Große Ochsenwand am 27.07.2024

Nach einem ständigen Wettercheck und einer zunehmend schlechtwerdenden
Wettervorhersage wagten wir dennoch die Tour, aber mit einem frühzeitigen
Start. Kurz vor sieben ging es in Schlick von Fulpmes über gleichnamiges Tal und
Alm zum Einstieg des Klettersteiges. Der frühe Start war belohnt, wir waren die
Einzigen im Steig. Mit einem Dolomiten D als Warm Up ging es meist im
moderaten B-C und I er Stellen über 700 hm hinauf zum Gipfel der Großen
Ochsenwand. In weiterer Kletterei bis C abwärts erreichten wir die
Ochsenwandscharte. Auf Grund des näher rückenden Gewitters ließen wir die
kleine Ochsenwand links liegen und machten uns auf den Abstieg.
In der Schlicker Alm erfrischten wir und mit einem wohlverdienten Radle/Russ,
bevor es endgültig ins Tal ging und wir noch vor den ersten Gewittertropfen in
den Bus steigen konnten. Insgesamt eine zwar lange (1700 hm) aber schöne
Tour im Dolmomit.
Kerstin Keis

Seniorentour auf den Wank

Am 01.Aug. wanderte die Seniorengruppe des DAV Peiting auf der wenig begangenen Südseite auf den Wank. Die Route führte in angenehmer Steigung im Wald bis zu einem Sattel, von dort ging es in westlicher Richtung weiter am Roßwank vorbei in insgesamt 2 1/2 Stunden zum Gipfel auf 1780 m. Die Rundumsicht von dieser Aussichtsloge auf Wetterstein, Karwendel, Ester- und Ammergebirge war grandios. Die im Westen sichtbaren schwarze Wolkenwand kündigte aber die für Nachmittag angesagten Gewitter an und mahnten zum Abstieg. Den Parkplatz erreichten wir nach weiteren knapp 2 Stunden, genau mit den ersten Regentropfen. In der nahe gelegen Pfeifferalm wurden die 16 Teilnehmer dann zum Abschluß bestens bewirtet.

Seniorentour Strindenalpe-Neunerköpfle am 18.07.

Vom Parkplatz am Haldensee ging es am 18.07.2024 mit 21Teilnehmern über einen schönen Waldpfad an der Edenbach Alm vorbei hinauf zur Oberen Strindenalpe. Von dort folgten wir dem Weg weiter – vorbei an herrlichen Bergblumenwiesen – auf das Neunerköpfle (1862). Bei einer Gipfelrast konnte man den Blick ins Tannheimer Tal genießen. Am Abstieg durfte eine Einkehr auf der Edenbach Alm nicht fehlen, bevor es wieder zurück zum Parkplatz ging.

Feldernalm Familienwandern 12.-14.07.

Etwas Mut gehörte schon dazu, an jenem Wochenende sich auf den Weg zur Feldernalm zu machen – hatte doch der Wetterbericht heftige Gewitter und zeitweise langanhaltende Regenfälle vorhergesagt. Doch die vier Familien, die der Einladung von Bettina Maier vom DAV Peiting gefolgt waren, wurden für ihren Optimismus belohnt und erlebten in der Ehrwalder Bergwelt ein Wochenende mit mehr Sonnenschein als grauen Wolken, während sich rund um Peiting heftige Unwetterszenen abspielten. Vor allem die neun Kinder im Alter zwischen 11 Monaten und 12 Jahren genossen die herrliche Umgebung der Alm mit ihrem Bach und Wasserrad, die Begegnung mit Kühen oder Erdkröten. Sie nutzten die Zeit für gemeinsame Spiele, das Bemalen von Steinen und Schnitzübungen mit dem ersten eigenen Taschenmesser. Die Ältesten backten auch schon allein einen Kuchen und übernahmen mit Begeisterung die Betreuung der kleinsten Kinder. Bei einer gemeinsamen Wanderung ging es für die Teilnehmer gemütlich zur Tillfussalm auf 1383 m. Zeitweise führte der Weg dabei über Stock und Stein durchs Flussbett. Um die Kiesbänke zu überqueren und keine nassen Füße zu bekommen, mussten auch mit viel Einfallsreichtum Brücken gebaut werden. Abends saßen die Erwachsenen noch lange in der neu renovierten Stube der Feldernalm zusammen. Ein erholsames Wochenende für die ganze Familie also, bei dem auch viele neue Freundschaften entstanden sind.

