Aktion sauberes Peiting

Bei bestem Wetter haben viele verschieden Gruppen
aus dem Ort, Familien, Firmen, Vereine, Verbände,
politische Gruppierungen, Einzelpersonen, mit angepackt
und in den Straßen von Peiting Ordnung geschaffen.
Dabei waren Zigarettenkippen wohl der häufigste
Grund sich zu bücken.
Auch die Bergfüchse unterstützten tatkräftig die Aktion „sauberes Peiting“.
Bei bestem Frühlingswetter sammelten drei Familien in einigen Straßen ums JuZe, rund um Maria Egg und am Spielplatz bei der AWO Müll. Die sechs Kinder nahmen ihre Aufgabe sehr genau und machten sich Gedanken zum Thema Müll und Natur. Nach dem Sammeln durften die Kinder glücklich ihre Eisgutscheine einlösen und so kam die Aktion zu einem schönen Ende!
Danke an Maria Lutzenberger für die gute Organisation und an alle die so fleißig mitgeholfen haben!


Bergtour auf den Säuling

Zu einer schönen Bergtour hatte die DAV-Sektion Peiting eingeladen und 15 Damen und Herren haben daran teilgenommen. Ziel war der Säuling mit einer Höhe von 2.048m. Von der Gemeinde Pflach aus ging es bis zum Säulinghaus und weiter über den anspruchsvollen gesicherten Steig zur Gamswiese. Anschließend dann noch der Gipfelendspurt auf dem vor zwei Wochen ein neues wunderschönes Stahlkreuz aufgestellt wurde. Der kurzzeitige Nebel sorgte für eine schöne Stimmung bevor es dann zum steilen Abstieg und Einkehr im Säulinghaus ging.

MTB-Tour durch den westlichen Pfaffenwinkel

Bei entgegen der Wettervorhersage dann doch überraschend gutem Frühlingswetter startete eine Gruppe des Alpenvereins Peiting in die diesjährige Radlsaison mit ein einer schönen Tour durch den westlichen Pfaffenwinkel mit seinen Eckpfeilern Hoher Peißenberg und Auerberg. Bei Sonnenschein aber noch merklich frischen Temperaturen ging es zunächst von Peiting über Nebenwege auf den Bayerischen Rigi, den Hohen Peißenberg. Anschließend fuhr die Gruppe über das Bühlach und den Schnaidberg Richtung Westen, Richtung Auerberg. Unsere hügelige Heimat sorgt immer dafür, dass man beim Radeln fleißig Höhenmeter sammeln kann. Das begleitende traumhafte Alpenpanorama mit den noch tief verschneiten heimatlichen Bergen entschädigt aber für jede Anstrengung. So kurbelten wir dann auch über die Südseite auf den schwäbischen Rigi, unseren Auerberg um anschließend über die kleinen Ostallgäuer Orte Remnatsried und Rettenbach wieder Richtung Peiting einzuschwenken. So kamen bei dieser schönen Auftakttour am Ende doch über 80 km und 1.300 Höhenmeter zusammen.

Wir dürfen an dieser Stelle noch an unser nun auch wieder startendes Mittwochs-Radeln erinnern. Hierzu treffen sich die Mtb-Begeisterten der Sektion Peiting des Alpenvereins jeden Mittwoch um 18:00 Uhr am Peitinger Eisstadion für eine gemeinsame Feierabendrunde. Interessierte sind herzlich willkommen.

