04.07.2026 Neue Hochlandhütte (1659 m) über Rehbergalm

Vom Treffpunkt am Postplatz in Rottenbuch fuhren wir um 07.00 Uhr nach Mittenwald. Um 08.15 Uhr ging es bei bestem Wetter vom Wanderparkplatz in der Nähe der Kasernen los. Der Anstieg erfolgte zunächst am Gässellahn- und Kälberalpbach entlang. Dann ging es auf einem einsamen Jägersteig steil hinauf zur Rehbergalm. Hier bot sich ein herrlicher Blick auf das gegenüber liegende Wettersteingebirge. Nach einer kurzen Rast wanderten wir auf dem Rehbergsteig hinüber zur Hochlandhütte. Dabei musste eine spannende Passage mit Treppen und Seilversicherungen bewältigt werden. Am späten Vormittag erreichten wir schließlich die neu eröffnete Hochlandhütte. Wir saßen auf der noch nicht ganz fertigen Terrasse mit Blick auf das Dammkar. Danach brachen wir zum steilen Abstieg über den Normalweg auf. Nach einem Zwischenstopp in Oberammergau erreichten wir gegen 17.00 Uhr wieder Rottenbuch. Alle waren zufrieden und froh über die abwechslungsreiche Bergtour im Karwendelgebirge.

Hochtouren um die Kasseler Hütte

Ein heißes und gewittriges Wochenende war angesagt. Mit einer entsprechenden guten Zeitplanung konnten wir alle anvisierten Ziele erreichen. Am Freitag ging es, nach einer 4 Stündigen Anfahrt und einem 2 stündigem Aufstieg auf die Hütte zum Tristennöckl mit 2455 und dann weiter über den Gletscher auf den Magerstein mit 3273. Entsprechend zufrieden erfrischten wir uns auf der Kasseler Hütte mit einem wohlverdienten Bier.

Für den 2. Tag war wegen der höheren Gewitterneigung ein früher Start notwendig. So starteten wir schon 6 Uhr in Richtung Hochgall. Vom Wandfuß aus ging es dann in fast 3 stündiger schöner Blockkletterei, teils ausgesetzt, teils Platten zuerst zum grauen Nöckl. Nach einer Abseilstelle kletterten wir immer am Grat entlang dem Gipfel auf 3436 entgegen. Die Sicht nach Süden blieb uns wegen der aufziehenden Wolken verwehrt. Ein kurzes Fenster ließ uns die Dolomiten erahnen. Dafür war die restliche Aussicht ganz in Ordnung. Größer war die Freude über den erkletterten Gipfel.  Leider war ein baldiger Rückzug erforderlich. Nur auf den letzten Metern bekamen wir ein paar Regentropfen ab.

Den letzten Tag nutzten wir noch, um den Schneebigen Nock mit 3358 zu besteigen, bevor es dann zum Abstieg ins Tal ging. Um dem Regen und Gewitter zu entkommen, rundeten wir unser schönes Wochenende erst im Tal bei einer super leckeren Pizza und Spinat-Knödel ab. Ein gelungenes, erlebnisreiches Wochenende, Da waren sich alle einig.

Mit dabei waren Anita, Peter, Christoph, Claudia, Rolf, unter Leitung von Kerstin

Damentour im Bregenzerwald – Klein und Fein

In diesem Jahr machte sich vom 19. bis 22. Juni eine kleine und feine Gruppe von fünf Damen unter der Leitung von Wanderleiterin Doris Heger auf den Weg ins Ebnit im Bregenzerwald. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die geplanten Touren den Wetterbedingungen angepasst. Dennoch fehlte es nicht an Herausforderungen, im Gegenteil:
Die Gruppe meisterte trotz der Hitze auf der anspruchsvollsten Tour 1200 Höhenmeter und knapp 20 Kilometer.
Abseits der bekannten Wege waren die Wanderungen besonders reizvoll und erfreulich wenig frequentiert.
Zu den Höhepunkten zählten die Durchquerung zweier beeindruckender Schluchten sowie der Besuch einer Felskapelle dem sog. „Kirchle“.
Für gute Stimmung sorgte während der gesamten Tour ein geflügeltes Wort:
Mit einem kurzen „So!“ läutete abwechselnd die jeweils ausgeruhte Wanderin den Aufbruch ein, immer wieder sehr zur Erheiterung der Gruppe.
Den gelungenen Abschluss bildete ein Badebesuch am Bodensee. Mit Blick auf die in den vergangenen Tagen erklommenen Gipfel ließ die Gruppe die Tour gemütlich ausklingen. Die ersehnte Abkühlung im See war bei einer Wassertemperatur von rund 25 Grad angenehm, nur nicht wirklich erfrischend.
Eine sehr gelungene Damentour mit viel Bewegung und schönen Naturerlebnissen rund ums Ebnit.