Zwieselberg über Blomberg-Haus

Von der Talstation Blomberg Bahn erfolgt der Aufstieg über eine Forststraße die teils steil
entlang der Rodelbahn in Serpentinen bis zum Blomberg Haus verläuft. Von Vorteil war,
dass der Aufstieg in einem bewaldeten Gebiet war und uns von der Sonneneistrahlung
schützte. Vom Blomberg-Haus waren es nur noch 150 Hm bis wir auf steinigen Weg den
Gipfel des Zwieselberg erreichten. Vom Zwieselberg besteht ein herrlicher Rundblick über
den gesamten Isarwinkel und zum Brauneck und Benediktenwand sowie im Norden das
Alpenvorland mit Starnberger- und Ammersee. Nach der Gipfelrastgeht es zurück zum
Blomberg Haus. Nach einer ausgiebigen Einkehr ging es über den gleichen Weg zur
Talstation.
Franz Gerold

Plauener Hütte Hochtouren 28. – 30.6.24

Entgegen jeder Wettervorhersage kamen erstmal Fragezeichen auf. Von Regen
war nicht die Rede. Auto geparkt, Regen aufgehört, die Vorfreude stieg wieder.
Über den Stausee im Zillergründl ging es erst einmal zur Plauener Hütte. Nach
einer kleinen Stärkung ging es auch gleich weiter über noch reichlich
Schneefelder zum Klettersteig (bis C und 1+) zur Gamsscharte und weiter auf
die Richterspitze 3052 in schöner Kletterei. Wohlverdient ließen wir den Abend
auf der Terrasse der Hütte mit tollem Blick ins Tal ausklingen.
Nach einer erholsamen Nacht ging es am 2.Tag, bei strahlend blauem Himmel,
über das Kuchelmooskees zuerst zur Reichenspitze 3303 (höchste dieser
Gruppe), dann auf dem naheliegenden Kuchelmooskopf 3214. Während der
erste Gipfel mit steilen Firnhängen und schrofigen und erdigen Gelände
aufwartete, war der 2.Gipfel eher Genusskletterei, dafür noch mit Wechten
besetzt. Zufrieden ließen wir auch diesen Tag auf der Hütte ausklingen,
allerdings machte der aufkommende Wind/ Föhnsturm ein Sitzen auf der
Terrasse nicht lang möglich.
Der Wetterbericht am 3. Tag machte wieder einen frühen Aufbruch notwendig.
Nach einer fast schlaflosen Nacht (Föhnsturm) ging es zur Zillerplattenscharte
und in schöner Blockkletterei zur Zillerplattenspitze 3148. Wieder hatten wir
den Gipfel für uns allein und konnten die Aussicht genießen.
Unsere 4 Gipfel besiegelten wir noch auf der Hütte, bevor wir ins Tal abstiegen
und sich der vorangekündigte Regen breitmachte. Allen war es leider nicht
möglich, die Gipfel mit zu besteigen. Wir wünschen, dass es beim nächsten mal
wieder gut klappt. Trotzdem war es für alle ein schönes, forderndes und
erlebnisreiches Wochende.
Kerstin Keis

