Die 2. Gruppe wanderte von der Bergstation über einen aussichtsreichen
Wanderweg (Enzianweg) zur Dalfazalm und dann über einen grasigen, dann
steinigen Pfad zum Steinernen Tor und wieder zurück. Gemeinsam ging es zurück
zur Bergstation und weiter hinunter zur Talstation. Weiter ging es mit dem Bus in den
Ort Stumm im Zillertal.
Am 2. Tag ging es ins Alpbachtal, wo wir mit der Wiedersbergerhornbahn hinauf zur
Bergstation fuhren. Unsere Wanderung führte südlich über den Panoramaweg links
vorbei am Wiedersberger Horn zur Hornalm und weiter auf einem Gratweg A41
Richtung Hochstand. Kurz bevor der Aufstieg zum Hochstand bevorstand, wurde
eine Pause eingelegt und man beschloss zurück zur Hornalm zu wandern und wer
mochte konnte noch den kurzen, aber steilen Anstieg auf das Wiedersberger Horn
machen, was auch einige Teilnehmer machten. Von dort aus hatte man einen
grandiosen Blick auf das Alpbachtal, Zillertal, Inntal und weitere Gipfel. Der Rückweg
ging dann über teils seilgesicherte Stellen zum Treffpunkt Dauerstoa Alm oberhalb
der Bergstation.
Die zweite Gruppe wanderte rechts vorbei am Wiedersberger Horn auf dem
Panoramaweg hinauf zur Hornalm , weiter ein Stück den Gratweg A41 und wieder
zurück zum Ziel Dauerstoa Alm.

Am 3. Tag fuhr uns der Bus zur Talstation der Gerlosssteinbahn in Hainzenberg. Die
Gerlosssteinbahn brachte uns zur Bergstation. Von dort wanderte eine Gruppe links
den Wanderweg Nr. 8 hinauf zum Heimjöchl immer im Blick die mächtige
Gerlossteinwand. Dann folgte der Weg weiter über das Steinkar Richtung Freikopf
und Gerlossteinwand. Bei der Weggabelung folgten wir den ca. 5- minütigen Anstieg
zum Freikopf 2201m. Danach ging es durch Latschenfelder hinüber zur
Gerlossteinwand 2166m. Am Gipfelkreuz wurden alle mit einem einzigartigen
Rundumblick auf die Zillertaler Alpen, die Tuxer Vorberge, die Kitzbüheler Alpen und
die Rofangruppe belohnt. Nach einer ausgiebigen Rast ging es vorbei am
Klettersteig-Abzweig Richtung Arbiskogel. An der Weggabelung rechts führte uns der
steilere Abstieg (Wandsteig) hinunter zur Bergstation und weiter zur Gerlossalm wo
eingekehrt wurde.
Die zweite Gruppe wanderte ab der Bergstation Richtung Süden/Taleinwärts über die
neue Kotahorn Hütte weiter zur alten Kotahorn Hütte. Ein Fussweg führte weiter zur
Karlalm, wo eine Rast eingelegt wurde. Talwärts ging es weiter zur Ortschaft
Brandberg, von dort aus ging es mit dem Regionalbus nach Mayrhofen.
Am 4. Tag wurde wegen Regen kurzfristig von den Tourenführern umdisponiert und
eine
Wanderung von Pertisau am Achensee zur Gramainalm im Falzturntal unternommen
und nach der Einkehr brachte uns der Bus wieder zurück nach Peiting.
Vier erlebnisreiche Tage, drei Tage bei bestem Wetter bleiben allen Teilnehmern
sicher in guter Erinnerung.

Familienwochenende in Bad Hindelang

Pünktlich zum Start der Sommerferien waren fünf Familien der Bergfuchsgruppe ein Wochenende lang in Bad Hindelang. Untergebracht waren wir wieder in der Jugendbildungsstätte der JDAV. Freitags entzündeten wir Bach dem Abendessen noch ein Lagerfeuer und es gab Stockbrot und Marshmallows. Samstags waren wir dann auf großer Bergtour unterwegs: direkt von der Jubi aus ging es zu Fuß in den Hirschbachtobel. Dort immer dem Wasser folgend über einen spannenden Steig nach oben. Über Waldwege gelangten wir zum Gipfel des Hirschbergs. Am Abstieg kehrten wir noch im Café Polite ein und waren abends alle sehr stolz diese große Tour mit ca. 600hm geschafft zu haben!
Sonntags gingen wir es daher etwas gemütlicher an und fuhren mit dem Bus ins Hintersteiner Tal. Dort wanderten wir zum Felsenmeer zum kraxeln und an die Ostrach zum ausgiebigen Staudammbau und Steine bemalen. Nach kurzer Wanderung flussabwärts brauchten wir wieder Abkühlung und badeten in der Prinzegumpe mit Molchen. Ein besonderes Erlebnis zum Abschluss eines tollen gemeinsamen Wochenendes!