Tour auf den Sonnenberg

Sonnenschein pur am Sonnenberg – er zeigte sich von seiner schönsten Seite. Bei traumhaftem Wetter und besten Bedingungen boten sich weite Ausblicke ins Umland. Ein rundum gelungener Tag in den Bergen mit unvergesslichen Eindrücken.

Bergtour auf den Grünten – Übelhorn (1.738 m) am 17.05.2026

Die Bergtour auf den Grünten, den „Wächter des Allgäus“, in der Alpsee-Grünten Region begann bei
schönem, jedoch kühlem, Wetter mit Sonne-Wolken-Wechsel gegen 8:30 Uhr am Parkplatz.
Ein Steig führte stets bergauf durch einen dichten Bergwald. Ab etwa 1400 Metern lag Neuschnee, der
der Tour eine besondere Atmosphäre verlieh.
Nach rund zwei Stunden erreichte die Gruppe das Grüntenhaus, wo bei einer ersten gemütlichen Kaffee-
Einkehr neue Kräfte gesammelt wurden. Anschließend ging es weiter zum Grünten mit der BR-Station
sowie hinauf zum Übelhorn auf 1.738 m mit dem bekannten Jägerdenkmal. Dort bot sich ein traumhafter
360-Grad-Rundblick über weite Teile des Alpenvorlandes, das Allgäuer Hochland mit dem Kleinwalsertal,
bis hin zur Zugspitze und zum Säntis.
Der Abstieg führte über die urige Obere Schwandalpe, wo eine leckere Brotzeit und köstlicher Kuchen
genossen wurden, bevor es zurück zum Parkplatz ging.
Trittsicherheit war aufgrund des Schnees und der teilweise sehr nassen Steige während der gesamten
Tour erforderlich, wurde jedoch von der Gruppe hervorragend gemeistert.
Die Eckdaten zur Tour: T3, Auf- und Abstieg 850 hm, ca. 9 km
Ein rundum wundervoller Bergtag.
DAV-Wanderleiterin Annett Desch

Traillauf in der Schnalz am 26.04.26

Nachdem letztes Jahr zum ersten Mal Traillaufen im Programm des DAV Peiting angeboten wurde und gute Resonanz fand, starteten wir auch heuer mit einem Lauf in der heimatlichen Schnalz in die Traillaufsaison. Wir starteten bei besten Laufwetter am Schnalzparkplatz und liefen zunächst durch den Filz auf den König-Ludwig-Weg zum Waldhaus Schnalz runter. Dann ging es an der Ammer entlang zum Kalkofensteg. Diesen überquerten wir und liefen die Bergetappe zum Böbinger Schnlazgipfel. Von dort ging es rüber zum Peiting Schnalzgipfel und anschließend die Treppen im Downhill wieder zum Kalkofensteg. Ein kleiner Schlenkerer auf dem König-Ludwig-Weg Richtung Rottenbuch und dann über den Käswinkel und die Schnaidbergwiesen führten uns wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Teilnehmer waren sich nach der 14 km langen Runde einig, dass ein Laufangebot auch im DAV eine super Sache ist.

Tagestour in den Tannheimer Bergen

Eine tolle, aber lange und anstrengende Tagestour in den Tannheimer Bergen hatte die DAV-Sektion Peiting im Programm. Mit 8 1/2 Stunden Gehzeit und knapp 2.000 hm im Aufstieg war sie tagesfüllend. Start war in Vils und es ging über die Vilser Alm auf die Große Schlicke mit 2.059 m Höhe und Ausblicken über alle Bergketten über die Lechtaler Alpen bis hinein in die Schweizer Berge. Der Abstieg erfolgte über die Otto-Mayer-Hütte und von dort über die Musauer Alm bis auf das Gehrenjoch im Angesicht der Gehrenspitze. Weiter dann zur 2.009 m hohen Schneidspitze mit Blick dann schon auf die Schneetalalm auf der Almfest und Bergmesse war. Anschl. ging es weiter zur  Gehrenalpe und dann der endgültige Abstieg nach Wängle. Bei diesem Wetter ein rundum geglückter fordernder Ausflug so die hoch motivierte Damenrunde um den DAV-Vorstand Herwig Skalitza.

