Bergtour auf die Schellschlicht

Wir starteten, am So 19. Juli 2020, sehr früh um am Gipfel noch unsere Ruhe zu haben. Das hat auch wunderbar geklappt, wir waren um 9:45 am Gipfel an einem wunderschönen Tag mit makellosem blauen Himmel. Der Rückweg hat sich zum einen gezogen, weil der Abstiegsweg sehr steil, ausgesetzt und schotterig war und zum anderen, weil der Stau in Garmisch einen schon den Nerv  töten kann 🙂
Wir 7 haben den Tag dann in Peiting beim Pinocio ausklingen lassen.
Jochen Rohrmoser

Kurioses – Hochlandrind mit Gartentürl (Feldernalm)

Hochlandrind mit Gartentürl

Servus liebe Hüttenreferenten und Alpenvereinskollegen,

wir waren von Sonntag bis heute, Dienstag auf der Feldernalm.

Bei der Ankunft am Sonntag fehlte das Gatter vom Eingang. Etwas später sahen wir die Almbauern ratlos vor einem schottischen Hochlandrind stehen. Es hatte das Gartentürl um den Hals. Weil die Viecher ziemlich wild sind, konnte niemand das Teil entfernen. Sie dachten an betäuben durch Tierarzt.

Heute, Dienstag kurz vor unserer Abreise kam ein Almbauer vorbei und sagte, dass sie das Rind angefüttert hätten und das Gartentürl zersägt auf der Hochfeldern liegt.

 

 

Damentour Min Weag Teil 3 – Bericht

   

Damen wieder auf dem „Weag“

Zum dritten Mal führte Doris Heger, Wanderleiterin der DAV-Sektion Peiting, einen Abschnitt des Weitwanderweges „Min Weag“ in Vorarlberg. Heuer waren es sieben Damen, die sich auch von Corona nicht davon abhalten ließen, die Etappe von Riefensberg bis zum Körbersee in Angriff zu nehmen. Bei den Übernachtungen war von der Selbstversorgerhütte am Krähenberg bis zum Hotel am Körbersee alles dabei. Die Gegend um diesen See wurde 2017 zum „schönsten Platz Österreichs“ erklärt. Die Teilnehmerinnen waren jedoch einhellig der Meinung, dass auch andere Stellen, die auf der sechstägigen Wanderung passiert wurden, dieses Prädikat verdient gehabt hätten. Die Hochebene unter dem Hohen Ifen zum Beispiel oder das Moorbad bei Sibratsgfäll. Eine besondere Überraschung stellte der Besuch einer „Wälderin“ dar, die – in ihrem angenehmen, wenn auch nicht immer ganz verständlichen – Ländle-Dialekt den Teilnehmerinnen einige Sagen aus dem Bregenzer Wald erzählen konnte. Vielleicht wird auch 2021 wieder ein Stück des Weags gegangen.

Adlerklettersteig – Bericht

            

 

Durchs Auge des Adlers

Sepp aufstehn der Berg ruaft! So hieß es am Samstag den 01.08.2020 um 3:30 Uhr. Mist, eigentlich wäre ich gestern gerne noch länger bei Kathls Party geblieben und nun muss ich zu dieser unchristlichen Zeit raus aus den Federn. Doch so schlimm war es eigentlich gar nicht, denn bei angesagten 33 Grad waren die Federn eh viel zu warm.

So ging es dann zusammen mit der Carola, dem Dieter und dem Wolfi, der dankenswerter Weise die Funktion des Fahrers übernahm, nach Telfs an der Südseite der Mieminger Kette.

Über einen Schotterweg fuhren wir zuletzt bis kurz vors Strassberghaus, wo wir parkten und uns an den Zustieg machten.

