Bericht: Kurs Notfall Lawine

Eine Woche vor Weihnachten machte sich am Samstag, 17.12.2022 eine 14 – köpfige Gruppe mit 2
Ausbildern auf den Weg ins Tannheimer Tal. Dort fanden wir am Schönkahler Parkplatz eine schier
endlos große Wiese vor, die noch dazu mit ca. 15 cm lockerem Pulverschnee bedeckt war. Die
Temperaturen im „Kühlschrank“ lagen weit unter null Grad, deshalb versuchten wir möglichst viel in
Bewegung zu bleiben. Zuerst galt es spielerisch das LVS-Gerät kennen zu lernen, danach wurden die
Phasen der Verschüttetensuche geübt. Schließlich machten wir uns daran eine Einfach- sowie eine
Mehrfachverschüttung aufzulösen. Zum Abschluss folgte die Simulation eines Lawinenunglücks in
zwei Gruppen. Bevor wir uns endgültig auf den Heimweg nutzten wir ein Café in Pfronten um uns
aufzuwärmen und die Ausbildung nach zu besprechen.
Florian Hofmann

Bericht Bike and Hike zum großen Bettelwurf 2726

 

 

 

 

 

Ein früher Start war angesagt für diese große Tour. Zuerst ging es mit dem Bike ein Stück durch das
Halltal als warm up. Über den Absamer Klettersteig (C) kletterten wir im wunderbaren Fels der
Bettelwurfhütte entgegen. Nach einer ersten wohlverdienten Rast wanderten wir weiter, und in teils
leichter Kletterei zum kleinen Bettelwurf (2650). Lag ja fast auf dem Weg. Etwas schwieriger wurde
es dann in Richtung Großen Bettelwurf (C/D). Auch freie Kletterei bis II und etwas ausgesetztem Grat
machte die Tour spannender.
Nach einer Erholung mit super Aussicht kletterten wir über den Eisengattergrat ab und der
wohlverdienten Erfrischung auf der Bettelwurfhütte entgegen. Noch ein Abstieg ins Tal und die
Abfahrt mit dem Bike ließen den Tag zufrieden ausklingen. Nach knapp 2000 hm haben wohl alle gut
geschlafen.
Kerstin Keis

Bericht Schnurschrofen

Wetterbedingt musste die Tour um einen Tag verschoben
werden mit der Folge, dass einige gemeldete Teilnehmer
absagen mussten. Es waren dann noch neun Senioren, die
mit einem sonnigen Septembertag für die Wanderung
belohnt wurden. Ein schattiger Waldweg, unterbrochen von
sonnigen Lichtungen, schlängelt sich in moderater Steigung
zum ersten Pausenplatz bei der Älple Alm. Es folgten freie
Almwiesen, die den Blick freigaben für die imposante
Pyramide des Gaishorn. Bald war der von Latschen bedeckte
höchste Punkt des Schnurschrofen in 1.900 mtr. Höhe
erreicht
Kein mächtiges Gipfelkreuz schmückt diesen Gipfel, dafür ist
man ganz allein weitab vom Trubel, der auf so machen
Gipfeln
zu erleben ist. Beim Abstieg zum Vilsalpsee erreicht man die
wunderbar gelegene Rossalpe, an der man unbedingt
einkehren muss, um den selbstgebackenen Kuchen genießen
zu können.

Kinderklettern wieder in der Herzogsägmühle

Unser Kinderklettern findet wieder wie gewohnt in der Herzogsägmühle statt.
Zeit: 16.30 – 18.30 Uhr.

Für Rückfragen: 0151-40370072 René

Bericht Seniorentour Abendspitze

Vom Parkplatz in Rauth/Rinnen ging es am 10.08.2023 mit 15 Teilnehmern anfangs über die
Forststraße, dann auf dem Winterweg über Bergwiesen und schließlich führte uns ein Bergpfad
durch den Wald auf den Almboden der Raazalm. Von dort ging es über einen etwas steileren
Steig an den noch verbliebenen Alpenrosen zum Sattel hinauf und weiter auf den Gipfel der
Abendspitze (1964 m ). Gesamtgehzeit betrug für die 750 Hm ca 2,5 Stunden. Nach etwas
längerer Gipfelrast in der Sonne führte uns der Abstieg zur Ehenbichler Alm, auf deren Terrasse
wir mit Köstlichkeiten belohnt wurden. So war der Abstieg zum Parkplatz gut zu bewältigen.