Sektionstour in die Tannheimer Berge am 16.08.26

Ein ziemlich exponierter Gipfel, ein kurzer, unschwieriger, aber dennoch interessanter Anstieg, ein toller Ausblick und zudem zwei schöne Einkehrmöglichkeiten so lautet die Kurzbeschreibung der Roten Flüh mit 2.111 m Höhe. Bei so vielen Vorzügen versteht sich beinahe von selbst, dass die Tour nichts für Einsamkeitsfanatiker ist. Aber nachdem der große Wetterumschwung angesagt war, aber dann doch nicht kam waren sehr wenige Bergwanderer unterwegs. Ganz alleine am Gipfel mit den 9 Teilnehmern und herrlicher Fernsicht und dann am Abstieg noch die Einkehr auf der neuen Tannheimer Hütte, die von der Familie Breidenbach bewirtschaftet wird. Einfach eine gelungene Bergtour so die begeisterte Tourengruppe.

Touren um die Blaueishütte 14.08. – 16.08.26

Ein heißes Wochenende soll uns bevorstehen. Daher war ein früher Start empfehlenswert. Um 5 Uhr in Peißenberg gestartet, konnten wir gegen 9 Uhr in Ramsau loslegen. Nach der Schärtenalm wanderten wir auf einsamen Wegen gen Steinberg auf 2065 und erreichten nach einem alpinen Abstieg die Blaueishütte schon kurz nach mittag. Nach einer gemütlichen Pause nutzen wir den späten Nachmittag für eine Mehrseillängen Tour an den Platten und hatten Glück, dass doch immer wieder ein Lüftchen ging. Das leckere Abendessen (alles frisch gekocht) war wohl verdient.

Der 2.Tag führte uns in einer Mehrseillänge über den Nord-Ost-Grat auf die Schärtenspitze 2153. In wunderschöner Kletterei und doch meist kompakten Fels ging es immer höher. Eine schöne Genusskletterei. Der Nachmittag diente der Entspannung, es war viel zu heiß.

Nachdem am letzten Tag für Nachmittag Regen bzw. Gewitter angesagt war, starteten wir recht früh zur Hochkalter-Überschreitung. Bis zu III-er Kletterei ging es auf den Grat und dann über den Kleinkalter auf den Hochkalter 2608. Der Blick auf die Blaueis-Umrahmung lädt zum kurzen Verweilen ein. Vom Blaueisgletscher ist nicht mehr viel übrig. Über das Ofental ging es ins Tal zurück. Dank Wolken war es nicht mehr so heiß. Eine schöne Runde um die Blaueishütte.

Mit Dabei: Oli, Peter, Christine, Christoph, Rolf und Kerstin

Seniorentour Geiselstein 1294m

Am Dienstag den 11.08. umrundeten 18 Senioren des DAV Peiting den Geiselstein. Mit dem Kenzenbus ging es von Halblech zur Kenzenhütte auf 1294 m. Dort begann der Aufstieg auf den Kenzensattel 1650 m. Weiter gings mit dem Abstieg ins Gumpenkar, ein Talkessel mit tollen Ausblicken auf die rundum aufragenden Felsgipfel von Hochplatte, Krähe, Gabelschrofen und Geiselstein und dem höchsten Punkt der Tour dem Geiselsteinsattel den die Gruppe knapp 2 1/2 Stunden erreichte. Nach einer ausgiebigen Pause mit dem Anblick von Felskletterer in der Südwand des Geiselsteins folgte dann der Abstieg zum Wankerfleck, den wir nach insgesamt 4 Stunden Gehzeit erreichten. Auf der Kenzenhütte wurde dann die Gruppe noch bestens bewirtet.

Karl-Heinz Klöpfer

Seniorentour zur Hochlandhütte am 09.07.26

Am 9.07.2026 starteten wir mit 23 Teilnehmern am Parkplatz bei den Kasernen in
Mittenwald. Der Weg führte uns durch den Rehbergwald am Gassellahnbach vorbei
zur Oberen Kälberalm. Über viele Stufen erreichten wir nach 750 Hm die
Hochlandhütte im Karwendel. Nach einer hervorragenden Einkehr erfolgte der
Abstieg über den schönen Steig 262 unterhalb des Predigtstuhles zur Unteren
Kälberalm und nach 12 km und insgesamt 5 Stunden zum Parkplatz zurück.

