Seniorentour des DAV-Peiting von 11.09.-14.09.2022 in den Dolomiten

Seit vielen Jahren unternimmt der Peitinger Alpenverein für die Senioren Bergfahrten in die Alpen. Diesmal
waren das Pustertal und die Dolomiten auf dem Programm.
1. Tag: Unter der Leitung von Peter Sauer, Hans Tausch, Dieter Frühschütz und Franz Gerold startete die Gruppe
mit 42 Teilnehmern mit dem Bus über Brenner und Brixen nach St. Andrä. Mit der Plose- Kabinenbahn ging es
zur Bergstation Kreuztal. Eine Gruppe stieg zur Plosehütte auf, die zweite Gruppe ging von der Bergstation
Kreuztal zum Schlemmer und weiter mit der Pfannspitz-Kabinenbahn zur Pfannspitzhütte. Auf der Plosehütte
und Pfannspitzhütte hatte man bei Sonnenschein beste Sicht auf die Geislergruppe und den Peitlerkofel. Beide
Gruppen trafen sich wieder an der Bergstation Kreuztal und fuhren gemeinsam ins Tal.
2. Tag: Mit dem Bus vom Sigmunder Hof, zum Gasthof Brückele. Ein Linienbus bringt uns zur Plätzwiese. Von
dort beginnt für eine Gruppe der Aufstieg auf den 2840 m hohen Dürrenstein. Nach ca. 3 Stunden war der Gipfel
erreicht. Auf dem Gipfel öffnet sich uns ein atemberaubendes Panorama, das von den imposanten
Dolomitenformationen der Hohen Geisel, des Monte Cristallo, der Tofanagruppe, Civetta, den einzigartigen drei
Zinnen oder dem bekannten Toblinger Knoten bis zu den Gletschern der Zillertaler Alpen am Alpenhauptkamm
reicht.
Die 2. Gruppe stieg auf den um 300 m niedrigeren Strudelkopf. Die Aussicht auf diesen Berg stand dem
Dürrestein nicht viel nach.
3. Tag: Mit dem Bus zur Aronzohütte. Eine Gruppe stieg über die Lavaredohütte zur Büllelejochhütte. Während
der Mittagspause genossen wir das einzigartige Panorama. Der Abstieg erfolgte über den Paternsattel zur
Dreizinnenhütte.
Die Zweite Gruppe wählte den Dolomiten Höhenweg Umrundung der Drei Zinnen.
4. Tag: Mit dem Bus von Mühlbach nach Vals. Mit der Jochtalbahn zur Bergstation auf 2009 m. Da wir wegen des
Nebels keine Fernsicht hatten entschieden wir uns gemeinsam den Panoramaweg über das Steineres Mandl den
Knappensteig zurück zur Bergstation zu gehen. Nach einer Einkehr im Bergrestaurant traten wir die Heimreise
an.
Vier herrliche Tage bleiben allen Teilnehmern in guter Erinnerung.

Franz Gerold

Innsbrucker Zirbenweg

Einen herrlichen  Bergtag erlebten die 33 Teilnehmer der DAV-Sektion Peiting, die eine Bergwanderung auf dem Innsbrucker Zirbenweg organisiert hatte. Von der Bergstation des Patscherkofels bestand die möglichkeit die Tour über den Gipfel zu machen oder den direkten Weg oberhalb von Innsbruck bis zur Tulfeinalm am Glungezer zu nehmen. Anfangs durch den höchsten botanischen Schaugarten Europas und weiter durch herrliche Zirbenwaldbestände. Während der gesamten Wanderung blickt man hinunter auf das Inntal und geniesst die atemberaubende Kulisse der gegenüberliegenden Karwendelkette. Das war eine Tour bei diesem Wetter der Extraklasse für die gesamte Gruppe, so Herwig Skalitza. Nach einer hervorragenden Einkehr auf der Tulfein-Alm ging es mit der Bergbahn nach Tulfes und von dort dirket in die Innenstadt nach Innsbruck. Die herrlichen Gebäude mit dem Goldenen Dachl und das Flair sorgte für einen netten Aufenthalt in den Cafes. Mit vielen Eindrücken ging es zurück nach Peiting.

Seniorentour auf die Hochblasse

Bericht zur Seniorentour auf die Hochblasse am 04.08.2022

Schon um 8 Uhr in der früh starteten 16 Teilnehmer an diesem außergewöhnlich heißen Tag vom Hotel Ammerwald aus zu einer Rundtour über die Hochblasse (1989 m). Auf dem Schützensteig ging es im schattigen Bergwald zum Ochsenängerle, von wo aus wir anfangs weiterhin vorwiegend im Schatten zum Westrücken der Hochblasse aufstiegen. Über diesen erreichten wir dann nach 3 1/4 Stunden den einsamen Gipfel der Hochblasse mit einer hervorragenden Rundumsicht. Nach einer ausgiebigen Pause begann dann der insgesamt sehr sonnige Abstieg über einen teilweise ziemlich steilen und gerölligen Grat zum Roggentalsattel. Weiter ging es dann zur Roggentalgabel, wo zur Neige gehende Wasservorräte aufgefüllt werden konnten. Nach ca. 2 1/2 Stunden insgesamt erreichte die tapfere Gruppe dann den heiß ersehnten Endpunkt und konnte sich in der Ammerwaldalm von den Strapazen der Herausforderung etwas erholen.

