Seniorentour Schachtkopf am 12.10.2023

18 Senioren des DAV Peiting beteiligten sich an der Tour.
Aufgestiegen wurde über den Knappensteig bei Biberwier zum 1642 m hohen Schachtkopf. Die
Aussicht war wegen des schönen Hebstwetters, wie man am Bild sehen kann, gewaltig. Weiter ging
es dann über den Jubiläumsweg zur Einkehr in die Suunalm.
Hinterher war noch ein eineinhalbstündiger Abstieg zu bewältigen.
Johann Tausch

Bergtour auf den Jochberg am 15.10.2023

Die Besteigung des Jochbergs am Walchensee ist eine der bekanntesten Bergtouren der bayerischen Voralpen. Das
Aussichts-Panorama auf den Kochel-, Staffel-, Starnberger und Walchensee ist eins der schönsten in diesem Gebiet.
Hinzu kommt eine ungehinderte Sicht auf den Heimgarten, Herzogstand, Benediktenwand und viele andere.
Diese sehr beeindruckende Aussicht konnten wir bei noch warmem Sonne-Wolken-Wetter, nach dem Start am
Walchensee, genießen. Bis dahin führte uns ein Steig durch den herbstlichen Wald. Bis zum Gipfel waren 750 hm
und 3 km zu bewältigen. Mit kurzen Trinkpausen waren wir in ungefähr 2 Std. am Ziel. Nach einer Gipfelrast stiegen
wir für eine Einkehr zur Jocheralm ab. Der Abstieg führte uns teilweise wieder über den Aufstiegsweg.
Annett Desche

Familientour auf die Kappeler Alp

 

Zum Herbstausflug auf die Kappeler Alp bei Pfronten hat Bettina Maier die
Familiengruppe vom DAV Peiting eingeladen. Sechs Familien (insgesamt 11
Erwachsene und 16 Kinder im Alter von 2 – 17 Jahren) schlossen sich der
Wanderung über die Höllschlucht an. Hinter dem teuflischen Namen (keine Sorge:
„Höll“ steht im Allgäu für lediglich für ein verborgenes Gebiet) erwartete die
Teilnehmer ein abwechslungsreicher Weg vorbei an Wasserfällen quer durch den
Allgäuer Wald hinauf zu grünen Bergwiesen. Am Gipfelkreuz, dem „Balkon vom
Allgäu“ auf 1350 m angekommen, gönnten sich die kleinen und großen Wanderer
eine Auszeit mit leckerer Brotzeit und fantastischem Weitblick auf die Berglandschaft
und nahegelegenen Seen. Einige Glückskinder entdeckten auf dem Rückweg über den                                                                                                                                                                                               Wiesenweg Marienkäfer und Fliegenpilze.

Bericht Seniorentour Schartschrofen

Am 28. Sept. startete die Seniorengruppe des DAV Peiting bei bestem Bergwetter mit 14 Teilnehmern zur Tour auf den Schartschrofen 1968 m im Tannheimer Tal. Ausgehend vom Haldensee ging es über die Gessenwanger Alpe zum Gipfel mit einer schönen Rundumsicht, der nach 850 Hm in 2 1/2 Stunden erreicht wurde. Im Abstieg wurde dann noch die Läuferspitze umrundet. Über das Füssener Jöchle ging es dann zurück zum Haldensee. Im nahe gelegene Strandcafe ließ die Gruppe dann die Tour ausklingen.

Bericht: Ausflug der Bergfüchse an den Schwansee

Am Samstag den 09.09.2023 waren die Bergfüchse wieder unterwegs. Aufgrund der diesmal kleinen
Gruppe änderten wir spontan unsere Tourenpläne und waren dann statt in der Schnalz am
Schwansee unterwegs.
Vom Parkplatz aus wanderten wir am Schwansee vorbei hoch zu den Kletterfelsen der unteren
Schwanseeplatten. Dort gibt es einen großzügig ebenen Sicherungsbereich, in dem die Kinder
betreut über Felsbrocken kraxeln und im Wald spielen konnten während immer jeweils eines der
Kinder klettern durfte.
Die mutigen Kletterer durften danach noch mit ihren Eltern im schönen Schwansee baden und
planschen und so verging dieser Tag wirklich ruckzuck!
Felicitas Schleich

Familienwochenende Hohenzollernhaus

Vom 11. bis 15. August war die junge Familiengruppe auf einem verlängerten Hüttenwochenende auf
dem Hohenzollernhaus.
Wir wanderten alle gemeinsam vom Wanderparkplatz am Skulpturenpark vorbei zur
Materialseilbahn. Dort wurde erstmal abgeladen und es ging über den schönen Sommerweg vorbei
an mächtigen Zirben und Felsblöcken hinauf zum Hohenzollernhaus. Die kommenden Tage
verbrachten wir in der herrlichen Berglandschaft um die Hütte. Wir kletterten, wanderten hoch zum
See, die Kinder spielten viel am hütteneigenen Spielplatz und beobachteten die Ziegen und Kühe auf
den Bergweiden. Bis auf einen Tag hatten wir sonniges Wetter und konnten die Zeit draußen sehr
genießen. Obwohl ein Teil der Gruppe krankheitsbedingt etwas früher absteigen musste hatten wir
doch alle zusammen viel Spaß und wirklich eine schöne Zeit auf dieser Hüttentour!
Felicitas Schleich