Nach zwei Stunden konnten wir endlich Gurt und Klettersteigset anlegen und der Spaß begann. Und großen Spaß hatten wir, da der Fels sehr fest und nicht abgegriffen war, die Route wunderschön angelegt ist und sogar noch Wolken aufzogen, sodass die angesagten heißen Temperaturen noch etwas abgemildert wurden.

So konnte der Sepp wenigstens ein Versprechen halten, nämlich dass es Wolken geben wird. Das zweite Versprechen, einen Adler von der Nähe sehen zu können, blieb er schuldig. Vermutlich war der Adler noch vom letzten Mal satt (vor drei Wochen), als er einen ganzen Muskelkater gefressen hatte (Insider).

Der Klettersteig zieht sich über die Südostflanke und den Ostgrat hinauf bis knapp unter den Gipfel des Karkopfs. Dabei sind einige anspruchsvolle Kletterstellen zu überwinden und führt durch eine Durchschlupfstelle, die das Auge des Adlers genannt wird.

Ein ganz dickes Lob auf die Erbauer! Sie haben damals 2008 ihren Steig mit D-D+ eingestuft. Das entspricht den Grad eines schweren Klettersteigs.

Nach 5 Stunden standen wir alle vier am Gipfel und konnten eine phantastische Aussicht genießen.

Der Abstieg zog sich dann noch etwas in die Länge, da sehr konzentriertes Absteigen angesagt war und gestaltete sich dann bei wirklichen 30 Grad als sehr schweißtreibend.

Am Ende der Tour, wieder zurück im Auto, meinten alle vier, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sein würden, wenn der Berg ruaft.

 

03.08.2020 Sepp

Seniorentour Rosengarten – Bericht

 

Bericht Seniorentour des Peitinger Alpenvereins

am 5. Juli 2020 – Ziel Rosengarten in den Ammergauer Bergen 1.423 mtr.

Tourenführer Eberhard Boerboom

Geplant war die Tour wie üblich am Donnerstag, aber die Wettervorhersage

sagte Regen an.  Der Samstag sollte gutes Wetter bringen, und so wurde

die Tour verschoben.  13 Peitinger Bergfreunde freuten sich, dass nach den

Lockerungen der Coronabeschränkungen es wieder möglich ist, in einer Gruppe

in den Bergen unterwegs sein zu können.

Man muss nicht weit fahren, um zum Ausgangspunkt in Unterammergau

zu kommen.  Bei der Schleifmühle zweigt man rechts vom viel begangenen

Fahrweg zum Pürschlinghaus ab und ist plötzlich allein unterwegs auf dem

steilen Pfad Richtung Schartenköpfel. Nach einer guten Stunde wurde das

kleine Gipfelkreuz erreicht, kurz ein Erinnerungsfoto und in einer weiteren

halben Stunde war das Ziel Rosengarten erreicht mit viel Abstandsplatz

für die verdiente Brotzeit. Das Gipfelkreuz wie auch so mancher

Baum hat den Weststürmen auf der freiem Hochfläche nicht standgehalten.

Beim gemütlichen Abstieg über die Kühalpe konnten die Gedanken

schon zum Biergarten beim Steckenberglift vorauseilen.

 

Bergmesse am Wankerfleck – abgesagt

Bergmesse des DAV Peiting am Wankerfleck wird abgesagt

Die Bergmesse am kommenden Sonntag, 19. Juli 2020 am Wankerfleck muss leider abgesagt werden.

Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden kann das geltende Schutzkonzept für Gottesdienste im Freien nicht im vollem Umfang eingehalten werden.

So ist die Mindestteilnehmerzahl auf 200 beschränkt und die Abstand von 1,50 m muß zwingend eingehalten werden.

Das wäre nur durch Bestuhlung und Platzzuweisung möglich. Zudem strömen derzeit viele Menschen in die Berge, so dass die Einhaltung dieser Grenze von den Verantwortlichten nicht sicher kontrolliert werden kann. Das war eine schwere Entscheidung.

 

Vorstand
Herwig Skalitza