Bericht 3 Tage Lechtal

Im März machten wir uns zu fünft auf den Weg ins wunderschöne Lechtal – genauer gesagt in die
nach Einwohnerzahl kleinste Gemeinde Österreichs – nach Gramais. Die Skitourenmöglichkeiten dort
sind sehr vielfältig, empfehlenswert ist allerdings eine entsprechende Schneedecke um die
ausgeprägten Latschengürtel, die bei vielen Touren zu überwinden sind, zu meistern. Wir wurden an
Tag 1 mit einer gehörigen Portion Neuschnee empfangen, weshalb wir uns entschieden ins Schafkar
aufzusteigen. Trotz schlechter Sicht konnten wir bei gut knietiefen Powder die Abfahrt genießen.
Zurück im Ort bezogen wir Quartier im Naturpark Chalet, welches sich als perfekter Stützpunkt für
unsere Gruppe erwies.
Für Tag 2 war tageszeitliche Erwärmung angesagt, weshalb wir uns für einen sehr frühen Start und
ein vermeintlich schattiges Tourenziel entschieden. Der Weg sollte uns in Richtung Seebleskarspitze
führen. Da die massive Erwärmung auch vor den schattigen Nordhängen nicht halt machte
entschieden wir uns für eine frühzeitige Umkehr und tankten Sonne an der Grießbach Alm.
Anschließend kundschafteten wir das Gasthaus für den Abend aus.
Für Tag 3 war die Wettervorhersage so bescheiden, dass wir uns schon auf eine Pistentour am
Hahnenkamm einstellten. Überraschenderweise zeigte sich dann aber ein Wetterfenster über ca. 4
Stunden, welches wir perfekt nutzten, um auf das Sattele aufzusteigen. Bei Sonnenschein fuhren wir
im Pulverschnee ein paar Hundert Höhenmeter Richtung Boden ab, um dann wieder zum Sattele
zurückzukehren. Das Wetterfenster neigte sich dem Ende zu und wir fuhren wieder nach Gramais ab
und kamen dort pünktlich mit den ersten Regentropfen im Gasthaus Alpenrose an. Im gemütlichen
Gastraum ließen wir die 3 tollen Tage Revue passieren.
Florian Hofmann

 

Grundkurs Skibergsteigen

Nach den zwei Theorieabenden im AV – Heim waren wir theoretisch gerüstet für die
Ausbildungstour. Leider wollte das Wetter allerdings nicht, dass wir das Erlernte gleich in die Praxis
umsetzen. Somit haben wir kurzfristig umgeplant und die Tour auf einen Alternativtermin Anfang
Februar verschoben. Die Auswahl des Tourenziels gestaltete sich als schwierig, in höheren Lagen war
die Lawinenlage kritisch und in tiefen Lagen fehlte schlicht der Schnee. In der Nacht vor unserer Tour
kam der angesagte Neuschnee dazu, und wir konnten ab dem Parkplatz Obergschwend auf das
Wertacher Hörnle aufsteigen. Im Aufstieg verbesserten wir unsere Spitzkehrentechnik, übten die
Spuranlage und vor dem Gipfelhang wurde das Lawinen Mantra angewendet. Kurz vor dem Gipfel
machten wir noch den Extended Column Test (ETC). Die Nachbesprechung folgte dann im Wertacher
„Dorfgespräch“.
Florian Hofmann

Bericht: Kurs Notfall Lawine

Eine Woche vor Weihnachten machte sich am Samstag, 17.12.2022 eine 14 – köpfige Gruppe mit 2
Ausbildern auf den Weg ins Tannheimer Tal. Dort fanden wir am Schönkahler Parkplatz eine schier
endlos große Wiese vor, die noch dazu mit ca. 15 cm lockerem Pulverschnee bedeckt war. Die
Temperaturen im „Kühlschrank“ lagen weit unter null Grad, deshalb versuchten wir möglichst viel in
Bewegung zu bleiben. Zuerst galt es spielerisch das LVS-Gerät kennen zu lernen, danach wurden die
Phasen der Verschüttetensuche geübt. Schließlich machten wir uns daran eine Einfach- sowie eine
Mehrfachverschüttung aufzulösen. Zum Abschluss folgte die Simulation eines Lawinenunglücks in
zwei Gruppen. Bevor wir uns endgültig auf den Heimweg nutzten wir ein Café in Pfronten um uns
aufzuwärmen und die Ausbildung nach zu besprechen.
Florian Hofmann