Bericht 3 Tage Lechtal

Im März machten wir uns zu fünft auf den Weg ins wunderschöne Lechtal – genauer gesagt in die
nach Einwohnerzahl kleinste Gemeinde Österreichs – nach Gramais. Die Skitourenmöglichkeiten dort
sind sehr vielfältig, empfehlenswert ist allerdings eine entsprechende Schneedecke um die
ausgeprägten Latschengürtel, die bei vielen Touren zu überwinden sind, zu meistern. Wir wurden an
Tag 1 mit einer gehörigen Portion Neuschnee empfangen, weshalb wir uns entschieden ins Schafkar
aufzusteigen. Trotz schlechter Sicht konnten wir bei gut knietiefen Powder die Abfahrt genießen.
Zurück im Ort bezogen wir Quartier im Naturpark Chalet, welches sich als perfekter Stützpunkt für
unsere Gruppe erwies.
Für Tag 2 war tageszeitliche Erwärmung angesagt, weshalb wir uns für einen sehr frühen Start und
ein vermeintlich schattiges Tourenziel entschieden. Der Weg sollte uns in Richtung Seebleskarspitze
führen. Da die massive Erwärmung auch vor den schattigen Nordhängen nicht halt machte
entschieden wir uns für eine frühzeitige Umkehr und tankten Sonne an der Grießbach Alm.
Anschließend kundschafteten wir das Gasthaus für den Abend aus.
Für Tag 3 war die Wettervorhersage so bescheiden, dass wir uns schon auf eine Pistentour am
Hahnenkamm einstellten. Überraschenderweise zeigte sich dann aber ein Wetterfenster über ca. 4
Stunden, welches wir perfekt nutzten, um auf das Sattele aufzusteigen. Bei Sonnenschein fuhren wir
im Pulverschnee ein paar Hundert Höhenmeter Richtung Boden ab, um dann wieder zum Sattele
zurückzukehren. Das Wetterfenster neigte sich dem Ende zu und wir fuhren wieder nach Gramais ab
und kamen dort pünktlich mit den ersten Regentropfen im Gasthaus Alpenrose an. Im gemütlichen
Gastraum ließen wir die 3 tollen Tage Revue passieren.
Florian Hofmann

 

Grundkurs Skibergsteigen

Nach den zwei Theorieabenden im AV – Heim waren wir theoretisch gerüstet für die
Ausbildungstour. Leider wollte das Wetter allerdings nicht, dass wir das Erlernte gleich in die Praxis
umsetzen. Somit haben wir kurzfristig umgeplant und die Tour auf einen Alternativtermin Anfang
Februar verschoben. Die Auswahl des Tourenziels gestaltete sich als schwierig, in höheren Lagen war
die Lawinenlage kritisch und in tiefen Lagen fehlte schlicht der Schnee. In der Nacht vor unserer Tour
kam der angesagte Neuschnee dazu, und wir konnten ab dem Parkplatz Obergschwend auf das
Wertacher Hörnle aufsteigen. Im Aufstieg verbesserten wir unsere Spitzkehrentechnik, übten die
Spuranlage und vor dem Gipfelhang wurde das Lawinen Mantra angewendet. Kurz vor dem Gipfel
machten wir noch den Extended Column Test (ETC). Die Nachbesprechung folgte dann im Wertacher
„Dorfgespräch“.
Florian Hofmann

Bericht: Kurs Notfall Lawine

Eine Woche vor Weihnachten machte sich am Samstag, 17.12.2022 eine 14 – köpfige Gruppe mit 2
Ausbildern auf den Weg ins Tannheimer Tal. Dort fanden wir am Schönkahler Parkplatz eine schier
endlos große Wiese vor, die noch dazu mit ca. 15 cm lockerem Pulverschnee bedeckt war. Die
Temperaturen im „Kühlschrank“ lagen weit unter null Grad, deshalb versuchten wir möglichst viel in
Bewegung zu bleiben. Zuerst galt es spielerisch das LVS-Gerät kennen zu lernen, danach wurden die
Phasen der Verschüttetensuche geübt. Schließlich machten wir uns daran eine Einfach- sowie eine
Mehrfachverschüttung aufzulösen. Zum Abschluss folgte die Simulation eines Lawinenunglücks in
zwei Gruppen. Bevor wir uns endgültig auf den Heimweg nutzten wir ein Café in Pfronten um uns
aufzuwärmen und die Ausbildung nach zu besprechen.
Florian Hofmann

Bericht Bike and Hike zum großen Bettelwurf 2726

 

 

 

 

 

Ein früher Start war angesagt für diese große Tour. Zuerst ging es mit dem Bike ein Stück durch das
Halltal als warm up. Über den Absamer Klettersteig (C) kletterten wir im wunderbaren Fels der
Bettelwurfhütte entgegen. Nach einer ersten wohlverdienten Rast wanderten wir weiter, und in teils
leichter Kletterei zum kleinen Bettelwurf (2650). Lag ja fast auf dem Weg. Etwas schwieriger wurde
es dann in Richtung Großen Bettelwurf (C/D). Auch freie Kletterei bis II und etwas ausgesetztem Grat
machte die Tour spannender.
Nach einer Erholung mit super Aussicht kletterten wir über den Eisengattergrat ab und der
wohlverdienten Erfrischung auf der Bettelwurfhütte entgegen. Noch ein Abstieg ins Tal und die
Abfahrt mit dem Bike ließen den Tag zufrieden ausklingen. Nach knapp 2000 hm haben wohl alle gut
geschlafen.
Kerstin Keis