04.07.2026 Neue Hochlandhütte (1659 m) über Rehbergalm

Vom Treffpunkt am Postplatz in Rottenbuch fuhren wir um 07.00 Uhr nach Mittenwald. Um 08.15 Uhr ging es bei bestem Wetter vom Wanderparkplatz in der Nähe der Kasernen los. Der Anstieg erfolgte zunächst am Gässellahn- und Kälberalpbach entlang. Dann ging es auf einem einsamen Jägersteig steil hinauf zur Rehbergalm. Hier bot sich ein herrlicher Blick auf das gegenüber liegende Wettersteingebirge. Nach einer kurzen Rast wanderten wir auf dem Rehbergsteig hinüber zur Hochlandhütte. Dabei musste eine spannende Passage mit Treppen und Seilversicherungen bewältigt werden. Am späten Vormittag erreichten wir schließlich die neu eröffnete Hochlandhütte. Wir saßen auf der noch nicht ganz fertigen Terrasse mit Blick auf das Dammkar. Danach brachen wir zum steilen Abstieg über den Normalweg auf. Nach einem Zwischenstopp in Oberammergau erreichten wir gegen 17.00 Uhr wieder Rottenbuch. Alle waren zufrieden und froh über die abwechslungsreiche Bergtour im Karwendelgebirge.

Hochtouren um die Kasseler Hütte

Ein heißes und gewittriges Wochenende war angesagt. Mit einer entsprechenden guten Zeitplanung konnten wir alle anvisierten Ziele erreichen. Am Freitag ging es, nach einer 4 Stündigen Anfahrt und einem 2 stündigem Aufstieg auf die Hütte zum Tristennöckl mit 2455 und dann weiter über den Gletscher auf den Magerstein mit 3273. Entsprechend zufrieden erfrischten wir uns auf der Kasseler Hütte mit einem wohlverdienten Bier.

Für den 2. Tag war wegen der höheren Gewitterneigung ein früher Start notwendig. So starteten wir schon 6 Uhr in Richtung Hochgall. Vom Wandfuß aus ging es dann in fast 3 stündiger schöner Blockkletterei, teils ausgesetzt, teils Platten zuerst zum grauen Nöckl. Nach einer Abseilstelle kletterten wir immer am Grat entlang dem Gipfel auf 3436 entgegen. Die Sicht nach Süden blieb uns wegen der aufziehenden Wolken verwehrt. Ein kurzes Fenster ließ uns die Dolomiten erahnen. Dafür war die restliche Aussicht ganz in Ordnung. Größer war die Freude über den erkletterten Gipfel.  Leider war ein baldiger Rückzug erforderlich. Nur auf den letzten Metern bekamen wir ein paar Regentropfen ab.

Den letzten Tag nutzten wir noch, um den Schneebigen Nock mit 3358 zu besteigen, bevor es dann zum Abstieg ins Tal ging. Um dem Regen und Gewitter zu entkommen, rundeten wir unser schönes Wochenende erst im Tal bei einer super leckeren Pizza und Spinat-Knödel ab. Ein gelungenes, erlebnisreiches Wochenende, Da waren sich alle einig.

Mit dabei waren Anita, Peter, Christoph, Claudia, Rolf, unter Leitung von Kerstin

Seniorentour auf das Mühlberger Älpele am 11.06.26

Am Donnerstag den 11.6.26 fanden sich trotz widrigen Wetters 18 Senioren auf die Wanderung zum vorderen Mühlberger Alpele zusammen. Nach der gemeinsamen Fahrt ging es von Buchinger Parkplatz in 2 Stunden zum Ziel. Unterwegs hatten wir immer wieder mal kurz Regen, zur Brotzeit kam die Sonne rechtzeitig hinten den Wolken vor. Der Abstieg fand teilweise im Regen statt. Danach sind alle noch gemeinsam beim Fischerhaus in Steingaden eingekehrt.

 

 

Damentour im Bregenzerwald – Klein und Fein

In diesem Jahr machte sich vom 19. bis 22. Juni eine kleine und feine Gruppe von fünf Damen unter der Leitung von Wanderleiterin Doris Heger auf den Weg ins Ebnit im Bregenzerwald. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die geplanten Touren den Wetterbedingungen angepasst. Dennoch fehlte es nicht an Herausforderungen, im Gegenteil:
Die Gruppe meisterte trotz der Hitze auf der anspruchsvollsten Tour 1200 Höhenmeter und knapp 20 Kilometer.
Abseits der bekannten Wege waren die Wanderungen besonders reizvoll und erfreulich wenig frequentiert.
Zu den Höhepunkten zählten die Durchquerung zweier beeindruckender Schluchten sowie der Besuch einer Felskapelle dem sog. „Kirchle“.
Für gute Stimmung sorgte während der gesamten Tour ein geflügeltes Wort:
Mit einem kurzen „So!“ läutete abwechselnd die jeweils ausgeruhte Wanderin den Aufbruch ein, immer wieder sehr zur Erheiterung der Gruppe.
Den gelungenen Abschluss bildete ein Badebesuch am Bodensee. Mit Blick auf die in den vergangenen Tagen erklommenen Gipfel ließ die Gruppe die Tour gemütlich ausklingen. Die ersehnte Abkühlung im See war bei einer Wassertemperatur von rund 25 Grad angenehm, nur nicht wirklich erfrischend.
Eine sehr gelungene Damentour mit viel Bewegung und schönen Naturerlebnissen rund ums Ebnit.