Tagestour in den Tannheimer Bergen

Eine tolle, aber lange und anstrengende Tagestour in den Tannheimer Bergen hatte die DAV-Sektion Peiting im Programm. Mit 8 1/2 Stunden Gehzeit und knapp 2.000 hm im Aufstieg war sie tagesfüllend. Start war in Vils und es ging über die Vilser Alm auf die Große Schlicke mit 2.059 m Höhe und Ausblicken über alle Bergketten über die Lechtaler Alpen bis hinein in die Schweizer Berge. Der Abstieg erfolgte über die Otto-Mayer-Hütte und von dort über die Musauer Alm bis auf das Gehrenjoch im Angesicht der Gehrenspitze. Weiter dann zur 2.009 m hohen Schneidspitze mit Blick dann schon auf die Schneetalalm auf der Almfest und Bergmesse war. Anschl. ging es weiter zur  Gehrenalpe und dann der endgültige Abstieg nach Wängle. Bei diesem Wetter ein rundum geglückter fordernder Ausflug so die hoch motivierte Damenrunde um den DAV-Vorstand Herwig Skalitza.

Umrundung der Tribulaune mit Besteigung verschiedener Gipfel 15.8. – 17.8.25

Das Wetter war mal wieder halbscharrig bis schlecht angesagt. Mal schauen, was geht. Der Aufstieg zur Gschnitzer Tribulaunhütte war schon mal ganz gut. Regenvorhersage war verschwunden, also auf zur Schwarzen Wand mit 2917 über die Schneetaler Scharte in leichter Kletterei und anspruchsvollerem Gehgelände. Die Fernsicht war super. So konnten wir den Gipfel noch einige Zeit genießen. Auch der 2. Tag war besser wie angesagt. So konnten wir uns doch beruhigt an den Aufstieg zum Gschnitzer Tribulaun mit 2946 wagen. Zurück zur Schneetaler Scharte ging es an den Abstieg Richtung Innerplersch. Volle Konzentration war gefragt. Am Fuße des Gschnitzer Tribulaunes ging es dann auf einem wunderschönen aber teils auch ausgesetztem Pfad, entlang der Felswand bis zur Plersscher Tribulaunhütte. Unterwegs hatten wir schon eine gute Einsicht auf den geplanten Weg zum Gschnitzer Tribulaun. Regen aus der Nacht heraus und Nebel verwehrten uns jedoch den Aufstieg am 3. Tag. Mit der Alternative, die Weißwandspitze mit 3016 zu besteigen, konnten wir die Tour gut abrunden. Über die Plercher Scharte ging es dann zurück ins Gschnitztal und wir machten uns an den Abstieg. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche ( vor allem die geologische Gesteinsvielfalt) Umrundung der Tribulaune. Darin waren wir uns einig.

Mit auf der Tour waren Birgit, Anita, Rolf, Christoph, Christina und Kerstin

Bergtour auf den Madatschkopf im Kaunertal (2.778m)

Von Feichten im Verpeiltal, einem Seitental des Kaunertales, ging es für eine Gruppe von 11 Teilnehmern der DAV-Sektion Peiting auf den 2.778m hohen Madatschkopf. Über herrliche Alm- und Bergwege ging es über die Verpeilalm und die Verpeilhütte angenehm steil bis zum Gipfel. Bei Sonne, Wolken und Nebel gab es teilweise noch eine gute Fernsicht und begeisternde Ausblicke auf die kecken Madatschtürme, die Watzespitze und Gletscherberge. Nach einer Einkehr auf der DAV Verpeilhütte machte sich die Gruppe wieder auf den Abstieg.