Martin Mühlegger

Kleine Silvrettaskidurchquerung ins Jamtal

Eine Gruppe von neun Abenteuerlustigen machte sich diesmal auf zu einer Tour in
die Silvretta. In den Jahren zuvor waren wir lediglich ins Jamtal gefahren, doch
diesmal starteten wir in Ischgl, um von dort aus unsere Tour zu beginnen. Ein wenig
Abwechslung schadet nie und das Gelände ist absolut empfehlenswert!
Der Start erfolgte am frühen Samstagmorgen, als wir uns in Fahrgemeinschaften
nach Ischgl begaben, um dort unsere Tour zu beginnen. Unterstützt von Liften
trotzten wir herausfordernden Bedingungen und kämpften uns bei schlechter Sicht
hinab zur Heidelberger Hütte. Obwohl das Skigelände an sich großartig ist, stellte
uns die Sicht von maximal 50 Metern vor eine Herausforderung. Trotzdem haben wir
es unbeschadet geschafft.
Die Nacht brachte weiteren Schneefall und die Sicht verbesserte sich kaum. Daher
schlossen wir uns mit zwei anderen Gruppen zusammen, um sicher über das
Kronenjoch bei starken Böen zur Jamtalhütte zu gelangen. Leider konnten wir uns
das Wetter nicht aussuchen, aber der nächste Tag versprach Besserung.
Am Montagmorgen brachen wir früh auf, um bei kalten Temperaturen und frischem
Neuschnee unsere Spuren zu ziehen. Unser erklärtes Ziel war die Hintere Jamspitze
auf 3156 Metern Höhe. Eine solche Skitour entschädigte uns für die beiden letzten
Tage, als wir kurzzeitig den Gipfel ganz für uns allein genießen konnten, während
die Sonne strahlte und wir uns gleichzeitig auf die bevorstehende Abfahrt freuten.
Eine Abfahrt mit über 1000 Höhenmetern in meist unberührten Hängen durch
feinsten Pulverschnee war die verdiente Belohnung für uns alle. Ein Tag, den wir so
schnell nicht vergessen werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer sowie an Sepp Schleich, den
Ideengeber und geschätzten Begleiter, für die wundervollen Tage in der Silvretta.
Mal schauen, was nächstes Jahr auf dem Programm steht.

Skitour mal anders

Ein Skitour mal ganz anders – das war das Ziel der DAV-Sektion Peiting. So ging es mit 16 Teilnehmern zu einer wunderbaren Skitor im Ehrwalder Gebiet mit anschl. gemütlichem Beisammensein in der neu gestalteten Feldernalm und einem Weißwurstfrühstück. Schade war, dass aufgrund der max. Gruppengröße nur etwa die Hälfte der Interessenten teilnehmen konnten. Aber diese Tour soll künftig jährlich stattfinden so die einhellige Meinung der Teilnehmer, die sich noch vor der Hütte zum Gruppenfoto trafen.

Von der Nagelfluhkette zur Gamskarscharte im Almajuratal

Eigentlich war die Überschreitung der Nagelfuhkette geplant. Allerdings hat uns der fehlende Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht und so kamen wir in den Genuss einer wunderschönen und einsamen Skitour in den Lechtaler Alpen. Vorhergesagt war bestes Kaiser(s)-Wetter. Was uns erwartete, wusste bis dato noch so keiner so recht – außer Peter natürlich. Rückblickend zaubert uns allen der Gedanke an die Tour aber immer noch ein breites Grinsen ins Gesicht.

An der Abzweigung zum Schwarzen Kranz haben wir Sektionsfreunde aus Schongau getroffen. Ob wir denn schon mit‘m ‚Peter‘ unterwegs gewesen wären… Ähm nein, keine/r von uns… Jetzt wissen wir, eine kleine Gruppe mit 4 Leuten, es besser! Und wir können es nur empfehlen!

Wir kamen in den Genuss, ca. 1,5 Std. das wunderschöne Almajuratal bis zur Bodenalpe hinterlaufen zu dürfen. Hier zweigten wir links Richtung Leutkircher Hütte ab. Dank den Harscheisen war der bewaldete Steilhang gut zu bewältigen. Vorbei an der Almajur-Almhütte erreichten wir den bis dato unverspurten, breiten Rücken, der sich zum Fallersteißkopf (2.336) schön hinaufzieht und uns weiter zum Highlight dieser schönen Tour bringen sollte.

Nach einem kurzen, steilen und teils felsdurchsetzten Hang bergab, an dem wir die Spitzkehren nach unten gut üben konnten, sind wir am Sattel angekommen. Hier gabs erstmal eine Stärkung. Die Aussicht auf die Valluga und deren umliegenden Berge war bereits grandios.

Ehrfürchtig blickten wir zu dem äußerst steilen Nordosthang (bis zu 45°), den wir rauf zur Bacheregg (2.518 m), einem flaches Gratstück vor den Bacherspitzen überwinden mussten. Auch die spätere Abfahrt und der erneute Aufstieg zur Gamskarscharte (2.534m) waren gut einsehbar. Gut gelaunt und gestärkt gings erstmal auf der schönen Hochebene weiter – das Ziel, das Bacheregg, vor Augen.

Die ersten steilen Spitzkehren waren noch gut machbar. Doch schon bald stellte sich heraus, dass es kraftsparender und auch schneller ist, die Ski zu tragen und geradewegs den steilen Hang hinaufzustapfen. Hier wurde es allmählich schon ganzschön luftig und so stiegen wir die – gefühlte – ‚Himmelsleiter‘ weiter rauf bis zum teils ausgesetzten Grat-Absatz des Bachereggs.