Karl-Heinz Klöpfer

Familientour auf die Feldern Alm

Bericht zur Familientour auf die Feldern Alm am 24.07. – 26.07.2022

Wir, vier junge Familien mit acht Erwachsenen und sechs Kleinkindern&Babies, verbrachten ruhige und schöne Tage auf der Feldernalm. Sonntags stiegen wir bei strahlendem Sonnenschein zur Hütte auf und genossen dann den Rest des Tages die tolle Aussicht, Kaffee&Kuchen, badeten im nahegelegenen Bach, erkletterten Felsen und spielten um die Hütte. Montags ging es dann für einen Teil von uns  zum Sebensee und für den anderen Teil zur Tillfussalm. Zurück von den Touren kühlten wir uns erstmal im Bach ab um dann zünftig aufzukochen – die leckeren Kässpatzen und der knackige Salat schmeckten wunderbar!

Danach flüchteten wir schnell in die Hütte, denn ein Gewitter war im Anmarsch. Die Kinder schliefen dann gut mit dem Geräusch des prasselnden Regens auf dem Dach ein…

Dienstags war es zum Glück wieder trocken und etwas abgekühlt – perfekt für den Hüttenputz und den Abstieg.

Vielen Dank an die vier Familien für das schöne und entspannte Hüttenwochenende – die Feldernalm ist einfach immer wieder ein tolles Erlebnis für Groß&Klein!

Felicitas Schleich

Bergtour auf den Freiungen Höhenweg

Bericht zur Bergtour auf den Freiungen Höhenweg 22.07. – 23.07.2022

Am Freitag Nachmittag startete die 7-köpfige Gruppe von Reith zur Nördlinger Hütte bei bestem Wetter. Der Waldpfad führte uns in angehmen Serpentinen die 1150 hm hinauf. Unser Glück war die Ankunft in der Hütte kurz vor dem Gewitter. Vom Hüttenwirt gut bekocht haben wir einen sehr angenehmen Hüttenabend verbracht. Die Wetterprognose für den folgenden Tag hat eine Begehung des Freiungen Höhenwegs leider verhindert. Nach dem Frühstück bestieg die Gruppe die Reitherspitze 2.375 m. Es folgte der Abstieg nach Reith. Der Abschluß war eine gemütliche Einkehr in Seefeld.

Anja Lauer und Annett Desche

Familienwochenende auf der Fritz-Putz-Hütte

Bericht zum Familienwochenende auf der Fritz-Putz-Hütte von 29.07. – 31.07.2022

Vom 29.-31. Juli verbrachten wir ein schönes Wochenende auf der familienfreundlichen Fritz-Putz-Hütte. Wir erkundeten das Gelände um die Hütte, spielten und badeten am und im Bach, wanderten, suchten nach Schwammerl, kochten viel und gut, hatten Spaß und lachten viel und konnten aber auch die Ruhe der Natur in vollen Zügen genießen!

Vielen Dank an die vier Familien und die freundliche Hüttenwartin Conny der Sektion Füssen für dieses tolle Wochenende!

Felicitas Schleich

Damentour „AlpKulTour im Bregenzer Wald“

Das war eine gute Wahl: zur heißesten Zeit des Jahres zogen sich Wanderleiterin Doris Heger und
neun Frauen zur "AlpKulTour 2022" zur Sommerfrische auf den Vorarlberger Pfaffenboden zurück.
Dieser Ausgangspunkt, auf immerhin 1000 m und auf halber Höhe am Westhang der Niederen
gelegen, bot nicht nur erträgliche Temperaturen, sondern auch als Selbstversorgerhaus fast schon
luxuriöse Bedingungen.
Die Aktivitäten wurden etwas auf die Hitze abgestimmt. Bergwärts ging es diesmal "nur" auf die
Niedere und den Klausberg, die Winterstaude und die Damülser Mittagsspitze.
Fast zufällig ergab sich beim Abstieg von der Winterstaude die ausgiebige Besichtigung der Alpe Erles
Finne,
die etwas abseits vom Strom der Bergwanderer am Nordhang der Niederen gelegen ist.
Die Damen wanderten auch von Müselbach an der Bregenzer Ach entlang, bis nach Bregenz wo die
Ach in den Bodensee mündet. Mit einigen willkommenen Badepausen an paradiesischen Plätzen in
der Bregenzerachschlucht und später an den Sandplatten, schon Stadt und See nah.
Die Kulinarik war ebenfalls wichtiger Bestandteil der AlpKulTour 2022, wozu neben Doris'
gastronomischen Geheimtipp besonders die Kochkünste der mitgereisten Teilnehmerinnen
beitrugen. Eine harmonische, erlebnisreiche und sehr lustige Sommerwoche ging fast zu schnell
vorbei…
Und da es noch einiges Schönes zu entdecken gibt, soll es im kommenden Jahr nochmal Richtung
Pfaffenboden im Bregenzerwald gehen.