Tourenbericht Seniorentour Weitalpspitze

Es waren 18 Senioren des DAV Peiting die 800 hm auf die 1870 m hohe Weitalpspitze in den
Ammergauer Alpen bestiegen. Das schwülwarme Wetter brachte uns gehörig ins Schwitzen.
Doch bei der Gipfelbrotzeit und der schönen Aussicht auf die umliegenden Berge war alle
Anstrengung vergessen. Nach dem Abstieg wurde In der Göbelalm eingekehrt. Ein schöner Tag.
Johann Tausch

Yoga – Natur und Familie auf der Feldernalm

Am Mittwoch machte sich die Familiengruppe des DAV Peiting auf den Weg zur Feldernalm.
Während einige Familien schon den Vormittag nutzten und die Almseerunde entdeckten, trudelten andere Familien erst gegen Nachmittag ein.
Zusammen ging es dann weiter auf die Feldernalm. Als alle Schlafplätze verteilt waren starteten alle zusammen zu einem kleinen Spaziergang am nahe gelegenen Bach.
Dort wurde geschnitzt, nach Schnecken gesucht und am Wasser gespielt.
Einige Zeit später kehrten alle hungrig zur Hütte zurück, denn dort wurden zum Abendessen Spaghetti gekocht.
Der nächste Morgen startete zuerst mit etwas Regen und Nebel aber bald setzte sich die Sonne durch und wir entschieden uns nach einer kleinen Yogaeinheit für klein und groß am Igelsee zurück zu laufen.
Dort angekommen wurde nochmal ausgiebig gepicknickt und die Gegend erkundet.
An der Ehrwalder Almbahn fassten wir aufgrund der schnell näherkommenden Wolken und des vorausgesagten Starkregens mit der Bahn nach unten zu fahren.
Nachdem alles im Auto verstaut war gab es noch ein Eis bevor dann tatsächlich schon der Regen einsetzte.
Gerne hätten alle mehr Zeit auf der Hütte verbracht und einstimmig wurde beschlossen nächstes Jahr ein ganzes Wochenende dort zu verbringen.

Susanne Keller

Seniorentour Brentenjoch in den Tannheimer Bergen

Der Berg ruft, diesmal war es das Brentenjoch in den Tannheimer Bergen, immerhin genau 2000 m hoch. Bei perfektem Bergwetter, nicht zu kalt und nicht zu warm, starteten 20 Peitingerinnern und Peitinger vom Wanderparkplatz in Graen, anfangs Richtung Aggenstein, dann rechts ab einen leicht ansteigenden Bergpfad am Seebebbach entlang zu Seebenalpe, die nach knapp zwei Stunden erreicht wurde. Von hier aus konnte das Gipfelkreuz bereits geschehen werden. Es war dann noch ein einstündiger jetzt wesentlich steilerer Aufstieg zu meistern, bis der Gipfel erreicht wurde. Ein hervorragender Aussichtsgipfel,nach Norden die vielen Seen vom Weißensee bis zum Forggensee, im Süden die zentralen Tannheimer Berge mit dem Gaishorn und im Westen die Tannheimer Kletterberge, Rote Flüh, Gimpel und Köllespitze. Für den Abstieg ab Seebenalpe wurde eine nicht so bekannte Variante, teilweise weglos, gewählt, die von allen Teilnehmern super bewältigt wurde. Mit der üblichen Einkehr in Steingaden endete ein sehr zufriedener Bergtag.
Eberhard Boerboom

Seniorentour Dreiländereck

Vom Parkplatz an der ehem. Füssener Grenze ging es am 16.05.2024 mit 18 Teilnehmern über einen steilen Waldpfad auf den Aussichtspunkt Dreiländereck. Bei einer Brotzeitpause konnte man den Blick ins Vilstal und hinaus aufs Füssener Land genießen. Der Abstieg erfolgte über den Steignach Pinswang hinunter und anschließend am Kraftwerk Weißhaus vorbei zurück zum Parkplatz.
Es lagen 3,5 Stunden Gehzeit und 400Hm im Aufstieg hinter uns.