Die Wechte war gut zu überwinden, zumindest nachdem uns Peter perfekte Stufen vorgetreten hat. Der erste ‚Streich‘ war somit geschafft und wir kamen in den ersten wunderbaren Abfahrtsgenuss.

Vom schattigen Gamskar rauf zur Gamskarscharte durften wir uns im ‚Spur anlegen üben‘. Als Krönung wartete eine gefühlt endlos lange und einfach fantastische Abfahrt im ‚Verborgenen Kar‘ bis runter ins hinterste Almajuratal auf uns. Nun folgte der weniger bequeme Teil der Tour. Während es auf dem Rückweg zurück bis kurz vor die Bodenalm zumeist noch flott mit Ski rauszufahren war, folgte der restliche Rückweg zum Parkplatz, welcher mit viel Schieben und manchmal auch Skitragen verbunden war. Spätestens jetzt wissen wir auch, warum die Tour eher selten begangen wird und recht einsam ist.

Zurück in Kaisers haben wir uns mit erfrischenden Kaltgetränken im Edelweißhaus belohnt. Allen in allem muss man sagen, dass es eine megaschöne, aber auch anspruchsvolle Tour war, die nur bei wirklich sicheren Lawinenverhältnissen gegangen werden sollte.

 

Bericht: Moni

 

Tourenfakten:

Gehzeit/Abfahrzeit auf Ski ca. 8,5 Stunden

Gesamt zurückgelegte Strecke: ca. 21 km

Abenteuer: 10 von 10 Punkte

Gaudi: 10 von 10 Punkte

Landschaft: 10 von 10 Punkte

Skitour auf den Patscherkofel

Wenn es im freien Gelände zu wenig Schnee gibt oder die Lawinengefahr zu groß ist, dann ist eine herrliche Skitourenalternative der Gipfel des Patscherkofel in Innsbruck eine hervorragende Alternative. 9 Teilnehmer machten sich bei wolkenlosem Himmel und Windstille auf den Weg, um die rund 1.300hm anfangs über die Damenabfahrt und weiter über Forstwege bis zur Hochmahdalm aufzusteigen. Nach einer kurzen Capuccinopause ging es von dort weiter über freies Gelände bis zum 2.246 m hohen Gipfel der Tuxer Alpen. Von dort bot sich eine wunderbare Aussicht in alle Himmelsrichtungen bevor es die herrlich präparierte Abfahrt von über 10km zurück in`s Tal ging.

Skitour auf das Galtjoch

Eine herrliche Skitour erlebt eine 14-köpfige Gruppe der DAV-Sektion Peiting in den Lechtaler Alpen. Von Rinnen ging es über schneereiche Hänge und Wälder bis zur Ehenbichler Alm. Von dort dann weiter auf die große breite Schulter an der Abendspitze vorbei mit dem Aufstieg bis zum tollen Gipfelkreuz des 2.109 m hohen Galtjoches. Rund 1.000 hm waren im Aufstieg zu bewältigen und nur eine einsame Spur führte nach den Neuschneefällen zum Gipfel. Eine Weitsicht in alle Himmelsrichtungen war der Aufstieg bei wolkenlosem Wetter der Mühen wert. Nach einer Abfahrt über die unverspurten Hänge, die sehr genussreich waren, ging es noch zur Einkehr auf die Alm. Dann aber hiess es, den Forstweg aufgrund des hartgepressten Schnees im Wald zu nehmen und gut und ohne Stürze am Auto anzukommen.

 

Seniorentage im Stubaital 10.09.-13.09.24

Tag 1

Patscherkofel 2246 m Zirbenweg-Viggarspitz 2306m, Gehzeit: 4-4,5 Std, Ca. 450 hm

Anreise mit dem Bus über Innsbruck zur Patscherkofelbahn. Von der Patscherkofel-Bergbahnstation 1964m über den Zirbenweg zur Boschebenhütte 2035 m weiter auf dem Gratweg und auf den Steigspuren auf die Viggarspitz 2306 m. Rückweg gleich oder über den Patscherkofel Gipfel 2246 m oder über den Jochleitensteig und Hochmahdalm 1907 m zur Bergstation
Alternative: Patscherkofel 2246 m Zirbenweg ohne Viggarspitz, Gehzeit: 3 Std., ca. 250 hm