Bericht Bike and Hike zum großen Bettelwurf 2726

 

 

 

 

 

Ein früher Start war angesagt für diese große Tour. Zuerst ging es mit dem Bike ein Stück durch das
Halltal als warm up. Über den Absamer Klettersteig (C) kletterten wir im wunderbaren Fels der
Bettelwurfhütte entgegen. Nach einer ersten wohlverdienten Rast wanderten wir weiter, und in teils
leichter Kletterei zum kleinen Bettelwurf (2650). Lag ja fast auf dem Weg. Etwas schwieriger wurde
es dann in Richtung Großen Bettelwurf (C/D). Auch freie Kletterei bis II und etwas ausgesetztem Grat
machte die Tour spannender.
Nach einer Erholung mit super Aussicht kletterten wir über den Eisengattergrat ab und der
wohlverdienten Erfrischung auf der Bettelwurfhütte entgegen. Noch ein Abstieg ins Tal und die
Abfahrt mit dem Bike ließen den Tag zufrieden ausklingen. Nach knapp 2000 hm haben wohl alle gut
geschlafen.
Kerstin Keis

Finailspitze 3514 und Hintere Schwärze 3628

Ein schönes Wochenende liegt inter uns.
Nach dem wir auf der Martin-Busch-Hütte keinen Platz mehr bekommen haben, mussten wir
umdisponieren und quartierten uns auf der Similaunhütte ein, was im Nachgang die bessere
Wahl war. Von da aus ging es am Samstag ganz spannend in tiefliegenden Wolken über
leichte Kletterei zuerst zur Ötzifundstelle, danach weiter über den Nord-Ostgrat auf die
Finailspitze 3514 und auf selben Weg zurück. Erst der Abstieg bescherte uns vernünftige
Sicht und Sonne, was unser Gipfelglück nicht beeinträchtigte.
Der Sonntag war dann mit der hinteren Schwärze 3628 verplant. Nach einem Massenstart
Richtung Similaun führte uns der Weg bald Richtung Marzellakamm und übers Marzelljöchel
stiegen wir auf den Marzellferner ab. Von da aus ging es Richtung Süd Süd/Ost auf dem
Ferner und zum Schluss in leichter Kletterei auf den Gipfel. Bei Kaiserwetter konnten wir die
Ausblicke ganz allein genießen.
Letztendens erwartete uns ein Abstieg von 1900 hm mit Einkehrschwung auf der Martin-
Busch-Hütte. Machte uns ja nix aus, wir hatten ja ein super Wochenende hinter uns.
Eine super Truppe mit Anita, Birgit, Rolf, Willi und Kerstin

Skitour zur Grieskarscharte (2463 m) im Wettersteingebirge


Wir schauen den verschneiten Jubiläumsgrad entlang zur Zugspitze hinüber und freuen uns über die
Aussicht und die Erreichung des vorläufigen Tagesziels, der Grieskarscharte im Wettersteingebirge.
Vor circa vier Stunden sind wir in die Gondel der Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen gestiegen
und haben die ersten 1250 Höhenmeter entspannt zurückgelegt. Nach einer kurzen Skiabfahrt über
die Pisten zum Bernadeinlift hieß es anfellen. Anschließend ging es mit einigen weiteren Gruppen
gemeinsam los in Richtung Alpspitze oder Grieskar. Die Wege trennten sich bald und so durften wir
kurzzeitig sogar spuren. Im oberen Grieskar angekommen beeindruckten die Ausblicke zum
Talschluss und der Scharte, eingebettet zwischen der Nordwand des Hochblassen und der Südseite
der Alpspitze. Trotz anfänglichem Trubel erreichten wir zügig die Grieskarscharte und genossen die
Ruhe, die erste ausgiebige Brotzeit der Tour und die Vorfreude auf die Abfahrt mit circa 2000
Tiefenmetern.
Nach der erfolgreichen Überwindung der ersten Steilstufe ging es im gesetzten Pulver hinab ins
Grieskar und weiter zum Bernadeinlift. Auf dem Rückweg in das Classic Skigebiet nahmen wir den
Schlepplift zu Hilfe und düsten anschließend über die Olympiaabfahrt zurück zum Ausgangspunkt.