Umrundung der Tribulaune mit Besteigung verschiedener Gipfel 15.8. – 17.8.25

Das Wetter war mal wieder halbscharrig bis schlecht angesagt. Mal schauen, was geht. Der Aufstieg zur Gschnitzer Tribulaunhütte war schon mal ganz gut. Regenvorhersage war verschwunden, also auf zur Schwarzen Wand mit 2917 über die Schneetaler Scharte in leichter Kletterei und anspruchsvollerem Gehgelände. Die Fernsicht war super. So konnten wir den Gipfel noch einige Zeit genießen. Auch der 2. Tag war besser wie angesagt. So konnten wir uns doch beruhigt an den Aufstieg zum Gschnitzer Tribulaun mit 2946 wagen. Zurück zur Schneetaler Scharte ging es an den Abstieg Richtung Innerplersch. Volle Konzentration war gefragt. Am Fuße des Gschnitzer Tribulaunes ging es dann auf einem wunderschönen aber teils auch ausgesetztem Pfad, entlang der Felswand bis zur Plersscher Tribulaunhütte. Unterwegs hatten wir schon eine gute Einsicht auf den geplanten Weg zum Gschnitzer Tribulaun. Regen aus der Nacht heraus und Nebel verwehrten uns jedoch den Aufstieg am 3. Tag. Mit der Alternative, die Weißwandspitze mit 3016 zu besteigen, konnten wir die Tour gut abrunden. Über die Plercher Scharte ging es dann zurück ins Gschnitztal und wir machten uns an den Abstieg. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche ( vor allem die geologische Gesteinsvielfalt) Umrundung der Tribulaune. Darin waren wir uns einig.

Mit auf der Tour waren Birgit, Anita, Rolf, Christoph, Christina und Kerstin

Bergtour auf den Madatschkopf im Kaunertal (2.778m)

Von Feichten im Verpeiltal, einem Seitental des Kaunertales, ging es für eine Gruppe von 11 Teilnehmern der DAV-Sektion Peiting auf den 2.778m hohen Madatschkopf. Über herrliche Alm- und Bergwege ging es über die Verpeilalm und die Verpeilhütte angenehm steil bis zum Gipfel. Bei Sonne, Wolken und Nebel gab es teilweise noch eine gute Fernsicht und begeisternde Ausblicke auf die kecken Madatschtürme, die Watzespitze und Gletscherberge. Nach einer Einkehr auf der DAV Verpeilhütte machte sich die Gruppe wieder auf den Abstieg.

 

Düsseldorfer Hütte vom 25.7. -27.7.25

Das Wetter stand dieses Mal nicht wirklich auf unserer Seite. Aber irgendetwas wird schon gehen, sagt der Wetterbericht. Der Aufstieg zur Hütte auf 2771 war schon mal ganz OK. Der 2.Tag war bis Mittag als brauchbar vorausgesagt. Also früher Aufbruch zur Tschengelser Hochwand mit 3375 war angesagt. Das Wetter zeigte sich doch nicht so gut. Vielleicht macht es doch noch ein bisschen auf. So stiegen wir noch motiviert in den Klettersteig ( C ) ein. Doch irgendwann ging der Regen in Schnee über, sodass wir am Ausstieg, ca. 50 hm unterhalb des Gipfels den Rückzug antraten. Gut durchnässt kamen wir Mittags auf der Hütte an. Doch die Laune blieb gut. Mit „Werfolf“ und „Uno Flipp“ verging der Nachmittag und Abend wie im Flug, die Stimmen z.T. auch.
Der 3. Tag war wieder bis Mittag brauchbar angesagt, somit wagten wir den Aufstieg auf den hohen Angulus mit 3521. In gutem festen Schnee kamen wir gut voran. Ein paar Wolkenlücken ließen uns hoffen, ein paar Sonnenstrahlen und Weitblicke zu erhaschen. Doch es sollte nicht so sein. Den Gipfel haben wir erreicht, aber der Nebel verdichtete sich. Auf selben Weg machten wir uns zum Abstieg. Nach einer kleinen Stärkung ging es wieder ins Tal. Diesmal stimmte die Vorhersage wieder nicht, das trockene Wetter blieb uns erhalten.
Mit dabei waren Christina, Christoph, Birgit, Anita, Markus, Roland, Peter und Philip unter Leitung von Kerstin.