Damentour AlpKulTour 2023 im Bregenzer Wald

Bereits zum dritten Mal lud Wanderleiterin Doris Heger bergbegeisterte Frauen zu einer
kombinierten Wanderwoche nach Vorarlberg ein. Vom Stützpunkt "Pfaffenboden" aus wurden
täglich Ziele im vorderen Bregenzer Wald angesteuert. Brüggelekopf, Hittisberg, Kanisfluh und
Mörzelspitze konnten bestiegen werden. Die gewitteranfälligen Bedingungen machten die
Tagesplanungen nicht immer einfach. Der Kulturteil führte die Gruppe nicht nur in das besondere
Moorbad von Sibratsgfäll sondern auch in das überregional bekannte Frauenmuseum in Hittisau,
einschließlich der Sonderausstellung "Blitzblank". Der dort im reinen Ländle-Dialekt vorgetragene
Slogan "Vögla statt Bögla" hatte es den Teilnehmerinnen dabei besonders angetan. Nicht nur die
Wanderungen und Besichtigungen, ganz besonders auch die gemeinsam verbrachte Zeit im
Selbstversorgerhaus, wo alle zwölf Frauen toll zusammen halfen, hat aus der AlpKulTour wieder ein
unvergessliches Erlebnis gemacht.
Doris Heger

Bergtour zum Buddhistischen Waldkloster Metta Vihara im Allgäu

Die Tour führte uns als erstes, über die schönen Allgäuer Wiesen und über gut ausgebaute Wege, zum Eschacher
Weiher. Unterwegs genossen wir das sonnige Wetter und die großartige Aussicht auf die umliegenden Berge. Am
Ufer des Weihers machten wir unsere erste Pause und nutzten diese zur Einstimmung auf die buddistische Kultur.
Weiter ging es zum Kloster Metta Vihara (Güte des Herzens, Verweilungsstätte).
An drei Nachmittagen im Sommer ist das Kloster für die Allgemeinheit offen. Wir wurden sehr herzlich empfangen
und konnten in Begleitung das Haus, die Pagode und den wunderschönen Garten anschauen. Das Leben in Einklang
mit der Natur und die sehr ruhige entspannte Atmosphäre hat uns die Zeit vergessen lassen. Alle waren sehr
angetan vom Besuch im Buddhistischen Kloster.
Annett Desche

MTB-Tour Pfitscher Joch

Unter der hervorragenden Vorbereitung und Führung von Roland Bumeder begaben sich
neun Mitglieder des Alpenvereins Peiting zum MTB-Trail-Fahren nach Südtirol an das
Pfitscher Joch.
Der erste Bike-Tag startete am Umbrail-Paß von dort ging es auf schmalen Wegen hoch zur
Boccetta Di Forcola, 2760 m. Auf alten Militärwegen des 1. Weltkrieges ging es eindrucksvoll
hinunter zu den Cancano Stauseen, wo es auf der Solena Hütte eine Stärkung gab bevor es
durch das wunderschöne Val de Mora hinunter zum Hotel nach St. Maria ging.
Mit dem Sessellift ging es am zweiten Tag hoch zur Furkelhütte auf 2153 m, vis-a-vis des in
der Sonne strahlenden Ortlermassivs. Von hier wurde auf verschiedenen Trails der
Schwierigkeitsklassen S 1 bis S 3, in traumhafter Landschaft fast nur noch bergab bis zum
Ausgangsort in Prad gefahren.
Dank der Fahrtechnikschulungen durch den Guide gab es nur wenige harmlose Stürze und
so gingen zwei adrenalinlastige Bike-Trail-Tage bei einer gemütlichen
Abschlussbesprechung viel zu schnell zu Ende.

Dieter Meier

Peitinger Senioren auf dem Almkopf

Die Touren für Senioren des Peitinger Alpenvereins werden immer beliebter.  Das ist gut, denn Wandern in frischer Bergluft hält Leib und Seele gesund. Auf manchen Berggipfeln haben so viele Menschen für ein Gipfelfoto kaum mehr Platz,  aber auf dem Almkopf  hatten die 19 Telnehmer gerade noch Platz. Die geplante Tour musste wegen angesagtem Regenwetter auf Freitag verschoben werden, und es hat sich gelohnt. Bei angenehmen Temperaturen startete man in Berwang  und bald wurde die Heiterwanger Alm erreicht. Eine kleine Pause wurde eingelegt, so dass der Gipfelanstieg nicht mehr zu schwer wurde. Auf dem gleichen Weg zurück zur Alm, noch eine ausgiebige  Rast und anschliessend in einem großen Bogen unterm Thaneller zurück zum Parkplatz.

Alle wollen bei der nächste Seniorentour wieder teilnehmen.

 

Bergtour der Sektion Peiting auf den Osterfeuerkopf am Sonntag, den 2. Juli 2023

Zu dieser waldreichen Tour entlang eines schönen Bergrückens, starteten 10 Teilnehmer am Eingang des
Loisachtals in Eschenlohe (Estergebirge). Auf einem schmalen Pfad ging es in einer angenehmen Steigung stetig
den Berg hinauf. Dabei bewegt sich der Weg länger südseitig mit Blick auf die Hohe Kiste und den Simetsberg. Über
einen Kamm erreichten wir nach knapp 2 Stunden den Gipfel des Osterfeuerkopf (1.368 m).
Wir konnten die schöne Aussicht auf Wank, die Zugspitze und das Alpenvorland genießen. Der Abstieg erfolgt auf
dem gleichen Weg wie der Aufstieg. Diese sehr schöne Tour schlossen wir mit einer Einkehr im Alpenblick
Biergarten am Staffelsee ab.
Annett Desche