 

Bergfüchse in der Schnalz am 27.07.25

Am letzten Sonntag im Juli war die  Bergfuchsgruppe mit über 10 Familien an der Schnalz unterwegs. Nach einer Begrüßung durch den Bergfuchs und einen Blick auf die selbst gemalte Wanderkarte ging es auch schon los. Die Kinder durften entlang des ersten Wegabschnitts Gräser und Blumen vom Wegrand in kleinen Eimerchen sammeln. Dann ging es am rosa markierten Baum hinein in den Wald. Über einen teils sehr eingewachsenen dschungelartigen Pfad wanderten wir den Hang entlang bis zum Luftballon. Dann hielten die Kinder nach weiteren Luftballons Ausschau und folgten diesen. Es gab auf dem Weg zum Brotzeitplatz noch die Aufgabe pro Familie vier schöne Stöcke zu sammeln. Am Platz angekommen wurde erstmal kräftig Brotzeit gemacht und dann mit dem Basteln begonnen. Die Familien gestalteten Webrahmen aus Stöcken und Schnüren. Darin durften die Kinder ihre gesammelten botanischen Schätze verweben und so entstanden richtig tolle individuelle Kunstwerke. Nachdem die Kinder noch ausgiebig im Wald gespielt und eine Froschhöhle gebaut hatten ging es zurück zum Parkplatz. Trotz regnerischer Wettervorhersage blieben wir die ganze Zeit trocken und haben uns sehr über ein paar Sonnenstrahlen gefreut,die uns zwischendurch erreichten.

MTB-Tour zur Heimingeralm

Düsseldorfer Hütte vom 25.7. -27.7.25

Das Wetter stand dieses Mal nicht wirklich auf unserer Seite. Aber irgendetwas wird schon gehen, sagt der Wetterbericht. Der Aufstieg zur Hütte auf 2771 war schon mal ganz OK. Der 2.Tag war bis Mittag als brauchbar vorausgesagt. Also früher Aufbruch zur Tschengelser Hochwand mit 3375 war angesagt. Das Wetter zeigte sich doch nicht so gut. Vielleicht macht es doch noch ein bisschen auf. So stiegen wir noch motiviert in den Klettersteig ( C ) ein. Doch irgendwann ging der Regen in Schnee über, sodass wir am Ausstieg, ca. 50 hm unterhalb des Gipfels den Rückzug antraten. Gut durchnässt kamen wir Mittags auf der Hütte an. Doch die Laune blieb gut. Mit „Werfolf“ und „Uno Flipp“ verging der Nachmittag und Abend wie im Flug, die Stimmen z.T. auch.
Der 3. Tag war wieder bis Mittag brauchbar angesagt, somit wagten wir den Aufstieg auf den hohen Angulus mit 3521. In gutem festen Schnee kamen wir gut voran. Ein paar Wolkenlücken ließen uns hoffen, ein paar Sonnenstrahlen und Weitblicke zu erhaschen. Doch es sollte nicht so sein. Den Gipfel haben wir erreicht, aber der Nebel verdichtete sich. Auf selben Weg machten wir uns zum Abstieg. Nach einer kleinen Stärkung ging es wieder ins Tal. Diesmal stimmte die Vorhersage wieder nicht, das trockene Wetter blieb uns erhalten.
Mit dabei waren Christina, Christoph, Birgit, Anita, Markus, Roland, Peter und Philip unter Leitung von Kerstin.

Seniorentour auf die Steinkarspitze

Nach Beendigung der langen Regenperiode konnten 16 Mitglieder der Seniorengruppe des Alpenvereins Peiting zu ihrer Tour in die Liegfeistgruppe der Lechtaler Alpen aufbrechen. Vom Ausgangspunkt in Kelmen ging es über das Kelmer Jöchl auf teils steilen Pfaden zur Hinteren Steinkarspitze auf 2215 m. Bei guten Bedingungen wurde der Gipfel, der an diesem Tag nur von unserer Gruppe Besuch hatte, nach 870 Hm in 2 1/2 Stunden Gehzeit erreicht. Die Rundumsicht auf die Bergwelt vieler Gebirgsgruppen war bestens. Der Abstieg zum Parkplatz erfolgte auf dem Anstiegsweg, der nach weiteren 2 Stunden Gehzeit erreichte wurde. Der Abschluß der Tour war dann in der Skihütte in Halblech wo wir bestens versorgt wurden. Anbei ein Gipfelbild.