Tag 2

Blaser 2241 m, Gehzei:t 2 – 2,5 Std Aufstieg 700 hm

Von Maria Waldrast Matraier / Ochsenalm 1558 m auf den Blaser „Der Blumenberg Tyrols“
Durch Langes Tal – Bergweg – Latschenzone auf etwas steilerem Serpentinensteig (nicht ausgesetzt) zum Kälberjoch über Wiesen zur Blaserhütte 2176 m. Von dort über unschwierigem Rücken zum Gipfel 2241 m.
Einkehr Blaser Hütte, Matraier Ochsenalm, Einfache Bergwanderung
Alternative: Von Maria Waldrast über Koppeneck und Ochsenalm zum Waldraster Jöchl 1878 m,
Gehzeit: 3 Std. 250 hm

Tag 3

Sulzenau Hütte 2191 m, Gehzeit Aufstieg: 2,5 – 3 Std., 700 hm, Gesamt ca. 4,5 -5 Std.
Vom Parkplatz zum Grawa – Wasserfall „Aussichtsplattformen“ 1 und 2 durch den Wald zur Sulzenaualm 1837 m, weiter am Wasserfall des Sulzenbaches vorbei zur Sulzenauhütte 2191 m
gutangelegte Pfade
+ zur Blauen Lacke 2280 m Gletscher + 100 hm + ca. 0,5 Std.
Alternative:
Stubaier Grenzrunde, Wilder Wasserweg, Sulzenaualm 1837m, Grawa-Wasserfall und Alm, Gehzeit: 3,5 Std.,350 hm

Tag 4

Schlick 2000m Hoherburgstall 2611, Gehzeit: 4,5 Std., 700 hm
Mit der Bahn aufs Kreuzjoch 2100 m und auf dem Panoramaweg zum Sennjoch 2190 m, kurze Steilstufen auf der Niederburgstall 2436 m über den Verbindungskamm auf den Hohenburgstall 2611 m (im oberen Teil steile Schrofen mit Stahlseil gesichert)
Mittelschwere rote Bergwege T3
Alternative: Mit der Seilbahn von Fulpmes zur Bruggeralm 1351 m. Von dort über Vergör zur Galtalm und über den Panoramasee zurück zur Bruggeralm
Gehzeit: 3,5 Std., 350 hm

 

Standort: Schönberg / Stubaital Hotel Handl mit Saunalandschaft

Abfahrt:       6.45 Uhr an der Blauen Sparkasse, Azamstraße
7.00 Uhr am Parkplatz Fa. Schweizer

Tourenleitung: Peter Sauer, Franz Gerold, Hans Tausch, Jürgen Pandel und Martin Köpf

Der Gesamtpreis beträgt bei 40 Teilnehmer 398,– EUR

Einzelzimmerzuschlag 12,– EUR/Tag

Im Preis sind enthalten:

  • Fahrt mit Reisebus Fa. Schweizer
  • 3 x Halbpension (Übernachtung, Frühstücksbuffet, Abendessen/Menü)
  • Trinkgelder
  • Bergbahnen, (Linienbus)
  • Maut

Anmeldung ist sofort bei Franz Gerold möglich
Tel. 08861/5072, Mail: f.gerold@t-online.de

Besprechung Montag, 22. Juli 2024 um 19 Uhr im Vereinsheim,
Füssener Str. 33, Eingang Bachfeldstraße

 

Der Reisepreis ist nach Anmeldung bis spätestens 26. Juli 2024
wegen Vorauszahlung zu überweisen.
Sparkasse Oberland IBAN DE58 7035 1030 0000 6199 99

Bei Reiserücktritt ab dem 15. August beträgt die Eigenbeteiligung 150,– EUR.

Wir würden uns freuen, Euch auf dieser Gemeinschaftstour begrüßen zu dürfen.

Das Team:

Peter Sauer, Franz Gerold, Hans Tausch, Jürgen Pandel und Martin Köpf

Seniorenabschlußtour des AV Peiting

Am 23.11.23 ging es mit 23 Teilnehmern von Schönberg über den mit Hochnebel
verhangenen Vorderkirnberg zur Geigersau!
Den Dreiseenblick vom Kreuz aus verwehrte uns noch der Nebel. Auf dem
weiteren Weg zum Wuth’s Denkmal lichtete es mehr und mehr. Bei einer kurzen
Pause hatten wir den Blick in die Ammergauer Berge frei !
Zurück führte uns der Panoramaweg nach Schönberg, wo wir die Abschlußtour
der Saison im Feuerwehrhaus mit Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.