Florian Ramsauer

Skitour auf die Dremelscharte

Am Samstag, den 11. Februar starteten wir am frühen Morgen unsere Tour ins Lechtal bei Boden.
Unser ausgewähltes Ziel zur Kogelseespitze war allerdings aufgrund der bestehenden Lawinenlage
leider nicht machbar. Allerdings haben wir mit der Dremelscharte ein durchaus lohnenswertes
Alternativziel gefunden. 1100hm Aufstieg über die Hanauer Hütte galt es für die 5 Teilnehmer zu
bewältigen bei recht guten Wetterbedingungen. Die Sonne war zwar rar, aber dafür wurden mit
steigender Höhe die Schneeverhältnisse immer besser, was die Vorfreude auf die Abfahrt steigerte.
Nach knapp 4 Stunden haben wir die Dremelscharte erreicht und konnten uns mit der
mitgebrachten Brotzeit stärken. Ein Lawinenabgang auf dem gegenüberliegenden Bergwerkskopf
mit Personenbeteiligung hat uns allerdings auch gezeigt, dass unser Entschluss die geplante Tour
umzuschmeißen, durchaus richtig war da das bestehende Altschneeproblem sehr tückisch zu
bewerten war. Wir hoffen, dass die Personen keine ernsteren Schäden davongetragen haben.
Beim ersten Teil der Abfahrt konnten wir den frischen Pulverschnee genießen und konnten unsere
Schwünge in die unberührten „sicheren“ Hänge legen. Ein wahrer Genuss im Vergleich zur weiteren
Abfahrt ab der Hanauer Hütte, die einiges an Kraft den Teilnehmern abverlangt hat. Ein toller
Tourentag mit super Sektionsmitgliedern, der jedem in Erinnerung bleiben wird.
Christian Stögbauer

Seniorentour Stepbergalm (1.583m)

Bei herlichen Herbstwetter starteten 17 Senioren zu einer Rundtour über die Stepbergalm. Der
Aufstieg sollte über das gelbe Gwänd erfolgen. Nach 35 Minuten dann die böse Überraschung, der
Weg war für diesen Vormittag von den Bayerischen Staatsforsten gesperrt worden. Zurück am
Ausgangspunkt der Wanderung, an dem ärgerlicherweise kein Schild angebracht war, konnte dann
nach einer Stunde der Aufstieg über den Kreuzweg neu gestartet werden. Nach weiteren knapp 2 1/2
Stunden war dann die schon geschlossene Stepbergalm auf 1583 m erreicht. Der Ärger hatte sich
gelegt und die Herbstwärme und herrliche Sicht auf das Wettersteinmassiv entschädigte für den
etwas mühsamen und verlängerten Aufstieg. Am Nachmittag konnte dann der schöne Weg über das
gelbe Gwänd für den Abstieg genutzt werden.
Karl-Heinz Klöpfer

Skitour auf das Füssener Jöchle

Mit einer Skitour auf das Füssener Jöchle im Tannheimer Tal hat die DAV-Sektion
Peiting die Tourensaison gestartet. Mit insgesamt 13 Teilnehmern ging es von Grän
über freies und herrliches Gehgelände bis zur Bergstation um dort bei herrlichem
Wetter noch gemütlich einzukehren. Anschl. freuten sich alle über die hervorragend
präparierte Piste. Der DAV-Vorstand Herwig Skalitza hofft dass in diesem Winter
wieder gute Schneeverhältnisse herrschen, um möglichst schöne und vielseitige
Touren durchführen zu können.

Bericht Kreuzspitze

Als Ersatztour für die eigentlich geplante Zugspitztour durchgeführt, hatte eine Gruppe des Alpenvereins Peiting neulich das Ammergauer Paradeziel, die Kreuzspitze als höchsten Berg im bayerischen Teil des Ammergebirges zum Ziel. Aufgrund die nicht ganz perfekten Wetters waren wir auf diesem eigentlich viel begangenen Berg so ziemlich alleine unterwegs. Das wechselhafte Wetter sorgte zugleich für eine ganz besondere Herbststimmung. Oben nach einem strammen Aufstieg angekommen, genossen wir bei kühlen Temperaturen den Rundblick in die von Wolken umwobene umliegende Bergwelt. Beim Abstieg über den feuchten Fels war besonders im oberen Bereich der Kreuzspitze doch etwas Vorsicht angesagt. Bei zunehmend steigenden Temperaturen führte der Abstieg entlang der Aufstiegsroute durch das Kreuzspitzkar zurück zum Parkplatz. Unten waren sich alle Teilnehmer einig, dass das wechselhafte Wetter der Schönheit der Tour keinen Abbruch tat.

Martin Mühlegger