Doris Heger

 Familienwochenende auf der Fritz-Putz-Hütte von 29.07. – 31.07.2022

Vom 29.-31. Juli verbrachten wir ein schönes Wochenende auf der familienfreundlichen
Fritz-Putz-Hütte. Wir erkundeten das Gelände um die Hütte, spielten und badeten am und
im Bach, wanderten, suchten nach Schwammerl, kochten viel und gut, hatten Spaß und
lachten viel und konnten aber auch die Ruhe der Natur in vollen Zügen genießen!
Vielen Dank an die vier Familien und die freundliche Hüttenwartin Conny der Sektion Füssen
für dieses tolle Wochenende!

Felicitas Schleich

GTA Weitwanderweg

Der GTA ist der schönste Weitwanderweg durch die Alpen des Piermont und endet an der ligurischen Küste in Ventimigla. Auf einer Teilstrecke von Noasca bis nach Susa durch die Lanzo-Täler war eine Gruppe des DAV Peiting 7 Tage unterwegs. Auf diesen Wanderungen durch die tief eingeschnittenen Täler sind die Höhenunterschiede besonders krass, doch die Landschaftsimpressionen einmalig. Von Noasca ging es über Ceresole nach Pialpetta. Lärchenwald, verträumte Höhenterrassen und einmalige Blicke zur Gran-Paradiso-Gruppe  begeisterten. Nahezu 1.700m Aufstieg erforderte der Colle di Trione mit anschl. Abstieg in das kleine Dorf Balme. Von dort weiter über den Passo Paschiet nach Usseglio um von dort über Das Rifugio Vulpot Nach Trucco zu kommen. Da stand dann am vorletzten Tag der Höhepunkt an, denn es ging auf den Wallfahrtsberg Rocciamelone mit 3.538m Höhe. Bei wolkigem Wetter gab es eine sehr schöne Rundschau in eine faszinierende Bergwelt. Nach dem langen Abstieg ging es zur Übernachtung in Susa. Dort beeindruckt die Altstadt vor allem Nachts, wenn die historischen Bauten mit Beleuchtung in Szene gesetzt sind. Insgesamt war diese Teiletappe von vielen anstrengenden steilen An- und Abstiegen geprägt. Aber dafür entschädigte ein tolles Wetter und die unbeschreiblich schönen Aussichten sowie die herrliche Vegetation. Es geht durch viele kleine uralte Dörfer, die oft kaum noch bewohnt sind. Auf diesen Wegen trifft man ganz wenige Wanderer denn auch die Übernachtungskapazitäten sind sehr eingeschränkt. Diese waren in einfachen Unterkünften oder auch kleinen Hotels und durchwegs gut und die bekannte Verpflegung im Piermont lies keine Wünsche offen. Die Gruppe aus 11 Teilnehmern passte hervorragend zusammen und so war am Ende die einhellige Entscheidung eine weitere Wochenetappe im kommenden Jahr von Susa bis zu den Dolomiten von Cuneo zu unternehmen.

Natur erleben im Graswangtal

Das näher bringen der Natur in den Ammergauer Alpen und im Besonderen die des Graswangtales war das Ziel der DAV-Sektion Peiting. Dass dieser Tag ein besonderer Erfolg wurde, lag am Natur- und Landschaftsführer Klaus-Peter Endres, der mit viel Begeisterung und hohem Fachwissen die Gruppe von 15 Teilnehmern in seinen Bann zog. Die Stunden flogen nur so dahin als man ab der Ettaler Mühle entlag von Bachläufen und Moorgebieten Richtung Graswang wanderte. Die glasklaren Bachläufe mit Forellen, die vielen Pflanzenarten und die Fotos zu den gesichteten Tieren wie z.B. Adler, Luchs, diverse Schlangen und Uhu beeindruckten schon sehr. Er brachte die komplexen Zusammenhänge des alpinen Lebensraumes nahe und zeigte auf dass gerade hier im Graswangtal noch sehr vieles an Ursprungsnatur erhalten ist und edeshalb gilt, sich zu informieren und zu bewahren. So gelingt es auch, die eine oder andere ausgerottete Art wieder einzubürgern wie z.B. den Braunbärh, Wolf und Luchs und diesen eine Heimat zu geben. Wichtig ist nur, dass man sich an ein Miteinander gewöhnt und diese einen Platz in freier Wildbahn und nicht nur im Zoo haben. Auch die verschiedenen Bäume, die Farne, und auch einmal als Gruppe komplett still zu sein, um den Vogelstimmen zu lauschen, war eine tolle Erfahrung. Die Ammerquellen und Wasserpflanzen rundeten die Tour ab. Einig waren sich danach alle, dass diese Naturwanderungen weitergeführt werden sollen. So sind Schlangenbeobachtungen und Wildspuren im Winter als nächste Touren mit Klaus Endres geplant, so der DAV-Vorsitzende Herwig Skalitza